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	<title>Hilfen für Erwachsene Archive - Psychologische Coronahilfe</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und des Verbunds universitärer Ausbildungsgänge für Psychotherapie (unith)</description>
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		<title>Wie Organisationen das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten im Homeoffice fördern können</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/wie-organisationen-das-wohlbefinden-ihrer-beschaeftigten-im-homeoffice-foerdern-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 12:47:27 +0000</pubDate>
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<p>Im Zuge der Covid-19 Pandemie stieg die Zahl der Beschäftigten, die aus dem Homeoffice arbeiten, deutlich an. Gleichermaßen mehren sich auch die Diskussionen darum, was jeder einzelne von ihnen tun kann, um das eigene Wohlbefinden im Homeoffice sicherzustellen. Doch welche Maßnahmen von Organisationen ergriffen werden können, um möglichst förderliche Bedingungen für das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten im Homeoffice zu schaffen, ist eher seltener Teil der Diskussion. Zu Unrecht, wie die Erkenntnisse aus verschiedenen Studien zeigen: Maßnahmen des Human Resource Managements (HRM), die an den Arbeitsbedingungen (also den „Verhältnissen“) ansetzen, können das psychische, gesundheitsbezogene und soziale Wohlbefinden der Beschäftigten beeinflussen. Dies zeigt sich auch in einer aktuellen, von uns durchgeführten Studie, in der wir 1656 Beschäftigte im Frühjahr und Sommer 2021 zu ihrer Arbeitssituation im Homeoffice befragt haben.</p>
<p>Um das <strong>psychische</strong> <strong>Wohlbefinden</strong> der Beschäftigten im Homeoffice zu fördern, bieten sich insbesondere Maßnahmen rund um das Job Design, sowie die Einbindung der Beschäftigten mittels organisationaler Partizipation und Kommunikation an. Ein angemessenes Job Design beinhaltet zum Beispiel eine Arbeitsaufgabe, bei der die Beschäftigten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten angemessen einsetzen können. Weiterhin sollte die Arbeitsaufgabe ein gewisses Maß an Vielfalt und Herausforderung bieten und bestenfalls Teamarbeit beinhalten. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen müssen Organisationen adäquate Kommunikationstools bereitstellen, denn nur durch regelmäßigen Austausch ist erkennbar, wer durch seine Aufgabe überfordert oder unterfordert ist. Auch Teamarbeit lässt sich über Distanz nur sinnvoll gestalten, wenn Beschäftigte sich regelmäßig und synchron bspw. über Videokonferenzen austauschen können. Unter organisationaler Partizipation versteht man die Einbindung der Beschäftigten in die Organisation und in wichtige Entscheidungsprozesse. Dazu eignet sich eine wechselseitige Kommunikation zwischen Führungskräften und Beschäftigten. Für Führungskräfte mit Beschäftigten im Home Office bietet es sich beispielsweise an, mit allen Beschäftigten regelmäßige und verbindliche Jour Fixes per Videokonferenz oder hybriden Meetings zu vereinbaren, um eine Kontinuität der Informationsflüsse und eine Beteiligung an Entscheidungsprozessen sicherzustellen.</p>
<p>Ähnlich sieht es in Bezug auf das <strong>gesundheitsbezogene Wohlbefinden</strong> aus. Hier empfehlen sich verschiedene HRM-Praktiken, wobei einerseits Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Vermeidung von Mobbing und Belästigung, sowie andererseits Maßnahmen zum Überlastungsschutz eine besondere Bedeutung zukommen. Zur Sicherstellung von Chancengleichheit eignen sich objektive und transparente Kriterien der Bewertung von Leistungen im Homeoffice als Entscheidungsgrundlage für Beförderungen. Eine Sensibilisierung der Führungskräfte durch Schulungsmaßnahmen zu den jeweiligen Themen, wäre eine Möglichkeit, um Fälle von Belästigung und Mobbing ebenso frühzeitig zu erkennen, wie eine Überlastung der Beschäftigten. Um Beschäftigte vor einer Überlastung durch permanente Erreichbarkeit zu schützen, können Organisationen besondere „Kernruhezeiten“ mit ihren Mitarbeitenden vereinbaren. Analog zum Konzept der Kernarbeitszeit, ist es den Beschäftigten in dieser Zeit untersagt ihre Kollegen zu kontaktieren, um ausreichende Erholungsphasen störungsfrei zu ermöglichen.</p>
<p>Mit Blick auf das <strong>soziale Wohlbefinden</strong> gilt es zu differenzieren, ob ein Beschäftigter den sozialen Kontakt zu seinen Kolleginnen und Kollegen vermisst, oder sich tatsächlich isoliert fühlt. Ersteres wird durch HRM-Maßnahmen, die eine stärkere soziale Vernetzung am Arbeitsplatz ermöglichen (wie zum Beispiel der Förderung von Teamarbeit), zum Teil sogar gefördert. Das Gefühl sozialer Isolation wird nur sehr geringfügig von den untersuchten HRM-Maßnahmen beeinflusst.</p>
<p>Wir empfehlen gezielte Maßnahmen zur Sicherung und Ausweitung der unternehmensinternen Kommunikation zu ergreifen, um die soziale Vernetzung der Beschäftigten weiter zu stärken. Dazu kann die Versorgung der Beschäftigten mit den bereits angesprochenen Kommunikationstools zur synchronen und angereicherten Kommunikation (bspw. Videokonferenzen statt Emails) gehören, sowie die Unterstützung bei technischen Problemen und die Anregung des persönlichen Austausches der Beschäftigten durch regelmäßige virtuelle Teammeetings zählen. Unternehmen können das soziale Wohlbefinden ihrer Beschäftigten auch abseits von HRM-Maßnahmen durch eine Reihe von Maßnahmen externer Dienstleister fördern. Denkbar sind hier zum Beispiel psychosoziale Beratungs- und Coachingangebote oder Krisendienste.</p>
<p><strong>Zusammenfassend</strong> lässt sich sagen, dass die hier vorgestellten HRM-Maßnahmen, die an den Arbeitsbedingungen ansetzen, einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Beschäftigten im Homeoffice haben können. Klassische HRM-Praktiken sollten allerdings um gezielte Maßnahmen zur Steigerung des sozialen Wohlbefindens ergänzt werden. Unternehmen, die dergestalt an den Verhältnissen der Arbeit im Home Office ansetzen, werden nicht nur das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten auf verschiedenen Ebenen steigern, sondern davon auch profitieren: Mitarbeitende, die sich wohl fühlen, leisten mehr!</p>
<h4>Acknowledgement</h4>
<p>Die Autoren bedanken sich für die Förderung bei dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – Digital Leadership &#038; Health.</p>
<h4>Weitere Literatur zum Thema u.a.:</h4>
<p>Günther, N., Hauff, S. &#038; Gubernator, P. (2022). The joint role of HRM and leadership for teleworker well-being – An analysis during the COVID-19 pandemic. German Journal of Human Resource Management, in press.</p>
<p>Lengen, J. C., Kordsmeyer, A. C., Rohwer, E., Harth, V. &#038; Mache, S. (2021). Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie: Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse. Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 71(2), 63–68. https://doi.org/10.1007/s40664-020-00410-w</p>
<h4>Autorinnen und Autoren des Beitrags:</h4>
<p>Philip Gubernator, Sven Hauff, Jörg Felfe, Annika Krick, Karl-Heinz Renner</p>
</div></section><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/wie-organisationen-das-wohlbefinden-ihrer-beschaeftigten-im-homeoffice-foerdern-koennen/">Wie Organisationen das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten im Homeoffice fördern können</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was tun, wenn Menschen Verschwörungstheorien rund um Corona verbreiten?</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/was-tun-wenn-menschen-verschwoerungstheorien-rund-um-corona-verbreiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 05:47:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/was-tun-wenn-menschen-verschwoerungstheorien-rund-um-corona-verbreiten/">Was tun, wenn Menschen Verschwörungstheorien rund um Corona verbreiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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<h5>Ein Beitrag der DGPs-Task Force „Verschwörungstheorien“: Roland Imhoff, Pia Lamberty, Tobias Rothmund, Stephan Winter, Stefan Schulz-Hardt</h5>
<p>Viele Menschen sind in der Pandemie damit konfrontiert, dass Menschen in ihrem Umfeld Verschwörungstheorien verbreiten – zum Beispiel, dass die Corona-Impfungen dazu dienen, uns Substanzen zu injizieren, die Frauen unfruchtbar oder uns alle zu wehrlosen Robotern machen sollen. Auch wenn es für den Umgang mit Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben, keine Universallösung gibt, lassen sich aus psychologischer Perspektive ein paar Punkte beachten. Dazu gehört, zunächst einmal ganz grundsätzlich zu unterscheiden, ob die Verschwörungstheorien im öffentlichen Raum (z.B. in sozialen Medien oder größeren Messenger-Gruppen) oder im privaten Bereich (z.B. beim persönlichen Gespräch) geäußert werden.</p>
<h3>Verschwörungstheorien im öffentlichen Raum</h3>
<p>Für Verschwörungstheorien im öffentlichen Raum gilt, dass jede Äußerung, der nicht widersprochen wird, das Bild davon beeinflusst, was die vermeintliche Norm und das Meinungsklima in der Bevölkerung sind: Wenn einige wenige Personen mit extremen Ansichten besonders aktiv sind, könnten Beobachter:innen zu dem Schluss kommen, dass ein großer Teil der Bevölkerung so denkt. Wenn Menschen ohne Widerrede über Wochen protestieren, könnten sie glauben, dass sie die Mehrheit repräsentieren. Verschwörungstheorien können mit menschenverachtenden Einstellungen einhergehen – wie beispielsweise Antisemitismus oder Hetze gegen medizinisches Personal.</p>
<p><strong>Im öffentlichen Raum ist es daher wichtig, Verschwörungstheorien, insbesondere den verletzenden und menschenverachtenden, klar und deutlich zu widersprechen und damit die Norm für die Bevölkerung zurechtzurücken – auch wenn man die Sender:innen dieser Theorien nicht überzeugt.</strong></p>
<h3>Verschwörungstheorien im privaten Bereich: Tipps zum Umgang</h3>
<p>Anders sieht es im privaten Bereich aus – also bei Personen, zu denen ein Vertrauensverhältnis besteht. Zunächst ist es wichtig zu klären, inwiefern sich jemand über die Inhalte, die er oder sie verbreitet, wirklich im Klaren ist. Häufig werden nämlich Inhalte geteilt, ohne dass darüber intensiv nachgedacht wurde. In solchen Fällen kann Aufklärung wichtig und sinnvoll sein. Wenn das Gegenüber allerdings bereits stark überzeugt ist von einer verschwörungstheoretischen Weltsicht, wird man durch Faktendiskussionen nicht weiterkommen. In diesem Fall kann man sich an Beratungsstellen wenden, und auch ein paar der folgenden Tipps beachten.</p>
<p>Wichtig ist: Es gibt hier kein Patentrezept und auch keine wirklich belastbaren wissenschaftlichen Befunde dazu, wie eine Verständigung gelingen kann, aber durchaus Hinweise, was man bei der Kommunikation beachten sollte:</p>
<h4>Don’ts:</h4>
<ul>
<li>Starten Sie möglichst nicht mit dem Anspruch, die Überzeugung des Gegenübers zu verändern. Überzeugungen können nicht von außen geändert werden; das kann nur das Gegenüber selbst. Sie können aber Impulse setzen. Wenn man hingegen vermittelt, es selbst besser und ganz genau zu wissen, führt dies häufig nur zu Reaktanz, also zur Ablehnung.</li>
<li>Vermeiden Sie Beschimpfungen. Weder durch bloße Beschimpfung des Gegenübers als „dumm“, „irre“ oder seiner Ansichten als „Unsinn“ kann man im Gespräch etwas erreichen. Kein Mensch möchte so behandelt werden, und niemand lässt sich von Beleidigungen überzeugen. Stattdessen kann ein solches Vorgehen zum Bumerang werden, weil sich das Gegenüber in die Enge getrieben fühlt und verbal „zurückschlägt“.</li>
</ul>
<h4>Do’s:</h4>
<ul>
<li>Versuchen Sie, das Denken Ihres Gegenübers für andere Sichtweisen zu öffnen. Dies gelingt allerdings eher selten über eine bloße Konfrontation mit vermeintlichen Fakten. Den größten Teil unseres Faktenwissens haben wir aus Sekundärquellen (und nicht eigenen Erlebnissen): Zeitungen, Fernsehen, Internet, Erzählungen und ggf. wissenschaftliche Fachartikel. Wir glauben diese Fakten, weil wir den jeweiligen Quellen vertrauen, und das ist bei Menschen mit Verschwörungsglauben vermutlich nicht anders – nur ziehen sie eben vielfach ganz andere Quellen heran. Wenn wir uns auf die vermeintliche Faktenebene versteifen, streiten wir also in Wirklichkeit darum, wessen Quellen vertrauenswürdiger sind, ohne das jedoch offen auszusprechen. Diese indirekte Kommunikation lässt sich umgehen, indem man sein Gegenüber direkt fragt, warum er oder sie meint, dass die eigenen Quellen vertrauenswürdiger seien. Schon interessiertes Nachfragen kann dazu führen, dass Ihr Gegenüber von ganz alleine über Inkonsistenzen des eigenen Weltbilds stolpert.</li>
<li>Versuchen Sie immer, eine wertschätzende Grundhaltung für Ihre Gesprächspartner:innen zu wahren: Nehmen Sie Ihr Gegenüber als Mensch mit Sorgen, Nöten und Bedürfnissen ernst. Versuchen Sie durch Nachfragen zu verstehen, warum diese Verschwörungstheorie eine so große Attraktivität hat. Vermittelt sie das Gefühl von Sicherheit zu verstehen, wie es (vermeintlich) wirklich ist? Gibt sie das Gefühl, bald die Zeit der Einschränkungen überwunden und die Kontrolle über das eigene Leben wiedererlangt zu haben? Diese Bedürfnisse sind legitim, und das kann so auch zurückgemeldet werden. Erzählen Sie von sich selber und wie Sie mit Ihrer eigenen Unsicherheit umgehen können, ohne Verschwörungsnarrative bemühen zu müssen.</li>
</ul>
<p>Vielen Menschen hilft eine wertschätzende Haltung dabei, das eigene Weltbild aufzuweichen. Das wird aber sicher nicht von jetzt auf gleich gehen. Jeder und jede, die mit einem nahestehenden Menschen einen solchen Prozess beginnt, sollte sich deshalb auch selbst zugestehen, scheitern und aufgeben zu dürfen – denn im Zweifelsfall ist die eigene seelische Gesundheit wichtiger.</p>
<h3>Unterstützungsmöglichkeiten:</h3>
<p>Sektenberatungsstellen: https://www.weltanschauungsfragen.de/beratung/beratungsstellen/gebiet/deutschland</p>
<p>Mobile Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus: <a href="https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/">https://www.bundesverband-mobile-beratung.de/</a></p>
<p>Sekten Info NRW: <a href="http://www.sekten-info-nrw.de/">http://www.sekten-info-nrw.de</a></p>
<p>ZEBRA BaWü: https://zebra-bw.com/</p>
<p>Veritas: <a href="https://veritas-beratung.de">https://veritas-beratung.de</a></p>
<p>Mitmensch: <a href="https://www.gemeinwesenberatung-demos.de/konfliktberatung-verschwoerungserzaehlung/">https://www.gemeinwesenberatung-demos.de/konfliktberatung-verschwoerungserzaehlung/</a></p>
<p>Entschwört: <a href="http://www.entschwoert.de">www.entschwoert.de</a></p>
<h4></h4>
<h4>Autor:innen des Beitrags:</h4>
<p><a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Roland Imhoff, Pia Lamberty, Tobias Rothmund, Stephan Winter, Stefan Schulz-Hardt</a></p>
</div></section><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/was-tun-wenn-menschen-verschwoerungstheorien-rund-um-corona-verbreiten/">Was tun, wenn Menschen Verschwörungstheorien rund um Corona verbreiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Yoga und Meditation durch die Krise</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/mit-yoga-und-meditation-durch-die-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 08:27:02 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_3'  class='avia-section av-lf45c-70cb0b87572bb4afe4c7a99cce34cf3c main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<h3>So finden Sie den Einstieg zu mehr Wohlbefinden und innerer Ruhe</h3>
<p>In dieser herausfordernden Zeit, die für viele durch Home-Office, Home-Schooling und viele Einschnitte in die persönliche Freiheit gekennzeichnet ist, handeln wir oft im <strong>Autopilot-Modus</strong>. Wir versuchen, irgendwie auf alle Anforderungen zu reagieren; selten halten wir inne und beobachten entspannt, welche Entscheidung wohl die sinnvollste ist.</p>
<p>Um herauszufinden, was für Sie persönlich wichtig ist, hilft ein <strong>ruhiger, klarer Geist</strong>, der bewusste Entscheidungen treffen kann. <strong>Yoga</strong> und <strong>Meditation</strong> können dabei helfen, diese Entspannung zu etablieren.</p>
<p>Wir stellen hier die<strong> Yoga Nidra Meditation vor, </strong>eine einfache Mediationsform – sie wird auch der <em>bewusste Schlaf der Yogis</em> genannt. Es ist keine Vorerfahrung mit Meditation nötig.</p>
<p>Die Meditation kann helfen, Verspannungen zu lösen und den Geist in einen Zustand von Ruhe und Zentriertheit zu versetzen. Dadurch fällt es leichter, zu entspannen und mehr Kontrolle über das eigene Handeln zu erlangen – und damit den <strong>Autopilot-Modus</strong> mit den automatischen, instinktiven Reaktionen <strong>zu ersetzen </strong>und zu<strong> überlegten, klaren Entscheidungen </strong>zu gelangen.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-kmxae130-427d03fa35bbc7fd96e810fbd84cbb64 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2></h2>
<h3>In nur 11 Minuten zu mehr Wohlbefinden</h3>
<p>Wir leben in einer Zeit voller Leistungsstreben und Hektik &#8211; Wie oft nehmen Sie sich da Zeit für Pausen? Sind Sie überzeugt, dafür ist keine Zeit?</p>
<p>In einer großen Studie mit 771 Teilnehmer/innen haben wir die Wirksamkeit einer <strong>nur 11 Minuten kurzen Yoga Nidra Meditation </strong>getestet (Moszeik, von Oertzen, Renner, 2020). Nur 11 Minuten, am besten täglich durchgeführt, konnten Stress, Schlaf und Wohlbefinden nachweislich verbessern. Diese kurze Meditation wurde insbesondere für Menschen entwickelt, die einen stressigen Alltag haben und wenig Zeit für Pausen einrichten können. Vielen Menschen fällt leichter, den Einstieg in Meditation über eine kurze Einheit auszuprobieren. Probieren Sie selbst aus, wie sich eine kurze Meditationseinheit anfühlen kann. <strong>Öfter einmal kurz inne zu halten</strong> kann durchaus nachhaltiger funktionieren, als gleich mehrere Stunden Yoga und Meditation in den Alltag integrieren zu wollen.</p>
<h4>Die passende Meditation finden</h4>
<p>Nicht jede Meditation passt zu jedem Menschen, genauso wie nicht jede/r gerne Berge besteigt oder abends ausgeht. Überlegen Sie selbst, welche Länge und welche Intensität am besten zu Ihnen passen könnte, denn je positiver Sie eine Meditation bewerten, umso größer ist der Effekt. Beobachten Sie selbst, was sich verändert &#8211; direkt danach, vor einem wichtigen Termin, in Ihrem Alltag, im Miteinander mit anderen Menschen oder auch in Ihrem Schlafverhalten. Die Wirkung von Meditation kann dabei nicht nur die subjektive Wahrnehmung positiv verändern, sondern auch körperliche Stresszustände wie die Cortisol-Ausschüttung regulieren. Wie würden Sie sich selbst einschätzen und was könnte Ihnen mit Rücksicht darauf helfen, eine Meditation zu wählen, die Ihnen bestenfalls sogar Freude bereitet?</p>
<h4>Vorbereitung</h4>
<p><strong>Was ist genau jetzt wirklich wichtig?</strong></p>
<p>Diese Frage erinnert uns daran, dass wir selbst die Antworten auf unsere Fragen wissen. Je nach Person braucht man allerdings unterschiedliche Zugänge: nach einem guten Konzert, einer Bergtour oder eben durch Meditation im klassischen Sinne fällt es uns oft leichter, bewusste Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Im Yoga wird der Weg zu solchen Entscheidungen ganz pragmatisch aufgebaut: Von der Achtung gegenüber der Umwelt und sich selbst, über Harmonie in Körper, Atem, Emotionen und Gedanken, hin zu tieferer Meditation und Zentriertheit, die sich durch nachhaltige Entspannung und Klarheit auszeichnet.</p>
<h5>Körperliche Entspannung bzw. Vorbereitung</h5>
<p>ist also durchaus wichtig, um sinnvolle Meditation aufbauen zu können. Nicht umsonst sind viele Menschen immer wieder abgeschreckt vom Versuch in einer unbequemen Sitzposition „einfach mal an nichts zu denken“: So ergab eine kürzlich durchgeführte Studie mit amerikanischen Studierenden, dass über die Hälfte der Männer und immerhin ein Viertel der Frauen sich lieber einen (leichten) Elektroschock verabreichten, als 15 Minuten lang einfach nur ruhig zu sitzen und nichts zu tun. Sedlmeier (2016)</p>
<p>Deshalb wird auch im Yoga empfohlen, sich je nach Anspannungsgrad vor der eigentlichen Meditation körperlich zu bewegen, um anschließend bequemer sitzen oder, wie in Yoga Nidra, liegen zu können. Auch die Umgebung, in der meditiert wird, kann entscheidend dazu beitragen, wie effektiv die Meditation ist. Dabei spielen besonders <strong>Geräusche oder andere Sinneseindrücke</strong> eine Rolle, die die Wahrnehmung ablenken könnten. Es ist eine spannende Übung, alle Geräusche nacheinander bewusst wahrzunehmen und dann die Aufmerksamkeit wieder von ihnen zu lösen und nach innen zu richten.</p>
<h5>Hinweise:</h5>
<p>Die hier vorgestellte Meditation wird idealerweise <strong>im Liegen</strong> durchgeführt. Laden Sie sich die Audiodatei z.B. auf Ihr Handy und lehnen sich damit bequem zurück, so dass der Körper möglichst entspannen kann. Sie können die Meditationen aber auch bei der Pause im Auto, in der Bahn oder im Bürostuhl durchführen.</p>
<p>Das Herzstück von Yoga Nidra ist der <strong>persönliche Vorsatz</strong>, der in immer gleiche Weise wiederholt wird. Dadurch kann der Geist lernen, ihn zu verwirklichen. Sie helfen ihm dabei, wenn Sie sich beim Wiederholen konkrete Situationen vorstellen, die anders aussehen, wenn sich Ihr Vorsatz verwirklicht hat: Wie würden Sie sich dann in der Situation fühlen, was würde sich für Sie verändern?</p>
<p>Einige Beispiele für die Formulierung des persönlichen Vorsatzes:</p>
<ul>
<li>„Ich bin ruhig und entspannt“</li>
<li>„Ich bin frei“</li>
<li>„Ich bin stark und gesund“</li>
<li>„Ich bin mutig“</li>
<li>„Ich bin erfolgreich“</li>
<li>„Ich bin zufrieden und glücklich“</li>
<li>„Ich glaube an mich und meine Fähigkeiten“</li>
<li>„Ich finde meine Mitte“</li>
</ul>
<p>Der Vorsatz sollte nicht nur einfach, sondern auch persönlich sein und sich richtig anfühlen, d.h. es ist hilfreich, <strong>eigene Worte</strong> zu verwenden. Viel wichtiger als nach einer perfekten Formulierung zu suchen ist es, bewusst auf Gedanken und Gefühle zu achten. <strong>Was verändert sich, wie fühlt es sich an, wenn sich Ihr Vorsatz verwirklicht hat?</strong> Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Gehirn die Fähigkeit hat zu lernen und Ihren Vorsatz zu erfüllen!</p>
<p>Lassen Sie sich auch genügend Zeit, einen <strong>Rhythmus </strong>mit der Meditation zu finden &#8211; besonders günstig kann es sein, sie in das „Mittags- bzw. Nachmittagstief“ zu integrieren oder direkt zum Übergang von Arbeit zu Feierabend. Kürzere Meditationen können auch direkt zum Einschlafen angewendet werden, längere Einheiten könnten ggf. zu sehr aktivieren und somit eher wachmachen.</p>
<p>Yoga Nidra basiert auf einer recht schnellen Durchführung, die auf Dauer dem Geist helfen kann abzuschalten, weil er währenddessen keine Zeit mehr hat an andere Dinge zu denken. Diese <strong>Geschwindigkeit </strong>kann zunächst ungewohnt oder auch unangenehm sein, nehmen Sie sich also mindestens drei Mal Zeit Yoga Nidra durchzuführen, um mit der Technik vertraut zu werden.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-kmxaxk4r-5dd313efc7f64879d5674ef0aff3d16f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3></h3>
<h3>Tipps und Tricks</h3>
<p>Meditation wirkt positiv auf verschiedenste Ebenen des Seins und kann individuell angepasst werden. Trotzdem können „Nebenwirkungen“ auftreten, für die hier einige Beispiele und Gegenmaßnahmen vorgestellt werden (vgl. Sedlmeier, 2016):</p>
<p><strong>Ablenkung durch Alltag / Zeitprobleme: </strong>Fassen Sie einen bewussten Entschluss für die Zeit zum Meditieren, z.B. eine bestimmte Tageszeit oder einen bestimmten Ort.</p>
<p><strong>Probleme mit der Körperhaltung: </strong>Verwenden Sie Hilfsmittel und/oder führen Sie vorher Körperübungen durch. Eventuell können Sie ausprobieren, den Schmerz eine Weile zu akzeptieren und prüfen, ob Sie Veränderungen beobachten.</p>
<p><strong>Zweifelhafter Lehrer: </strong>Seien Sie achtsam und vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl bei der Lehrerwahl.</p>
<p><strong>Aufkommen negativer Gedanken und Gefühle: </strong>Tauschen Sie sich mit anderen aus über Erfahrungen und Gemeinsamkeiten. Lassen Sie  bewusst alle Gedanken und Gefühle zu und beobachten diese.</p>
<p><strong>Dauer bis sich erwünschte Ergebnisse einstellen variiert: </strong>Geduld und Regelmäßigkeit sind der Schlüssel für Veränderung.</p>
<p>Zum Aufkommen <strong>negativer Gedanken und Gefühle</strong> sei noch erwähnt, dass dies durchaus ein relevanter und wichtiger Prozess während der Meditationspraxis ist. Durch das Aufkommen von gespeicherten Erinnerungen und Gefühlen können diese beobachtet, in einem entspannten Zustand reflektiert und bearbeitet werden. Die größten unangenehmen Erfahrungen mit Meditation erlebten Personen, die entweder wenig Erfahrung mit Meditation hatten aber bereits sehr fortgeschrittene Techniken anwendeten oder ohne Lehrer bzw. nicht in einer Gruppe meditierten. Wählen Sie also eine Meditation, die Sie nicht überfordert und bei der Sie sich auf Dauer gut entspannen können.</p>
<h5>Wie bleibe ich dabei?</h5>
<p>Sie haben sich für einen Einstieg mit Meditation entschieden, die entsprechende Audiodatei parat oder den Einstiegskurs gebucht, wissen aber nicht, wie Sie die <strong>Meditation in Ihren Alltag integrieren</strong> können?</p>
<p><strong>Größte Herausforderungen:</strong></p>
<ul>
<li>Zeitmangel</li>
<li>Ablenkung</li>
<li>Vergessen</li>
</ul>
<p>Wie Sie sehen können, sind sich diese Hürden recht ähnlich und verdeutlichen, wie sehr sich der moderne Geist von Ruhe entfernt hat. Eine regelmäßige Einplanung der Meditation wie z.B. „immer nach dem Mittagessen“ oder „als Erstes, wenn ich nach Hause komme“, können helfen diese Herausforderungen zu meistern. Auch ein Erinnern an die möglichen Effekte der Meditation kann anspornen, es doch einmal eine Weile zu probieren:</p>
<p><strong>Haupteffekte:</strong></p>
<ul>
<li>Ruhe, Entspannung, Gelassenheit</li>
<li>Selbsterkenntnis</li>
<li>Klarheit, Konzentration</li>
</ul>
<p>Im Yoga gibt es dazu einen Richtwert von <strong>48 oder 60 Tagen, um eine neue Gewohnheit in den Alltag zu integrieren</strong> und zu verfestigen. Probieren Sie es doch als persönliche Challenge einfach mal aus! An welchem Wochentag würde es Ihnen z.B. am leichtesten fallen, sich für einen Einstieg mit Meditation zu entscheiden? Ab dann nehmen Sie sich vor 48 oder 60 Tage möglichst jeden Tag und zur gleichen Zeit eine Meditationsroutine zu entwickeln. Und seien Sie liebevoll dabei zu sich… Bestrafen Sie sich nicht, wenn Sie es nicht schaffen &#8211; sondern belohnen Sie sich, wenn Sie es schaffen. Nehmen Sie sich kleine Schritte vor, und passen Sie diese ggf. an. Seien Sie Ihr eigener Wissenschaftler.</p>
</div></section><br />
<div  class='hr av-9m76n-a87f38ac099628c0f007582b11d15a1b hr-default  avia-builder-el-7  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-kmxb35vb-5a1cfb90835106127854306b91484bac '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Die Yoga Nidra Mediation: Link zur Audio-Datei</h3>
<p>Sie können die wissenschaftlich belegte Kurzversion der Yoga Nidra Meditation hier abrufen – idealerweise integrieren Sie diese 11 Minuten in Ihren Alltag, egal ob morgens, mittags, auf Reisen oder vor dem Schlafen.<br />
Ob vor wichtigen Terminen, Prüfungen, Entscheidungen&#8230; am besten einmal am Tag!<br />
In Corona-Zeiten stellen wir die Audiodatei kostenfrei zur Verfügung, mehr Informationen und Empfehlungen darüber hinaus finden Sie hier: https://www.yoga-am-heuberg.de/deutsch/yoga-nidra/</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-2287-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://www.unibw.de/hum-psychologie/ppd/downloads/11minutenyoganidrameditation.mp3?_=1" /><a href="https://www.unibw.de/hum-psychologie/ppd/downloads/11minutenyoganidrameditation.mp3">https://www.unibw.de/hum-psychologie/ppd/downloads/11minutenyoganidrameditation.mp3</a></audio>
</div></section><br />
<div  class='hr av-3ko1b3-92f339903ad6ad7d829177514c892f65 hr-default  avia-builder-el-9  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-kmxb4y1c-ec8cda42e4a8ddbce980238c4a655a87 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Ausblick</h3>
<p>Meditationsformen sind genauso vielfältig wie der Mensch selbst &#8211; ob bewegt oder in Stille, mit Anleitung, Musik oder ganz für sich, die <strong>persönliche Passung</strong> ist wichtig, um möglichst gut entspannen und darauf aufbauend positive Veränderungen anstoßen zu können. In der heutigen Zeit sind innere Ruhe und Gelassenheit äußerst hilfreich, um sich nicht nur selbst wohler zu fühlen, sondern auch besonnen und fokussiert mit den täglichen Herausforderungen umgehen zu können. Nutzen Sie die Chance der nächsten Wochen dazu, neben allen Schwierigkeiten und Ärgernissen, <strong>innere Ruhe</strong> zu erlangen, z.B. durch den Einstieg in Meditation. Ich hoffe, dass dieser kurze Einblick in die Welt der Meditation es Ihnen leichter macht, einen eigenen Zugang zu finden. Genießen Sie die Zeit mit sich selbst so gut wie möglich und schöpfen Sie Ihr volles Potenzial aus!</p>
<p>„<em>Eine halbe Stunde Meditation am Tag ist absolut notwendig. Es sei denn, du bist sehr beschäftigt. Dann brauchst du eine ganze Stunde.“</em> Franz von Sales</p>
<h3>Mehr Informationen / Hintergrund</h3>
</div></section><br />

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<section class='av_toggle_section av-kmxb6ajp-97f7ae985c2eb9a33875e954f85adb3b'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-1' data-fake-id='#toggle-id-1' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-1' data-slide-speed="200" data-title="Mehr Informationen über Yoga Nidra" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Mehr Informationen über Yoga Nidra" data-aria_expanded="Click to collapse: Mehr Informationen über Yoga Nidra">Mehr Informationen über Yoga Nidra<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-1' aria-labelledby='toggle-toggle-id-1' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Während Yoga Nidra pendelt der/die Übende zwischen Wach- und Traumzustand und erreicht dadurch ein verstärktes Vorkommen von sogenannten Alphawellen (8-14 Hz), welche einen wachen, entspannten Zustand darstellen. In der Psychologie wird der Zustand auch hypnagogisch genannt, er tritt beim Übergang zum Einschlafen ein. Dieser Zustand des entspannten, empfänglichen Bewusstseins kann durch Meditation verstärkt werden. Ein höheres Vorkommen von Alphawellen kann außerdem helfen, Verspannungen tiefgreifend zu lösen und den Übergang zwischen Schlafen zu Wachen zu harmonisieren, z.B. abends schneller abschalten zu können und das Gedankenkarussell von Sorgen und Ängsten zu unterbrechen. Yoga Nidra führt dazu über eine systematische Abfolge von Wahrnehmungsübungen die Aufmerksamkeit nach innen (vgl. Satyananda, 2009):</p>
<ul>
<li> Vorbereitung (Körperhaltung, Umgebungsfaktoren)</li>
<li> Entspannung (Erste Wahrnehmung des Körpers und des Atems)</li>
<li> Entwicklung eines persönlichen Vorsatzes (Sankalpa, Sanskrit für: Samen)</li>
<li> Kreisen der Wahrnehmung durch den Körper</li>
<li> Wahrnehmung des Atems (Atemzüge gedanklich zählen)</li>
<li> Wahrnehmung von gegensätzlichen Empfindungen wie Wärme/Kälte,</li>
</ul>
<p>Schwere/Leichtigkeit sowie positive und negative Emotionen</p>
<ul>
<li> Beobachten des inneren Raums, Visualisierungen</li>
<li> Wiederholung des persönlichen Vorsatzes</li>
<li> Rückführung (Achtsamkeit wird wieder von innen nach außen gelenkt)</li>
</ul>
<p>Yoga Nidra kann durch eine Entspannung von Körper und Gehirn sowie dem Setzen eines persönlichen Vorsatzes helfen, positive Veränderungen anzustoßen und ungesunde Verhaltensmuster zu verändern. Fragen Sie sich dazu, welches Thema Ihnen wirklich wichtig ist &#8211; Was wollten Sie schon immer verändern und in welcher Version von sich selbst würden Sie sich gerne öfter sehen? Wünschen Sie sich mehr Mut, Klarheit oder Gelassenheit? Wollen Sie sich von belastenden Gedanken aus der Vergangenheit lösen? Wenn während eines entspannten Geisteszustands mit einem einfachen, kurzen, positiven Satz das Thema angesprochen wird, das Sie für sich persönlich verändern wollen, kann ihr Gehirn lernen, diesen Zustand mehr in ihr Leben zu integrieren. Probieren Sie es doch einfach selber aus! Geben Sie Ihrem Gehirn den Input, der es zu positiver Ausrichtung und Wachstum führen kann. Richten Sie sich jeden Tag auf ein Neues darauf aus – schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und braucht stetige Wiederholung, um neue Muster zu speichern. So können Sie Ihre eigenen Gedanken positiv umstrukturieren &#8211; und wer könnte das besser als Sie selbst?</p>
<p>Gerade in der aktuellen Zeit werden wir immer wieder herausgefordert, loszulassen, neu zu bewerten und bewusste Entscheidungen zu treffen. Eine kraftvolle Unterstützung, um mit neuen Herausforderungen gelassen umzugehen, ist eine achtsame, positive Geisteshaltung. In den Worten des Dalai Lamas bedeutet Achtsamkeit „den Geist bewusst zu gebrauchen“. Die Fähigkeit, immer wieder das Positive und Konstruktive zu erkennen, bildet dabei die Basis für innere Gelassenheit und einen achtsamen Umgang mit sich selbst und der Umwelt: Gelassenheit heißt dabei nicht, dass alles egal ist und hingenommen wird, was passiert. Im Gegenteil &#8211; ist sie doch die Voraussetzung für bewusste Entscheidungen und den aktiven Umgang mit neuen, herausfordernden Situationen.</p>
<p>Weiterhin helfen Atem-Techniken, wie z.B. das Zählen der Atemzüge oder das Beobachten des Atems ohne ihn zu verändern. Lehnen Sie sich einfach mal zurück und beobachten Sie, wie sich der Bauch mit jeder Einatmung hebt und mit jeder Ausatmung senkt. Versuchen Sie nun, 9 Atemzüge rückwärts zu zählen, im Rhythmus Ihres Atems. Sagen Sie sich gedanklich: „Einatmen, ausatmen, 9. Einatmen, ausatmen, 8…“ und zählen Sie weiter in Richtung 1, ohne schneller zu werden. Fiel es Ihnen leicht? Was fühlt sich danach anders an? Schenken Sie Ihrem Geist immer mal wieder ein paar Momente, in dem Sie ihn durch das Beobachten des Atems beruhigen und auf nur eine Sache ausrichten. Dies schließlich stellt den Zustand von Meditation dar &#8211; wenn der Geist einen klaren Fokus hält und sich von nichts anderem stören lässt. Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Lage völlig ausgeglichen zu bleiben, sogar während um Sie herum Lärm und Chaos herrscht, wie z.B. mitten im Berufsverkehr oder auf einem belebten Marktplatz.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-kmxb6yku-668d4f9dbf33bc8b8b292ed7f8a14e86'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-2' data-fake-id='#toggle-id-2' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-2' data-slide-speed="200" data-title="Der wilde Affe" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Der wilde Affe" data-aria_expanded="Click to collapse: Der wilde Affe">Der wilde Affe<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-2' aria-labelledby='toggle-toggle-id-2' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><h2></h2>
<p>So wird der Geist im Yoga gerne genannt – obwohl es eines der großen Ziele im Yoga ist, die Gedanken zu beruhigen und die Kontrolle über den Geist (zurück) zu erlangen. Dies geschieht in erster Instanz durch Beobachten und Distanzieren – vor allem aber durch stetige Übung.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie lehnen sich innerlich zurück wie in einen Kinosessel, machen es sich bequem, holen sich Popcorn, ein Getränk Ihrer Wahl und malen sich geistig Ihren eigenen Kinosaal aus. Da der menschliche Geist mit Bildern arbeitet, hilft es, sich Zeit zu lassen, um den eigenen Kinosaal wirklich vor dem inneren Auge zu sehen. Üben Sie das Zuschauen, wie auf eine schwarze Leinwand vor den geschlossenen Augen &#8211; neugierig und achtsam, welcher Film sich wohl heute zeigt. Die Entspannung ist der Schlüssel! Ohne Erwartung, ohne Bewertung, beobachten Sie alle Gedanken, alle Gefühle. Dadurch gewinnen Sie Abstand vom Identifizieren mit all den schnellen, unklaren Gedankenfolgen und beruhigen auch schließlich den wilden Affen.</p>
<p>Ein Weg um diesen Zustand zu verstärken, ist Meditation. Im Yoga ist Meditation dadurch gekennzeichnet, dass kein innerer Dialog stattfindet und stattdessen versucht wird, mehr und mehr in die Rolle des Beobachtens zu gelangen. Es geht darum, sich auf den gegenwärtigen Moment zu fokussieren, eine nicht-wertende Geisteshaltung zu etablieren und wieder bewusste Entscheidungen zu treffen &#8211; anstatt emotional und vorschnell zu reagieren. Gerade in der aktuellen Pandemie-Zeit wirken Emotionen besonders stark, Ängste treten stärker hervor, Aggressionen werden freigesetzt oder (auch mangels Sportmöglichkeiten und anderen persönlichen Einschränkungen) unterdrückt. Der positive Umgang mit Emotionen sowie eine gedankliche Ausrichtung auf Ruhe und persönliches Wachstum erfordern aktuell neue, kreative Maßnahmen. Um sich selbst in einen solchen empfänglichen Zustand zu versetzen, kann Meditation hilfreich sei – schon Napoleon und Einstein haben den sogenannten „alpha-Zustand“ genutzt, um wichtige Entscheidungen zu treffen oder frische Ideen hervorzubringen.</p>
</div></div></div></section>
</div><br />
<div  class='hr av-34vmcf-1d27c50ec3c54b175b1cc1f1bc20e3a9 hr-default  avia-builder-el-12  el_after_av_toggle_container  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-kmxb8uww-86714c1916147b30c381f272ccdd62b3 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Autorin des Beitrags: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Esther N. Moszeik</a></p>
<p><strong>Referenzen:</strong></p>
<p>Moszeik, E.N., von Oertzen, T. &amp; Renner, KH. Effectiveness of a short Yoga Nidra meditation on stress, sleep, and well-being in a large and diverse sample. Curr Psychol (2020). https://doi.org/10.1007/s12144-020-01042-2</p>
<p>Sedlmeier, P. (2016). <em>Die Kraft der Meditation: Was die Wissenschaft darüber weiß.</em> Reinbek: Rowohlt Polaris.</p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_3'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/mit-yoga-und-meditation-durch-die-krise/">Mit Yoga und Meditation durch die Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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		<title>Alkohol und Drogen</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/informationen-zum-missbrauch-von-alkohol-und-drogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DGPs Administrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 08:00:48 +0000</pubDate>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fxy5da-f8f4975b5969c70513e9700c54603700 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Täglich steigende Fallzahlen an Erkrankten und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 können Ängste und Sorgen um die eigene und die Gesundheit Anderer verstärken. Die zunehmende Konzentration des Lebensalltags auf die eigenen vier Wände kann zusätzlich familiäre Streitigkeiten anheizen oder lähmende Langeweile mit sich bringen. Langeweile oder Einsamkeit sind nicht selten Folgen der Isolation zu Hause durch Homeoffice oder Quarantäne. Summieren sich solche Probleme, mag der Griff zur Flasche, zur Tüte oder zu anderen Rauschmitteln als legitimes Mittel und „Retter in der Not“ erscheinen: kurzfristig wird man entspannter, die Probleme und Sorgen verblassen. Diese positiven Wirkungen sind aber meistens nur von kurzer Dauer. Der langfristige Preis, den man zahlt, kann umso höher sein – gesundheitlich, seelisch und sozial!</p>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8fylnr4-d9524a18626802be5219656334f38f1d '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Wann wird der Konsum von Alkohol und Drogen zum Problem?</h2>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fynr2z-25123150acfde782102651eeb894ccc8 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>Ihr Rauschmittelkonsum wird insbesondere dann zum Problem, wenn…:</strong></p>
<ul>
<li>Der Konsum Ihren Lebensalltag bestimmt;</li>
<li>Sie dafür wichtige Aufgaben vernachlässigen und beginnen Ihr Verhalten zu ändern;</li>
<li>Sich dadurch körperliche und seelische Probleme verstärken oder entwickeln;</li>
<li>Sie eigentlich weniger oder gar nicht mehr konsumieren möchten, es aber nicht schaffen;</li>
</ul>
<p><strong>… und wenn 3 oder mehr der folgenden Aussagen auf Sie zutreffen:</strong></p>
<ul>
<li>Ich habe ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel, es schiebt sich ständig in den Vordergrund;</li>
<li>Ich konsumiere immer mehr, um überhaupt noch einen Effekt zu spüren;</li>
<li>Ich muss (z.B. morgens) erst einmal etwas konsumieren, um klar zu kommen;</li>
<li>Ich kann nicht mehr aufhören zu konsumieren oder konsumiere heimlich;</li>
<li>Ich lasse vieles schleifen, der Konsum steht an erster Stelle;</li>
<li>Ich konsumiere weiter, obwohl ich merke, dass es mir oder meiner Familie nicht gut tut;</li>
</ul>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fylnr4-d9524a18626802be5219656334f38f1d '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Tipps zum Umgang mit Alkohol und Drogen:</h2>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fxy5da-f8f4975b5969c70513e9700c54603700 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Anspannung, Ärger oder Stress, zum Beispiel bei Konflikten, können das Verlangen nach einem Rauschmittel verstärken und damit einen Konsum wahrscheinlicher machen. Sie können diesen Gefühlen aber auch selbst entgegenwirken, indem Sie für sich etwas Schönes gestalten. In den kommenden Wochen können Sie versuchen, einige der hier gelisteten Verhaltensweisen vermehrt in Ihren Alltag einzubauen. Es gibt außerdem ein paar Dinge, die Sie in der nächsten Zeit nach Möglichkeit seltener tun sollten.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fxy5da-f8f4975b5969c70513e9700c54603700 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>nach Möglichkeit etablieren oder verstärken..</h3>
<p><strong>„Bewegung &amp; Sport“</strong></p>
<p>Powern Sie sich so lange wie möglich draußen/ an der frischen Luft aus, bei Ausgangssperre in der Wohnung (mit Hilfe von Videos, Internetkursen, oder ähnlichem)</p>
<p><strong>„Zeit für mich“</strong></p>
<p>Selbst wenn es nur 5 Minuten am Tag sind, nehmen Sie sich Zeit um sich selbst etwas Gutes zu tun; tun Sie etwas, das Sie mögen, gut können, Sie entspannt oder Sie schon lange mal wieder tun wollten (z.B. ein Bad nehmen, einen Kaffee aufbrühen, ein bestimmtes Lied anhören)</p>
<p><strong>„Zeit mit anderen“</strong></p>
<p>Wenn auch nicht live &amp; in Farbe; schreiben/ telefonieren Sie mit Personen, die Ihnen wichtig sind oder die Sie schon lange mal wieder kontaktieren wollten; tauschen Sie sich aus;</p>
<p><strong>„Tagesstruktur“</strong></p>
<p>Überlegen Sie sich, was Sie unbedingt tun müssen, gerne tun wollen &amp; was nicht; Planen Sie genügend Zeit für alles ein &amp; nehmen Sie sich dabei nicht zu viel vor; Etablieren Sie dabei Gewohnheiten (wie z.B. immer zur selben Zeit aufzustehen, zu duschen, Mittag zu essen, schlafen zu gehen) und setzten sie diese um (z.B. unabhängig davon, ob Sie das Haus verlassen oder tatsächlich Termine haben); schlafen Sie ausreichend;</p>
<p><strong>„Belohnen“</strong></p>
<p>Sie sich und andere bewusst für Dinge, die Ihnen trotz der Coronakrise gelungen sind, die Sie geschafft oder gelöst haben; z.B. dafür, den Müll weggebracht, etwas Nettes gesagt, ein schwieriges Gespräch geführt oder einen Tag weniger/ nichts konsumiert zu haben. Eine Belohnung kann alles sein – vom Schokobonbon, über eine ausschweifende Tanzeinlage in der Küche bis hin zur Designerhandtasche;</p>
<p><strong>„Ziele &amp; Werte“</strong></p>
<p>Überlegen Sie sich, wofür Sie Ihren Konsum reduzieren möchten, was Sie sich wünschen und was Ihnen wichtig ist. Das zu wissen oder ein Bild davon vor Augen zu haben kann Ihnen bei starkem Verlangen ggf. helfen durchzuhalten und weniger/nichts zu konsumieren;</p>
<p><strong>„Notfallkoffer“</strong></p>
<p>Packen Sie sich Ihren individuellen Notfallkoffer mit für Sie passenden „Ablenkungen“ (z.B. Bilder Ihrer Kinder), Telefonnummern (z.B. eines guten Freundes) oder anderen Dingen, die Ihnen im Notfall helfen können, das Verlangen nach dem Rauschmittel zu reduzieren &amp; weniger/nichts zu konsumieren (das können z.B. auch scharfe Öle, Wasser o.ä. sein);</p>
<p><strong>„Entspannen“</strong></p>
<p>Probieren Sie es einfach mal aus; Gratis MP3s gibt es beispielsweise bei der Technikerkrankenkasse unter: <a href="https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/aktiv-entspannen/download-anleitung-entspannung-2006922" target="_blank" rel="noopener">https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/aktiv-entspannen/download-anleitung-entspannung-2006922</a> oder probiere andere Enspannungsverfahren aus (Autogenes Training, Qi Gong, Meditation, Achtsamkeit etc.)</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fxy5da-f8f4975b5969c70513e9700c54603700 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>nach Möglichkeit verringern..</h3>
<p><strong>„Medienkonsum“</strong> – suchen Sie gezielt und zeitlich begrenzt nach Informationen/ Dingen im Netz, die Sie benötigen oder die Sie wirklich interessieren. Verbringen Sie möglichst wenig Zeit damit, wahllos Seiten durchzuscrollen; versuchen Sie stattdessen verlässliche Informationen zu beziehen, z.B. über die Seiten des RKI oder etablierte Medien;</p>
<p><strong>„Vorräte“</strong> – schaffen Sie alle oder zumindest größere Rauschmittelvorräte aus Ihrer Wohnung oder unmittelbaren Umgebung und erschweren Sie sich so den Zugang zum Rauschmittel;</p>
<p><strong>„Konsumentenkontakt“</strong> – reduzieren Sie, soweit möglich, den Kontakt zu anderen Personen, die ebenfalls konsumieren und vermeiden Sie Orte, an denen Sie üblicherweise konsumieren;</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8fxy5da-f8f4975b5969c70513e9700c54603700 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Medien-Tipps:</h2>
<ul>
<li>Hier finden Sie die zentralen Beratungsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: <a href="https://www.drogenbeauftragte.de/beratungsangebote.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.drogenbeauftragte.de/beratungsangebote.html</a></li>
<li>Einrichtungen in Ihrer Nähe können finden Sie hier: <a href="https://www.dhs.de/einrichtungssuche.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dhs.de/einrichtungssuche.html</a></li>
<li>Alkohol: <a href="https://www.kenn-dein-limit.de/selbst-tests/alkohol-selbst-test/" target="_blank" rel="noopener">https://www.kenn-dein-limit.de/selbst-tests/alkohol-selbst-test/</a></li>
<li>Infos/Allgemein: <a href="https://www.dhs.de/datenfakten.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.dhs.de/datenfakten.html</a></li>
<li>Elterninfo: <a href="https://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/jugendliche/info-sucht/designerdrogen/" target="_blank" rel="noopener">https://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/jugendliche/info-sucht/designerdrogen/</a></li>
<li>Boulevard, Crystal: <a href="https://www.zeit.de/2013/05/Modedroge-Crystal-Meth/seite-2" target="_blank" rel="noopener">https://www.zeit.de/2013/05/Modedroge-Crystal-Meth/seite-2</a></li>
<li>Boulevard, Crystal: <a href="https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/3059863-212-crystal-methsuechtige-was-angehoerige-tu.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/3059863-212-crystal-methsuechtige-was-angehoerige-tu.html</a></li>
</ul>
<p>Autorinnen des Beitrags: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Tanja Endrass und Lisa Weckesser</a></p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_4'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/informationen-zum-missbrauch-von-alkohol-und-drogen/">Alkohol und Drogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corona-Impfung: Was tun bei Angst vor Nebenwirkungen?</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/corona-impfung-was-tun-bei-angst-vor-nebenwirkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 14:00:50 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=2192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/corona-impfung-was-tun-bei-angst-vor-nebenwirkungen/">Corona-Impfung: Was tun bei Angst vor Nebenwirkungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_5'  class='avia-section av-cv29k-483731551e170c649fd2ff49372178cd main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<h1></h1>
<h1>Corona-Impfung: Was tun bei Angst vor Nebenwirkungen?</h1>
<h4><br class="avia-permanent-lb" />Warum sollte man sich überhaupt impfen lassen?</h4>
<p>Wenn sich mindestens 9 von 10 Personen in der Bevölkerung gegen COVID-19 impfen lassen, erreichen wir Herdenimmunität. Damit hätten wir die Pandemie im Griff und könnten wieder ein normales Leben führen. Trotzdem sind viele Menschen zurückhaltend, und wollen sich entweder überhaupt nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt impfen lassen. Hauptgründe, die vorgebracht werden, sind Ängste vor Nebenwirkungen und Langzeitschäden. Selbst bei Personal im medizinischen Bereich oder Altenpflegerinnen und Altenpflegern in Seniorenheimen besteht oftmals noch Zurückhaltung.</p>
<h4></h4>
</div></section><br />

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<section class='av_toggle_section av-3xucuo-25642d981ffb05858137956eb4d7e8da'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-3' data-fake-id='#toggle-id-3' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-3' data-slide-speed="200" data-title="Ängste vor Impfungen sind normal" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Ängste vor Impfungen sind normal" data-aria_expanded="Click to collapse: Ängste vor Impfungen sind normal">Ängste vor Impfungen sind normal<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-3' aria-labelledby='toggle-toggle-id-3' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><h4></h4>
<p>Ängste vor Impfungen sind in der Tat ganz normal. Seit Urzeiten haben Menschen Angst vor allem Unbekannten, da Neues ja auch gefährlich sein könnte. Dass wir uns allerdings nicht nur von unseren Ängsten vor Neuem und Unbekanntem lenken lassen, hat in der Menschheitsgeschichte zu Fortschritt geführt – auch in der Medizin. Heute können wir auf einen großen Erfahrungsschatz aus der Wissenschaft zurückgreifen. Aus diesen Erfahrungen können wir auch Informationen darüber ableiten, ob wir auf neue Empfehlungen wie die zu den Corona-Impfungen eingehen sollen oder nicht. Entscheidend dafür ist allerdings, dass Politikerinnen und Politiker die Ängste in der Bevölkerung ernst nehmen, besorgte Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und sie durch gezielte Informationen aufklären.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-gum40-c92baa8edd4b0513fa17b49ba202fe06'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-4' data-fake-id='#toggle-id-4' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-4' data-slide-speed="200" data-title="Sind die Corona-Impfstoffe zu wenig untersucht?" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Sind die Corona-Impfstoffe zu wenig untersucht?" data-aria_expanded="Click to collapse: Sind die Corona-Impfstoffe zu wenig untersucht?">Sind die Corona-Impfstoffe zu wenig untersucht?<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-4' aria-labelledby='toggle-toggle-id-4' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Da die Impfstoffe erst im Jahr 2020 entwickelt wurden, könnte man dies vermuten. Und doch: In der Hauptstudie zum Impfstoff von BioNTech/Pfizer wurden über 40.000 Personen aufgenommen und zum Teil über Monate beobachtet. Zum Vergleich: Bei Zulassung der meisten anderen Medikamente ist man selten bei Erfahrungswerten von 1.000 Personen, meist weniger. Dem großen Einsatz der Forscherinnen und Forscher ist es zu verdanken, dass bereits jetzt Ergebnisse vorliegen, für die man früher bei anderen, neuen Medikamenten mindestens 5-10 Jahre benötigt hat, um vergleichbare Erfahrungswerte zu haben. Deshalb kann man mit hoher Sicherheit davon ausgehen, dass die Impfstoffe gut verträglich sind und die Nebenwirkungen in den allermeisten Fällen bestenfalls moderat sein werden. Zum Vergleich: Für viele Medikamente, die regelmäßig von vielen Menschen eingenommen werden, gibt es eher weniger Erfahrungswerte. Das liegt daran, dass man bei Impfmedikamenten so riesige Studien braucht, da es zur Prävention gedacht ist. Bei bestimmten Behandlungen für Krankheiten hingegen können die Stichproben laut rechtlicher Bestimmungen deutlich geringer sein.</p>
</div></div></div></section>
</div><br />
<div  class='hr av-4av3uo-4d88a09d7ffd34fc7e2fdb4de619d60f hr-default  avia-builder-el-6  el_after_av_toggle_container  el_before_av_heading '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />

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<section class='av_toggle_section av-jfb5pc-b827161eaedff6bcc4e5756ef95331fe'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-5' data-fake-id='#toggle-id-5' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-5' data-slide-speed="200" data-title="Die Angst vor Neuem" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Die Angst vor Neuem" data-aria_expanded="Click to collapse: Die Angst vor Neuem">Die Angst vor Neuem<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-5' aria-labelledby='toggle-toggle-id-5' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Neues löst Ängste aus, und Menschen, die eher ängstlich sind, lassen sich häufiger davon steuern. Oftmals haben gerade ängstliche Menschen in der Vergangenheit ungünstige Erfahrungen mit Medikamenten gemacht. Dadurch liegt die Erwartung vor, dass auch die Impfseren problematische Konsequenzen haben können. Bereits diese Ängste führen zu einer Häufung auftretender Probleme bei medizinischen Behandlungen ganz allgemein.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-i2ztyo-25fdce87bb62d82d27e860f5d54bf652'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-6' data-fake-id='#toggle-id-6' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-6' data-slide-speed="200" data-title="Einzelfallberichte von ungünstigen Nebenwirkungen sind irreführend" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Einzelfallberichte von ungünstigen Nebenwirkungen sind irreführend" data-aria_expanded="Click to collapse: Einzelfallberichte von ungünstigen Nebenwirkungen sind irreführend">Einzelfallberichte von ungünstigen Nebenwirkungen sind irreführend<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-6' aria-labelledby='toggle-toggle-id-6' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Medien über Menschen berichten werden, die auftretende Beschwerden als mögliche Nebenwirkungen der Corona-Impfung schildern werden. Warum lässt sich dies sicher vorhersagen? Alle Behandlungen, selbst Behandlungen ohne jeglichen Wirkstoff (also Placebos), bergen ein gewisses Risiko, dass die Menschen negative Empfindungen entwickeln oder bereits vorhandene Beschwerden auf die Behandlung zurückführen. Oftmals ist diese Ursachenzuschreibung allerdings falsch.</p>
<p>In der oben beschriebenen Hauptstudie zu einem Impfstoff sind beispielsweise 20.000 Menschen nur mit einem Placebo-Impfmittel behandelt worden, das keinerlei Wirkstoff enthielt. In dieser Placebo-behandelten Gruppe hat ca. ein Viertel der Menschen beschrieben, aufgrund der Impfung Erschöpfungszustände entwickelt zu haben. Vier Menschen, die nur die Placebo-Impfung erhielten, sind während des Untersuchungszeitraums gestorben (und zwar weder in Zusammenhang mit COVID-19, noch an dem Placebo-Impfstoff). Jeder dieser Menschen könnte als Beispiel herangezogen werden, um in einem negativen Einzelbericht über Impfungen vorzukommen. Die Sicherheit, ob bestimmte Nebenwirkungen wirklich auf den Impfstoff zurückzuführen sind, erhalten wir nur aus wissenschaftlichen Studien. In diesen Studien werden Personengruppen, die mit dem wirklichen Medikament behandelt wurden, mit Personengruppen verglichen, die das Placebo bekommen haben. Nur wenn die Gruppe der mit dem echten Medikament Behandelten wirklich deutlich mehr Nebenwirkungen beschreibt als die Gruppe, die das Placebo erhielt, sind diese Nebenwirkungen auf das Medikament zurückzuführen. Einzelfallberichte sind hier irreführend.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-gc5yhs-7924548672d0c8953c1e1b656881f2d5'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-7' data-fake-id='#toggle-id-7' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-7' data-slide-speed="200" data-title="Die Rolle der Medien" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Die Rolle der Medien" data-aria_expanded="Click to collapse: Die Rolle der Medien">Die Rolle der Medien<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-7' aria-labelledby='toggle-toggle-id-7' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Medienberichte beeinflussen in sehr hohem Maße, wieviel Nebenwirkungen für ein Medikament erlebt und berichtet werden. Als vor 10 Jahren in Neuseeland ein gängiges Schilddrüsenmedikament auf eine andere Form umgestellt wurde (bei gleichem Inhalt), wurde dies zunächst genauso gut vertragen wie das alte Medikament. Zwei Monate später haben mehrere Berühmtheiten im Fernsehen berichtet, dass sie seit dieser Umstellung ziemliche Probleme mit dem Medikament hätten. Daraufhin explodierten die Berichte über Nebenwirkungen. Ähnliche „psychologische Ansteckungseffekte“ konnten auch für Antidepressiva und andere Medikamente gezeigt werden. Durch solche sorgenvollen Erwartungen kommt es zum Teufelskreis, dass Beschwerden umso schneller und umso intensiver wahrgenommen werden. Medien beeinflussen also durch ihre Berichte, wie gut oder schlecht wir Impfstoffe vertragen.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-ed6nr4-724c1bb332afdb9a5d4c55b4aa9fc8ad'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-8' data-fake-id='#toggle-id-8' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-8' data-slide-speed="200" data-title="Informationen aus nur einer Informationsquelle: Filterblase" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Informationen aus nur einer Informationsquelle: Filterblase" data-aria_expanded="Click to collapse: Informationen aus nur einer Informationsquelle: Filterblase">Informationen aus nur einer Informationsquelle: Filterblase<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-8' aria-labelledby='toggle-toggle-id-8' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Viele Menschen erhalten die meisten Informationen aus einer ähnlich-denkenden Bezugsgruppe, zum Beispiel bei Twitter, Facebook oder sonstigen sozialen Medien und Foren. Diese Gruppe verteilt primär Informationen, die die Hauptmeinungen unterstützen. Es entsteht der Eindruck, „unsere Gruppe ist sich einig und wir sind die einzigen, die wirklich Durchblick haben“. Solche Netzwerke können jedoch von Meinungsführenden leicht missbraucht und gelenkt werden. Dann häufen sich plötzlich die Katastrophenmeldungen über Impfstoffe, und keine positive Information dringt mehr durch (das nennt man auch Filterblase).</p>
</div></div></div></section>
</div><br />
<div  class='hr av-44a1wg-8d8502e36d7fb9b5bb751d2ea8db87b0 hr-default  avia-builder-el-9  el_after_av_toggle_container  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-kk2k2m7v-5ff8c5346bb1bb10019b15de1eb67a2d '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Das können wir jetzt gegen solche Einflüsse und Ängste vor Nebenwirkungen tun:</h4>
</div></section><br />

<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-kk2k7k07-4c57e1e9689c403a3d0f42852fcc5f9c">
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<section class='av_toggle_section av-c6o0hs-2d91cc8603ccdd7caf13e7315fe63d50'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-9' data-fake-id='#toggle-id-9' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-9' data-slide-speed="200" data-title="Akzeptieren, dass Ängste und körperliche Beschwerden zum Leben dazu gehören " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Akzeptieren, dass Ängste und körperliche Beschwerden zum Leben dazu gehören " data-aria_expanded="Click to collapse: Akzeptieren, dass Ängste und körperliche Beschwerden zum Leben dazu gehören ">Akzeptieren, dass Ängste und körperliche Beschwerden zum Leben dazu gehören <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-9' aria-labelledby='toggle-toggle-id-9' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Viele körperliche Beschwerden können zwar häufig auftreten, sie sind jedoch nicht Ausdruck eines medizinischen Problems oder einer medizinischen Unverträglichkeit. Jeder Mensch kann zum Beispiel allein durch Ängste oder Erwartungen körperliche Beschwerden bekommen: Das ist ganz normal und das sollten wir bedenken, wenn Berichte über potentielle Nebenwirkungen von Impfstoffen veröffentlicht werden. Unsere Ängste sind okay – nur: wir sollten uns nicht von Ihnen dominieren lassen.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-3wfpc-b49d6e18481a7f6c971e9e45eeefa960'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-10' data-fake-id='#toggle-id-10' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-10' data-slide-speed="200" data-title="Ausgewogen nach Informationen suchen" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Ausgewogen nach Informationen suchen" data-aria_expanded="Click to collapse: Ausgewogen nach Informationen suchen">Ausgewogen nach Informationen suchen<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-10' aria-labelledby='toggle-toggle-id-10' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Versuchen Sie aktiv, Informationen aus unterschiedlichen, aber verlässlichen Informationsquellen zu bekommen. Wir leben in einer Demokratie und haben das große Privileg, offenen Zugang zu verschiedenen verlässlichen Informationsquellen anbieten zu können – nutzen Sie diese Breite. Versuchen Sie zu vermeiden, dass Informationen von nur einer Bezugsgruppe oder einzelnen Meinungsführenden ein zu starkes Gewicht bekommen, und dass Sie zum Spielball einzelner Meinungsführenden werden. Sorgen Sie auch aktiv in ihrem persönlichen Umfeld für einen vielfältigen Informations- und Meinungsaustausch.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-8kofzk-6d1e4b66abe07fdba006698bf8996487'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-11' data-fake-id='#toggle-id-11' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-11' data-slide-speed="200" data-title="Ärztinnen und Ärzte können Quellen der Verunsicherung, aber auch der Beruhigung sein " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Ärztinnen und Ärzte können Quellen der Verunsicherung, aber auch der Beruhigung sein " data-aria_expanded="Click to collapse: Ärztinnen und Ärzte können Quellen der Verunsicherung, aber auch der Beruhigung sein ">Ärztinnen und Ärzte können Quellen der Verunsicherung, aber auch der Beruhigung sein <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-11' aria-labelledby='toggle-toggle-id-11' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Ärztinnen und Ärzte können durch gute Information und Aufklärung wesentlich dazu beitragen, dass Ängste im Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen reduziert werden. Schon allein aus juristischen Gründen müssen sie Patientinnen und Patienten über mögliche Nebenwirkungen aufklären. Manchmal geht dabei fast verloren, auch darüber zu informieren, aus welchen positiven Gründen ein Medikament genommen oder an einer Impfung teilgenommen werden sollte. Eine ausbalancierte Information von Positivem und Negativem für Patientinnen und Patienten ist deshalb enorm wichtig.</p>
<p>Außerdem zeigen wissenschaftliche Studien, dass vertrauensvoll, warmherzig und kompetent auftretende Ärztinnen und Ärzte die beste Medizin sind, um Nebenwirkungen zu reduzieren. Die Qualität der Beziehung trägt also wesentlich dazu bei, ob Patientinnen oder Patienten Nebenwirkungen entwickeln, oder ob sie gut mit üblichen Ängsten umgehen können.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-7v1y40-825f061f89aed433409fa3dc41c760df'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-12' data-fake-id='#toggle-id-12' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-12' data-slide-speed="200" data-title="Mit gutem Beispiel vorangehen" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Mit gutem Beispiel vorangehen" data-aria_expanded="Click to collapse: Mit gutem Beispiel vorangehen">Mit gutem Beispiel vorangehen<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-12' aria-labelledby='toggle-toggle-id-12' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Alle Personen, die Vertrauenspositionen in Unternehmen, Institutionen oder Behandlungseinrichtungen haben, sollten ihre Vorbild-Funktion ernst nehmen, mit gutem Beispiel vorangehen und sich impfen lassen, wenn sie an der Reihe sind. Wenn diese Personen zum Ausdruck bringen, dass es wichtig ist, sich impfen zu lassen, und sie auf die Sicherheit der Impfstoffe vertrauen, wird dies auch auf viele andere Menschen beruhigend wirken.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-69awfk-eb8d784ec1e6630d34a401488c19fa0e'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-13' data-fake-id='#toggle-id-13' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-13' data-slide-speed="200" data-title="Die Verantwortung für andere Menschen und die Bevölkerung realisieren" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Die Verantwortung für andere Menschen und die Bevölkerung realisieren" data-aria_expanded="Click to collapse: Die Verantwortung für andere Menschen und die Bevölkerung realisieren">Die Verantwortung für andere Menschen und die Bevölkerung realisieren<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-13' aria-labelledby='toggle-toggle-id-13' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Menschen umso weniger Nebenwirkungen auf Medikamente entwickeln, je mehr sie einen tieferen Sinn in der Maßnahme sehen. Schmerzen werden als weniger belastend und weniger intensiv erlebt, wenn die betroffene Person das Gefühl hat, dadurch andere Menschen zu schützen; man spricht hier von einer „altruistischen Motivation“. So ist es auch bei der Corona-Impfung: Sich impfen zu lassen, dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern auch dem Schutz von Mitmenschen, die einem wichtig sind, wie Freunden und Angehörigen, aber auch der Gesellschaft, der man sich zugehörig fühlt. Jeder Mensch gehört zu einer Gruppe, die ihm wichtig ist. Diese Menschen und Gruppen sollten wir vor Augen haben, wenn wir uns für eine Corona-Impfung entscheiden.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-3zol40-4f294cc1702761a25a4900f85a7510c4'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-14' data-fake-id='#toggle-id-14' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-14' data-slide-speed="200" data-title="Risikopersonen frühzeitig helfen" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Risikopersonen frühzeitig helfen" data-aria_expanded="Click to collapse: Risikopersonen frühzeitig helfen">Risikopersonen frühzeitig helfen<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-14' aria-labelledby='toggle-toggle-id-14' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Auch aus psychologischen Gründen gibt es „Risikopersonen“ für die Entwicklung von Nebenwirkungen nach Impfungen. Gibt es z.B. eine allgemeine Neigung, häufig körperliche Beschwerden zu erleben oder oftmals auf Medikamente mit Nebenwirkungen zu reagieren, so wird dies auch für Impfungen gelten. Auch Menschen, die besonders ängstlich sind, sind Risikopersonen für Nebenwirkungen oder Impfverweigerung. Wir als Gesellschaft sollten uns frühzeitig um diese Ängste kümmern, diesen Menschen Aufmerksamkeit schenken, sie in Entscheidungen mit einbeziehen und vor allem empathisch und kompetent über Hintergründe informieren.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-2e3yww-3337221f4815e697a62893de7f200d6f'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-15' data-fake-id='#toggle-id-15' class='toggler  av-title-above av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-15' data-slide-speed="200" data-title="Das Potential unserer Gesellschaft nutzen" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Das Potential unserer Gesellschaft nutzen" data-aria_expanded="Click to collapse: Das Potential unserer Gesellschaft nutzen">Das Potential unserer Gesellschaft nutzen<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-15' aria-labelledby='toggle-toggle-id-15' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color av-inherit-font-color hasCustomColor'  itemprop="text" ><p>Herausforderungen wie diese Pandemie werden dann am besten bewältigt, wenn alle wichtigen Institutionen der Gesellschaft zusammenarbeiten. Politiker, Medien, Personen in der Gesundheitsversorgung und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen eng kooperieren, so dass einerseits die biologischen Komponenten und Versorgungsfragen geklärt sind, aber ebenfalls die Expertise über menschliche Ängste, Entscheidungen und Verhaltensweisen eingebracht werden. Wenn Politik, Wissenschaft und Praxis hier eng kooperieren, jeder die Fachkompetenz des anderen wertschätzt und einbringen lässt, und dies auch von den Medien mit unterstützt wird, können wir die Herausforderung Corona als Gemeinschaft bewältigen.</p>
</div></div></div></section>
</div><br />
<div  class='hr av-37usao-a52c2259c4cd7c1b9187f1da37556cb1 hr-default  avia-builder-el-12  el_after_av_toggle_container  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-kk2kba58-043fbed1e0a6e40138391023d74a2323 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Zuverlässige und aktuelle Informationen finden Sie hier:</p>
<p>Fragen und Antworten zur Corona-Impfung vom Robert-Koch-Institut: <a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html</a></p>
<p>Informationen vom Bundesgesundheitsministerium: <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html?fbclid=PAAaZ0btnuan3fYv6UDYV1EqhG-OS2Toj0h54Oa982AKa5BrI34iGuMMbSCjo" target="_blank" rel="noopener">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html?fbclid=PAAaZ0btnuan3fYv6UDYV1EqhG-OS2Toj0h54Oa982AKa5BrI34iGuMMbSCjo</a></p>
<p>Intitiative &#8222;Zusammen gegen Corona&#8220; des Bundesgesundheitsministeriums: <a href="https://www.zusammengegencorona.de/impfen/" target="_blank" rel="noopener">https://www.zusammengegencorona.de/impfen/</a></p>
<p>Informationen der Bundesregierung: <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988" target="_blank" rel="noopener">https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988  </a></p>
<p><a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/"><strong>Autor des Beitrags: Winfried Rief, Marburg</strong></a></p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_5'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/corona-impfung-was-tun-bei-angst-vor-nebenwirkungen/">Corona-Impfung: Was tun bei Angst vor Nebenwirkungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Risikowahrnehmung in der Corona-Krise</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/risikowahrnehmung-in-der-corona-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DGPs Administrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 08:51:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/risikowahrnehmung-in-der-corona-krise/">Risikowahrnehmung in der Corona-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_6'  class='avia-section av-cv29k-483731551e170c649fd2ff49372178cd main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<h3>Risiken verstehen</h3>
<p>Anfang des letzten Jahres kannte noch kaum jemand den neuartigen Coronavirus-Erreger Sars-CoV-2, der sich weit entfernt in China verbreitete. Inzwischen schränkt das Coronavirus nicht nur unseren Alltag ein, sondern ist zu einer globalen Bedrohung mit großflächigen Konsequenzen geworden. Aufgrund der rasanten Ausbreitung von Sars-CoV-2 und der damit einhergehenden Erkrankung Covid-19 machen sich viele Menschen Sorgen um ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen. Während Anfang 2020 noch nicht sicher war, ob sich das Coronavirus von China nach Europa verbreitet und ob es ein Risiko für Deutschland darstellt, hat sich die Lage mittlerweile drastisch verändert: Menschen sind erkrankt, es gibt zunehmend Todesfälle, Ende 2020 wurden die Geschäfte wieder geschlossen, Veranstaltungen abgesagt. Die Bevölkerung wird erneut dazu angehalten, möglichst wenig physischen Kontakt zu ihren Mitmenschen zu haben, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Das potentielle Risiko, dass sich das Virus auch in Deutschland ausbreiten könnte, hat sich mittlerweile zu einer Krise mit einer weiterhin steigenden Anzahl an erkrankten und verstorbenen Menschen entwickelt.</p>
<h4>Was ist ein Risiko, was ist eine Krise?</h4>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Abbildung 1. Akute Schadensfälle (Krise) versus potenzielle Schadensfälle (Risiko) (Aus: Renner &amp; Gamp, 2014).</em></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Was ist Risikowahrnehmung?</h4>
<p>Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist &#8211; trotz der aktuellen Einschränkungen &#8211; immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Ob wir uns jedoch <u>persönlich</u> durch die aktuelle Situation bedroht fühlen, hängt von unterschiedlichen Aspekten ab.</p>
<p>Auf der einen Seite versuchen wir sachlich und objektiv abzuschätzen, wie <strong>wahrscheinlich</strong> es ist, dass wir selbst oder Mitglieder unserer Familie erkranken und wie <strong>schwerwiegend</strong> eine solche Erkrankung wäre.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist Risikowahrnehmung auch ein Gefühl; man fühlt sich <strong>bedroht</strong> oder macht sich <strong>Sorgen</strong>. Das muss nicht immer mit den Fakten oder der objektiven Lage übereinstimmen, sondern kann auch durch andere Aspekte beeinflusst sein.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Was beeinflusst unsere Risikowahrnehmung und wovon hängt sie ab?</h3>
<h5><em>Eigenschaften der Gefahrenquelle: Risiko ist nicht gleich Risiko</em></h5>
<p>Ein wichtiger Aspekt ist die <strong>Neuartigkeit</strong> des Risikos. Gefährdungen, denen man tagtäglich ausgesetzt ist oder Risiken, die man gut kennt, werden oft unterschätzt, während das Risiko neuer, unbekannter Gefährdungen oftmals überschätzt wird.</p>
<p>Aber nicht nur die Neuartigkeit spielt eine Rolle, wenn es darum geht, wie wir Risiken wahrnehmen. Auch die Frage, ob wir das Gefühl haben, ein Risiko unter <strong>Kontrolle</strong> zu haben (z.B. “Ich bin eine gute Autofahrerin”), oder ihm <strong>freiwillig</strong> ausgesetzt zu sein (z.B. beim Fallschirmspringen), aber auch das <strong>Katastrophenpotential</strong> bzw. die sogenannte <strong>Schrecklichkeit der Folgen</strong> (Autounfall vs. Flugzeugabsturz) beeinflussen, wie gefährlich wir etwas wahrnehmen. Vor allem dann, wenn viele Menschen gleichzeitig betroffen sind, wie es in der aktuellen Krise der Fall ist, wird die Schrecklichkeit als hoch bewertet. Hierbei werden solche Risiken als weniger schlimm eingeschätzt, wenn wir den Eindruck haben, das Risiko kontrollieren zu können, uns dem Risiko freiwillig aussetzen, und es als wenig schrecklich beurteilen.</p>
<h5><em>Informationsquellen, Unsicherheiten und ‘Fake News’</em></h5>
<p>Informationen über die verschiedenen Aspekte eines Risikos können wir aus unterschiedlichen Quellen, wie z.B. über das Internet, Fernsehen, aber auch durch Gespräche mit anderen, bekommen. Außerdem finden wir auch in unserer Umgebung Hinweise darauf, wie risikoreich eine Situation sein kann oder welches Verhalten angemessen ist, wie z.B. durch Schutzmaßnahmen (Tragen von Atemschutzmasken, Abstandsregeln, etc.).</p>
<p>Im Falle des Coronavirus handelt es sich allerdings um einen neuen Erreger, über dessen Erkrankung und anschließenden Verlauf immer wieder neue Informationen hinzu kommen. Auch die Forschung steht erst am Anfang. Zu dieser <strong>Neuartigkeit</strong> und Unsicherheit kommt die <strong>globale Tragweite</strong> der Verbreitung hinzu. Gerade zu Anfang der Krise war daher die Verunsicherung in der Bevölkerung groß. Vor allem in den sozialen Medien bietet dies Raum für Spekulationen, Mythen und Gerüchte, rund um Herkunft, Verbreitung und Schutzmaßnahmen. Die Weltgesundheitsorganisation sprach in diesem Rahmen sogar von einer „massiven Infodemie”, einer Überschwemmung der Bevölkerung mit &#8211; korrekten, aber auch irreführenden &#8211; Informationen.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Wie können wir Risikoinformationen sinnvoll nutzen?</h4>
<p>Um unsere Aufmerksamkeit konkurrieren viele verschiedene Medien und Anbieter. Häufig werden deshalb emotionale oder dramatische Bilder und Überschriften eingesetzt. Wenn diese nicht in einen entsprechenden Bezug gesetzt werden, dann kann die Darstellung von Einzelfällen zu einer Fehleinschätzung der Gefahrenlage führen. Die Fülle und die teils widersprüchlichen Risikoinformationen erschweren es uns, ein sachgemäßes Bild von der Gefahrenlage zu erhalten. Generell hängt das Verständnis von Risikoinformationen, unsere Interpretation und nachfolgendes Verhalten davon ab, wie die jeweilige Information dargeboten wird. Wichtig zu unterscheiden ist, ob es sich um ein absolutes oder relatives Risiko handelt. Das absolute Risiko umfasst das Auftreten eines bestimmten Ereignisses, z.B. wie viele Personen an Covid-19 verstorben sind. Das  relative Risiko beschreibt hingegen das Verhältnis von verschiedenen Personengruppen, z.B. wie viele Personen am Coronavirus erkrankt und wie viele Personen davon verstorben sind.</p>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Veränderungen in der Risikowahrnehmung</h3>
<p style="margin-top: 0.42cm; margin-bottom: 0.42cm;" align="JUSTIFY">Die aktuelle Lage in Bezug auf die Ausbreitung von Sars-CoV-2 ändert sich täglich: Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten, die Anzahl der bereits genesenen, aber auch die Anzahl der aufgrund von Covid-19 verstorbenen Patienten steigt. Diese Veränderungen beeinflussen auch unsere Risikowahrnehmung. Unsere Risikowahrnehmung ist nicht statisch, sondern verändert sich auch durch die Erfahrungen, die wir machen und die Informationen, die wir aufnehmen.</p>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Abbildung 2: Darstellung der bestätigten Infektionsfälle und wichtige Entwicklungen und Entscheidungen in Bezug auf die Verbreitung von Sars-CoV-2 in Deutschland. (Zahlen nach Informationen der John Hopkins University; siehe auch https://euclid.dbvis.de/home).</em></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p style="margin-top: 0.42cm; margin-bottom: 0.42cm;" align="JUSTIFY">Repräsentative Erhebungsdaten aus dem EUCLID-Projekt zur Risikowahrnehmung und Verhalten im Zusammenhang mit der Coronavirus Pandemie der Universität Konstanz zeigen für Deutschland, dass sich seit Anfang April 2020 und mit variierenden Infektionszahlen auch die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung von Deutschland verändert hat.</p>
<p>Seit Beginn der EUCLID-Befragung (https://euclid.dbvis.de/home), Anfang Februar 2020 bis Ende März zeigt sich:</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-top: 0.42cm; margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong>Die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung hat über den Sommer abgenommen, steigt jedoch seit dem Herbst wieder an </strong></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Anfang April hielten es 36% der Befragten für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich, sich mit dem Virus anzustecken, im Juni waren es 14% und Anfang Dezember 18%</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Die meisten Befragten gehen davon aus, dass das Ansteckungsrisiko für andere größer ist als für sie selbst (optimistischer Fehlschluss)</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong>Die Sorge bezüglich einer Ansteckung hat über den Frühsommer leicht abgenommen, steigt jedoch seit dem Spätsommer an</strong></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Anfang April waren etwa 31% der Befragten besorgt oder sehr besorgt sich mit dem Virus anzustecken, im Juni waren es nur 22%, Anfang Dezember ist der Anteil jedoch auf 40% gestiegen</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong>Die wahrgenommene Schweregrad einer Erkrankung ist über die Zeit gestiegen</strong></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Anfang April sahen 27% der Personen eine Infektion mit dem Coronavirus als schwerwiegende oder sehr schwerwiegende Erkrankung für die Gesundheit, im Juni waren es bereits 29% und Anfang Dezember 34%</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><strong>Erwartete zukünftige Entwicklung und Konsequenzen für Deutschland </strong></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Während Anfang April noch 66% davon ausgehen, dass sich die Situation in Deutschland innerhalb der nächsten drei Monate verbessern wird, sind es im Juni nur noch 46% und Anfang Dezember 19%</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Auf weltweiter Ebene sind die Erwartung noch etwas pessimistischer mit einer ansteigenden Anzahl an Teilnehmenden, die davon ausgehen, dass es frühestens in einem Jahr eine Besserung der Situation weltweit geben wird.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY">Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass die Bevölkerung in Deutschland geringere gesundheitliche und wirtschaftliche Konsequenzen durch das Coronavirus zu fürchten hat als andere Länder</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0.42cm;" align="JUSTIFY">Die ökonomischen Folgen der Krise werden als langfristig gravierender betrachtet als die gesundheitlichen Auswirkungen des Coronavirus; Eine große Mehrheit der Deutschen geht von schweren oder sehr schweren ökonomischen Folgen für Deutschland aus, während deutlich weniger schwerwiegende oder sehr schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen erwarten.</p>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8puwph8-6f97fa5b806e80ea06337140b76451c9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p style="margin-top: 0.42cm; margin-bottom: 0.42cm;" align="JUSTIFY"><em>Abbildung 3. Darstellung der wahrgenommenen Wahrscheinlichkeit, Sorge bezüglich einer Infektion mit dem Coronavirus und des wahrgenommenen Schweregrades im Falle einer Infektion sowie der erwarteten zukünftigen Entwicklung in Deutschland und weltweit im Verlauf von April (R1) bis Anfang Dezember 2020 (R11) in Deutschland (N = 33478). </em></p>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4><strong>Wo finde ich weitere Informationen?</strong></h4>
<ul>
<li>Auf der Seite <a href="https://euclid.dbvis.de" target="_blank" rel="noopener">https://euclid.dbvis.de</a> veröffentlicht das EUCLID Team von der Universität Konstanz fortlaufend neue Ergebnisse dazu, wie Menschen die aktuelle Krise wahrnehmen.</li>
<li>Informationen zum Virus selbst, wie Sie sich und andere schätzen können, finden Sie unter anderem auf den folgenden Seiten
<ul>
<li>Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: <a href="https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/" target="_blank" rel="noopener">infektionsschutz.de/coronavirus/</a></li>
<li>Robert-Koch-Institutes (Frage- und Antwortseite): <a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html" target="_blank" rel="noopener">/www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html</a></li>
<li>Weltgesundheitsorganisation (WHO):<br />
<a href="https://www.who.int" target="_blank" rel="noopener">who.int</a></li>
<li>Bundesinstitut für Risikobewertung:<br />
<a href="http://www.bfr.bund.de/" target="_blank" rel="noopener">bfr.bund.de/</a></li>
<li>Bundesministerium für Gesundheit: <a href="http://www.bundesgesundheitsministerium.de" target="_blank" rel="noopener">bundesgesundheitsministerium.de</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>Referenzen und vertiefende Literatur: </strong></p>
<p>Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at John Hopkins University (2020) Coronavirus COVID-19 Global Cases by Johns Hopkins CSSE. <a href="https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6" target="_blank" rel="noopener">https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6</a>. Zugegriffen: 09. April 2020</p>
<p>Debbeler, L., Wahl, D.R., Villinger, K., &amp; Renner, B. (in press). Die Bedeutung der Gesundheitskommunikation in der Prävention und Gesundheitsförderung. <a href="https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-662-55793-8" target="_blank" rel="noopener">https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-662-55793-8</a></p>
<p>Gaissmaier, W., Wegwarth, O., Skopec, D., Müller, A. S., Broschinski, S., &amp; Politi, M. C. (2012). Numbers can be worth a thousand pictures: individual differences in understanding graphical and numerical representations of health-related information. <em>Health Psychology</em>, <em>31</em>(3), 286-296. https://doi.org/10.1037/a0024850</p>
<p>Gamp, M., Debbeler, L. J., &amp; Renner, B. (2016). Risikokommunikation im Internet. In <em>eHealth in Deutschland</em> (pp. 421-440). Springer: Berlin</p>
<p>Renner, B., &amp; Gamp, M. (2014). Krisen-und Risikokommunikation. <em>Prävention und Gesundheitsförderung</em>, <em>9</em>(3), 230-238. <a href="https://doi.org/10.1007/s11553-014-0456-z" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s11553-014-0456-z</a></p>
<p>Renner, B., &amp; Schupp, H. (2011). <em>The perception of health risks </em>(pp. 637-665). POxford University Press: New York</p>
<p>WHO (2020a) Novel Coronavirus (2019-nCoV) advice for the public: Myth busters. https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public/myth-busters. Zugegriffen: 09. April 2020</p>
<p>Autoren des Webbeitrages: <a href="../ueber-diese-website/" target="_blank" rel="noopener">Luka J. Debbeler, Deborah R. Wahl,  Karoline Villinger, Julia Koller, Nadine C. Lages, Harald T. Schupp und Dr. Britta Renner</a></p>
<p>Aktualisiert am 16.12.2020 von: Dr.Karoline Villinger, Isabell Brünecke und Prof. Dr. Britta Renner<span style="font-size: medium;"><br />
</span></p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_6'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/risikowahrnehmung-in-der-corona-krise/">Risikowahrnehmung in der Corona-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesunder Lebenstil</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/gesunder-lebenstil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bianca Vaterrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2020 18:21:48 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=1484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/gesunder-lebenstil/">Gesunder Lebenstil</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_7'  class='avia-section av-yt7v7-9992322e8b46d537f48b4fccfe5b5186 main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<h5>Tipps und Tricks aus der Gesundheitspsychologie (und einem interdisziplinären Projekt)</h5>
<h2><strong> </strong></h2>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Es gibt Zeiten der besonderen Belastungen und Einschränkungen. Die aktuelle COVID-19-Pandemie und die damit zusammenhängenden Notwendigkeiten des Abstandhaltens (physical distancing), des Homeoffice und Homeschoolings oder kompletten Zuhausebleibens (&#8222;#wir bleiben zu Hause&#8220;) stellen viele Menschen vor besondere Herausforderungen. Gerade in dieser Situation sind ein <strong>gesunder Lebensstil </strong>und Strategien, damit es einem rundum gut geht, wichtiger denn je. Ausreichend Bewegung, ausgewogene Ernährung und Lebensfreude sorgen zudem dafür, dass Ihr Immunsystem gestärkt wird. Mit einem gesunden Lebensstil fördern Sie also nicht nur langfristig Ihre Gesundheit, sondern Sie können sich dadurch auch aktiv vor Infektionskrankheiten wie COVID-19 schützen.</p>
<p>In Anbetracht der derzeitigen Gegebenheiten könnten Sie sich fragen:</p>
<ul>
<li>Wie können Sie sich trotz oder gerade unter diesen Umständen fit und gesund halten?</li>
<li>Was können Sie auch innerhalb Ihrer vier Wände zu Hause tun?</li>
<li>Wie können Sie Ihre gute Laune aufrechterhalten oder wiedererlangen?</li>
<li>Wie können Sie die Langeweile mit Spaß überwinden?</li>
<li>Wie können Sie Ihren Körper und Geist vorausschauend für den nächsten „Ausgang“, das Ende der Quarantäne wenn alles wieder normal ist vorbereiten (z.B. kräftig genug sein, um nicht zu stürzen)?</li>
</ul>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Überlegen Sie einmal für sich:</h4>
<p>Wenn Sie zu all denjenigen gehören, die eigentlich immer viel unterwegs sind, dann müssen Sie sich nun auf Ihre neue Situation einstellen, sich etwas Neues einfallen oder sich von anderen Menschen inspirieren lassen. Aber rufen Sie sich in Erinnerung: Alle Menschen sitzen nun im „selben Boot“, denn viele erleben gerade dasselbe – das heißt, Sie sind mit all den aktuellen Herausforderungen nicht alleine, auch wenn Sie die anderen Menschen gerade nicht sehen.</p>
<p>Waren Sie ohnehin bereits ein Fan von Sport oder Übungen, die Sie zuhause in Ihren Tagesplan integriert haben? Gratulation – dann besitzen Sie einen großen Vorteil: Sie wissen schon, wie es geht.</p>
<p>Sind Sie jemand, der gerne zuhause kocht oder backt, aber in der Vergangenheit leider kaum freie Zeitfenster dafür hatte? Jetzt haben Sie vielleicht endlich einmal wieder genug Zeit dazu.</p>
<p>Oder finden Sie sich in keiner dieser genannten Gruppen wieder? Wie wäre es, wenn Sie einfach etwas ganz Neues ausprobieren? Vielleicht entdecken Sie neue oder auch ganz alte, fast vergessene Übungen und Rezepte wieder oder aktivieren längst vergessene Bewegungsroutinen – zum Beispiel den Frühsport nach dem Aufstehen?</p>
<p>Für viele Menschen sind diese besonderen Zeiten ein starker Gegensatz zum gewohnten Alltag. Vielleicht sind Sie auch verunsichert durch die vielen auf Sie einströmenden Nachrichten und Zahlen, traurig, Ihre Freunde und Verwandten nicht persönlich treffen zu können oder einfach in Sorge um die Zukunft. Bewegung, ausgewogenes und wohltuendes Essen in regelmäßigen Abständen, aber auch ein Fokus auf das tägliche, ausreichende Trinken können helfen, die Stimmung zu verbessern, Ablenkung zu schaffen und den Alltag neu zu strukturieren. Vielleicht genießen Sie aber auch die freie Zeit und möchten ganz bewusst über Ihren Lebensstil nachdenken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4></h4>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Wie können Sie zuhause gesund leben und gerade jetzt gesunde Gewohnheiten aufbauen?</h4>
<p>Bei der Beantwortung dieser Frage können Erkenntnisse aus der gesundheitspsychologischen und interdisziplinären Forschung helfen.</p>
<p>Im Folgenden möchten wir Ihnen Tipps geben, wie ein gesunder Lebensstil generell, aber auch insbesondere in Zeiten wie diesen, gelebt und aufrechterhalten werden kann. Hierfür möchten wir wissenschaftliche Erkenntnisse aus unserer <a href="http://www.aequipa.de/teilprojekte/promote.html" target="_blank" rel="noopener">PROMOTE-Studie</a> mit Ihnen teilen. Im Rahmen dieser Studie haben wir das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xae8fuUZ24k">Fit im Nordwesten Bewegungsprogramm</a>  entwickelt, um zu prüfen, welche Komponenten den Start in einen gesunden und aktiven Lebensstil erleichtern und wie dieser auch aufrechterhalten werden kann, <strong>um das seelische Wohlbefinden und die körperliche Fitness und Beweglichkeit zu bewahren</strong>.</p>
<h4></h4>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Die Ausgangssituation</h4>
<p>Viele erleben aktuell, dass <strong>Gewohnheiten</strong> – zum Beispiel der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß, die sonntägliche Nordic Walking-Gruppe, das wöchentliche Handballtraining, das morgendliche Schwimmen oder das übliche Mittagessen in der Kantine – entfallen. Die Zeit, die normalerweise in Freizeitaktivitäten investiert wird, wird von denjenigen mit Kindern für die Kinderbetreuung benötigt, durch eintönige Aktivitäten und Langeweile ersetzt oder mit liegen gebliebenen Aufgaben erfüllt. Zudem können Existenzängste, die Sorge um Mitmenschen oder das Gefühl der Einsamkeit dazu führen, dass dies mit einseitiger Ernährung, Videospielen, Alkohol oder Rauchen kompensiert wird.</p>
<p>Alle stehen gemeinsam vor der Herausforderung, mit diesen Veränderungen umzugehen und den Alltag an diese Schwierigkeiten anzupassen. Ziel sollte es sein, sich <strong>weiterhin mental gut zu fühlen und körperlich gesund und fit zu bleiben</strong>.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Bewusstsein entwickeln und aktiv werden</h4>
<p>In Bezug auf Bewegung wird ein wöchentliches Pensum im Umfang von ca. 150 Minuten moderater bzw. 75 Minuten intensiver körperlicher Aktivität empfohlen. Dies lässt sich auch im Alltag und fernab des Fitnessstudios ganz leicht erreichen. Gehören Sie zu den Menschen, denen das gar nicht bewusst ist? Dann wird Sie vielleicht überraschen, dass <strong>sogar Hausarbeiten</strong> wie Fensterputzen oder Staubsaugen, <strong>Gartenarbeit </strong>und<strong> Spaziergänge</strong> zur Fitness beitragen können. Dazu zählen auch jegliche Arten von <strong>Übungen</strong><strong> zur Förderung von Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Balance</strong>, die sich ganz unkompliziert – selbst vor dem Fernseher oder anderswo – umsetzen lassen. Ist dies nicht eine gute Nachricht? Die Empfehlungen umzusetzen ist für jeden machbar und eigentlich auch wenig zeitintensiv: <strong>Langes Sitzen sollten Sie grundsätzlich vermeiden. Sie können sich zwischendurch strecken und aufstehen. Auch ein paar Balanceübungen oder Kniebeugen zu machen, z.B. während der Wasserkocher oder die Kaffeemaschine laufen, ist eine Bewegungsmöglichkeit. </strong>Gut funktioniert auch,<strong> nur im Stehen zu telefonieren. </strong>Dies alles sind Strategien, mit denen Bewegung in den Alltag integriert werden kann. Das ist nicht nur jetzt, sondern auch generell wichtig – unter anderem auch, weil damit nicht nur Körper, sondern auch Geist  fit gehalten werden können.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Ausgewogen und abwechslungsreich Essen beginnt mit dem Kochen</h4>
<p>Für viele Menschen, besonders für Familien, ist die derzeitige Situation zuhause eine Herausforderung – zum Beispiel im Hinblick auf die Mahlzeiten, aber auch die Ernährung allgemein. Büros, Fabriken, Geschäfte, Hochschulen und somit auch Kantinen, Mensen und Restaurants sind geschlossen. Gleichzeitig verbringen viele Menschen mehr Zeit zuhause, bewegen sich über den Tag eher weniger und verbrennen weniger Kalorien, beispielsweise weil der Weg ins Büro der Kollegin oder des Kollegen entfällt, ebenso wie der Weg zum Kopierer oder in die Teeküche. Stattdessen haben viele den Kühlschrank oder die Süßigkeitenreserven den ganzen Tag vor Augen: Die Verführung ist groß, sich nicht nur weniger zu bewegen, sondern auch mehr als sonst zu essen. Dies ist eine ungünstige Kombination. Doch das muss nicht sein! Entdecken Sie die Lust am Kochen (wieder), denn <strong>wenn Sie selbst kochen, haben Sie gutes und genussvolles Essen und Trinken selbst in der Hand</strong>.</p>
<p>Täglich kochen war bislang nicht Ihre Sache? Nichts gegen Ravioli aus der Dose oder Tiefkühl-Produkte, aber eigentlich ist das doch auf Dauer langweilig und fade. Lassen Sie bei der spannenden <strong>Frage des Tages „Was koche ich heute?“</strong> Ihrer Kreativität freien Lauf! Denn gerade jetzt sollten Ihre Mahlzeiten eine gute und genussvolle Zeit sein. Um die negativen Auswirkungen des „Lock-Ins“ möglichst zu verringern und diese Zeit auch positiv zu nutzen, bieten die <a href="https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/" target="_blank" rel="noopener">zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung</a> (DGE) einfache und umsetzbare Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährungsweise.</p>
<p>Wer sich jetzt weniger bewegt, setzt am besten auf <strong>Gerichte mit reduziertem Kaloriengehalt, die gleichzeitig satt machen, lecker schmecken und leicht gelingen</strong>. Denn der Genuss darf natürlich auch in Ausnahme-Zeiten nicht auf der Strecke bleiben. Bunt macht Spaß und ist auch noch gesund. Leckere unkomplizierte Rezepte helfen Ihnen und Ihrer Familie, fit und vor allem gut gelaunt zu bleiben sowie das Gewicht in Balance zu halten. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet auf seiner Webseite Unterstützung mit <a href="https://www.bzfe.de/inhalt/nicht-zunehmen-in-zeiten-des-coronavirus-35394.html" target="_blank" rel="noopener">einfachen Rezepten</a>. Daneben findet man dort Tipps, wie der Alltag auch in Zeiten der Kontakteinschränkungen gesund gestaltet werden kann.</p>
<p>Weitere hilfreiche Tipps finden Sie auch in der Broschüre <a href="https://www.in-form.de/materialien/?L=0&amp;id=3&amp;tx_solr%5Bq%5D=66+tipps" target="_blank" rel="noopener">&#8222;66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben&#8220; </a> von <a href="https://www.in-form.de/" target="_blank" rel="noopener">InForm</a> – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Diese wurde speziell für ältere Erwachsene entworfen, enthält aber Empfehlungen und wichtige Hinweise, die aus gesundheitspsychologischer Sicht für die gesamte Lebensspanne Anregungen bieten. Sie ist online verfügbar und kann auch kostenlos bestellt werden.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Wege zur guten Selbstregulation</h4>
<p>Es gibt einfach bestimmte Situationen, die zum Essen und Trinken anregen, wie Stress oder auch Ängste. Essen ist gerade in Krisenzeiten auch Trost und eine Art von Bewältigungsstrategie. Mit guter Planung lassen sich Heißhungerattacken aber vermeiden. <strong>Wer erkennt, unter welchen Umständen er/sie zu Chips oder Schokoriegeln greift, kann besser vorbeugen</strong>. Überlegen Sie: <strong>Was macht Sinn und ist klug im Haus zu haben? Was kaufe ich besser nicht ein, weil es mich häufig zu Heißhungerattacken verleitet oder weil ich nicht will, dass meine Kinder es essen?</strong></p>
<p>Eine sinnvolle Strategie, das gesundheitliche Bewusstsein zu steigern, ist Selbstbeobachtung. Wo stehen Sie eigentlich derzeit bezüglich Ernährungs- und Bewegungsverhalten? Verorten Sie sich bereits auf einem guten Niveau und ist es Ihr aktuelles Ziel, dies – trotz der Umstände – genauso zu halten? Oder gibt es Bereiche, in denen Sie sich verbessern wollen? Hiermit können Sie Ihre <strong>eigene Selbstregulation ankurbeln und den persönlich passenden Weg finden</strong>.</p>
<p>Aus der Forschung ist bekannt, dass Personen, die in der Lage sind, sich gut selbst zu regulieren, auch besser mit Herausforderungen des Lebens umgehen können und weniger psychisch belastet sind. So können Sie sich (oder Ihre Smartphone-App) zum Beispiel täglich fragen, wie viele Minuten Sie körperlich aktiv waren. Dazu gehört Alles – wie Sie oben gelesen haben – also auch die Gartenarbeit und der Weg zum Einkaufen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Vielleicht gibt es aber auch andere Aktivitäten, die zu Ihrem seelischen Wohlbefinden beitragen, zum Beispiel ein Stück Schokolade einfach nur genießen ohne schlechtes Gewissen. Am nächsten Tag können Sie dann den inneren Schweinehund wieder an die Leine nehmen, um mit ihm gemeinsam diese beispiellose Krise gesund und aktiv zu bewältigen. Denn der innere Schweinhund will gerne raus und bewegt, aber anschließend auch auf dem Sofa gepflegt werden – genau in dieser Reihenfolge. <strong>Auch das ist gute Selbstregulation!</strong></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Kleine Hilfen</h4>
<p>Personen, denen Selbstregulation schwerfällt, kann das Führen eines ganz einfachen persönlichen <strong>Tagebuchs</strong> helfen. Ein Beispiel hierfür zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung ist der <a href="http://www.aequipa.de/fileadmin/aequipa/downloads/Vorlage_BIPS_-_Beratungshilfe_neu_v1a-5-1.pdf"> OPTIMA(H)L-Tagesplan</a>. Diesen Tagesplan können Sie einfach ausdrucken und an Ihren Kühlschrank hängen. Ein Beispiel zur Förderung regelmäßiger Bewegung ist das Bewegungstagebuch aus dem <a href="http://www.aequipa.de/fileadmin/aequipa/downloads/Bewegungspyramide.pdf">„Fit im Nordwesten“-Bewegungsprogramm</a> (www.aequipa.de), das schon vielen anderen Menschen geholfen hat, aktiv zu werden bzw. zu bleiben.</p>
<p>Beachten Sie: Achtsam zu sein und psychisches sowie körperliches Befinden wahrzunehmen ist nicht nur eine von vielen Strategien, um sich einem gesunden Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung anzunähern. Es ist wichtig, <strong>„im Kopf“ (also mental) gesund zu bleiben: Jeden Tag etwas Neues ausprobieren oder tun, Wertschätzen von kleinen Ereignissen und sich an dem erfreuen, was man sich vorgenommen und geschafft hat </strong>– auch in vielen anderen Bereichen des Lebens kann das hilfreich sein. Dazu kommt zum Beispiel ein gutes Stressmanagement durch regelmäßigen Ausgleich wie Meditation oder Yoga, entspannende Freizeitgestaltung und ausreichend Schlaf. Und dabei können wiederum körperliche Bewegung und die oben beschriebenen Strategien helfen.<strong> Probieren Sie doch einmal aus, was für Sie persönlich am besten passt!</strong></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Motivation finden</h4>
<p>Zuhause bedeutet für viele Menschen „Abschalten“. Denn Zuhause ist ein Ort, der als Ruhepol empfunden wird, an dem man sich von der Arbeit und vom Sport erholt. Wenn dieser Ort nun plötzlich zum Zentrum aller Aktivitäten wird, kann es sein, dass erst einmal der <strong>innere Schweinehund überwunden</strong> werden muss, um zuhause aktiv zu werden oder regelmäßig und ausgewogen zu kochen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Alternativen eingeschränkt sind.</p>
<p>Wer sich erst noch dafür motivieren muss, sich im Wohnzimmer zu bewegen, allein Joggen zu gehen oder ausgewogen zu kochen, könnte mit Folgendem beginnen: Entweder <strong>im Kopf oder schriftlich eine Liste erstellen, in der gesammelt wird, welche Vor- und Nachteile das jeweilige ausgewogene und das einseitige Verhalten kurz- und langfristig hat</strong>. Solche Abwägungen treffen Menschen täglich und die Bewusstmachung der Gewohnheiten, die ausgewogen oder weniger gut sind, kann dabei helfen. Denn mit ausreichender Reflektion kann man sich bewusst für neue Verhaltensweisen entscheiden. Unter dem <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/wp-content/uploads/2020/05/bewegung_und-_enaehrung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Link</a> finden Sie ein Beispiel, das wir im „Fit im Nordwesten“-Bewegungsprogramm bereits angewandt haben, und das Ihnen sicher auch helfen kann.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen, dass für Sie mit dieser Strategie die Vorteile für Bewegung und eine ausgewogene Ernährung überwiegen. Damit können Sie sich zu einem gesundheitsbewussteren Verhalten überwinden und die Vorteile auch selbst erleben!</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Ziele setzen</h4>
<p>All diejenigen, die bereits motiviert sind, einen gesunden Lebensstil zu führen, sind aus gesundheitspsychologischer Sicht bereits einen Schritt weiter. Der nächste Schritt besteht nun darin, eine feste Absicht zu entwickeln und persönliche <strong>Ziele zu setzen, die möglichst spezifisch, messbar, erreichbar und terminierbar</strong> sein sollten. Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihre Ziele ganz klar festhalten. Bitte schreiben Sie Ihre persönlichen Ziele auf ein Blatt Papier und hängen Sie es an den Kühlschrank, an den Badezimmerspiegel, den Fernseher oder wo es für Sie am besten passt! Alternativ können Sie auch eine Notiz in Ihr Handy schreiben</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Pläne schmieden</h4>
<p>Wer bereits motiviert ist und klare Ziele verfolgt, kann sehr davon profitieren, <strong>genau zu planen</strong>. Das bedeutet erst einmal, dass Folgendes festgelegt wird: <strong>Wann, wo und wie wollen Sie sich bewegen, kochen oder meditieren</strong>? Daraufhin gilt es, zu überlegen, welche inneren und äußeren Barrieren diesen Plan verhindern könnten, z.B. schlechtes Wetter, ein Telefonat, liegen gebliebene Hausarbeit, die Kinder haben keine Lust mitzumachen. Sogenannte <strong>Wenn-dann-Pläne</strong> helfen dabei, diese Barrieren vorherzusehen und bereits vorab Lösungen dafür zu finden. Für Aktivitäten im Freien nennen Menschen häufig schlechtes Wetter als äußere Barriere. Zum Beispiel könnte Ihr Wenn-dann-Plan dann lauten: „<em>Wenn</em> es regnet, <em>dann</em> gehe ich trotzdem nach draußen“ oder „<em>Wenn</em> es regnet, <em>dann</em> verschiebe ich mein Training auf den Nachmittag/ den nächsten Tag“ oder „<em>Wenn</em> es regnet, <em>dann</em> gehe ich nicht joggen, sondern mache Übungen drinnen“. Sie können die <a href="http://www.aequipa.de/fileadmin/aequipa/downloads/Wenn_Dann_Pla%CC%88ne.pdf">Vorlage </a>aus dem „Fit im Nordwesten“-Bewegungsprogram nutzen, um eigene Wenn-dann-Pläne zu schmieden.</p>
<p>Manchen Menschen kann es außerdem helfen, eine Belohnung für ein erreichtes Ziel einzuplanen – zum Beispiel einen Filmabend zu planen oder einen Freund oder Freundin anzurufen. <strong>Sich mit anderen zu vergleichen, sich untereinander auszutauschen oder bei anderen etwas abzugucken</strong>, ist ebenfalls eine Strategie, die manchen Personen dabei hilft, am Ball zu bleiben. Hierbei sind die stetig wachsenden Communities von <strong>Bewegungs- und Fitness-Apps sowie Gesundheits-Apps und -Webseiten</strong> eine gute Anlaufstelle. Einfache Apps zum Zählen der täglichen Schritte bieten hier zum Beispiel auch Funktionen, sich mit Freunden oder Bekannten zu vergleichen. Schön ist es auch, zu beobachten, ob man das gesetzte Ziel erreicht hat oder ob man sich selbst über die Zeit steigert.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Gemeinsam „einsam“ (bzw. alleine und gesund) sein</h4>
<p>Auch, wenn Sie gerade auf viele Arten von Kontakt zu anderen Menschen verzichten müssen, so können Sie sich trotzdem noch mit anderen gemeinsam bewegen, gemeinsam essen und mental unterstützen: Möglich sind <strong>Verabredungen zum Bewegen, Kochen, Essen, Musizieren <em>während man gemeinsam </em>telefoniert oder sich über Video-Anrufe trifft</strong>. Gleichzeitiges Kochen oder gemeinsames virtuelles Kaffeetrinken oder Mittagessen können in der heutigen digital fortgeschrittenen Welt, zumindest bis zu einem bestimmten Grad, persönliche Treffen ersetzen. Vor allem, wenn Sie in der jetzigen Zeit weniger Menschen im Alltag treffen und Gesprächsbedarf haben, kann es helfen, sich mit einem Familienmitglied, einem Freund oder einer Freundin täglich zu <strong>verabreden, z.B. jeden Abend eine Nachricht zu verschicken, die einen kurzen Bericht enthält, wie der Tag gelaufen ist und ob Pläne für den Tag umgesetzt wurden</strong>. Sich gegenseitig zu motivieren oder einfach nur sich gegenseitig das Gefühl zu vermitteln, dass man nicht allein ist, kann viel bewirken.</p>
<p><strong> </strong></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Das Passende für sich entdecken</h4>
<p>Die hier vorgestellten Tipps erhalten Sie auch von vielen anderen Institutionen. Wichtig ist vor allem, dass Sie das für sich Passende finden. Schauen Sie doch zum Beispiel einmal bei <em>Ihrer Krankenkasse</em>, ob diese eine <strong>App</strong> zum Sporttreiben anbietet. Dann verabreden Sie sich mit einer Freundin, jeden Tag das Programm der App zu absolvieren. Wer schafft es? – hoffentlich beide! – oder wer schafft mehr verschiedene Übungen oder Wiederholungen? – aber bitte Vorsicht vor Überlastung!</p>
<p>Es soll Spaß machen und nicht zu viel werden. Außerdem sollten Sie sich in der jetzigen Situation nicht unnötig selbst unter Druck setzen. Sie könnten auch nach „alten“ Freunden in den üblichen <strong>Social Media-Plattformen </strong>suchen<strong> –</strong> vielleicht ergeben sich da Möglichkeiten für ein wenig Austausch.</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Fazit</h4>
<p>In unserer bisherigen Forschung zur Aufnahme und Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstils haben wir verschiedene Programme durchgeführt und evaluiert. Einige wissenschaftlich fundierte Programmaterialien zur Förderung von regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung haben wir in diesem Beitrag dargestellt. Wir hoffen, es war das ein oder andere für Sie dabei, das Sie dabei unterstützen kann, <strong>gesund und aktiv zu bleiben bzw. zu werden. </strong>Und:<strong> Lassen Sie es sich gut gehen!</strong></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Autoren des Webbeitrages: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/" rel="noopener">„Fit im Nordwesten“-Team: Sonia Lippke, Tiara Ratz, Claudia Pischke, Manuela Peters, Helga Strube,  Claudia Voelcker-Rehage</a><br />
</em></p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_7'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/gesunder-lebenstil/">Gesunder Lebenstil</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tipps für Lehrerinnen und Lehrer aus der Lehr-Lern-Psychologie</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-fuer-lehrerinnen-und-lehrer-aus-der-lehr-lern-psychologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 07:10:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=2013</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-fuer-lehrerinnen-und-lehrer-aus-der-lehr-lern-psychologie/">Tipps für Lehrerinnen und Lehrer aus der Lehr-Lern-Psychologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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<h3>Trotz Distanz zusammen ODER Lernen auf Distanz</h3>
<p>Die Corona-Verordnungen der Landesregierungen stellen das Bildungssystem vor große Herausforderungen. Auch wenn die Schulen zum großen Teil wieder geöffnet sind, kann Fernunterricht noch immer den Lernalltag der Kinder und Jugendlichen bestimmen, deren Klassen aufgrund von Corona-Fällen in Quarantäne entsendet werden. Damit Lernen trotz Distanz gelingt, muss das Aufgabenmaterial angemessen aufbereitet sein. Allerdings müssen Schülerinnen und Schüler ihre Schulaufgaben auch fristgerecht und erfolgreich erledigen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass Schülerinnen und Schüler ausreichend motiviert sind. Sie als Lehrperson können viel dazu beitragen, diese Motivation auch aus der Distanz zu fördern. Wir haben ein paar Tipps aus der psychologischen Forschung zusammengefasst:</p>
<h4>Schülerinnen und Schüler müssen sich eingebunden fühlen</h4>
<p>Schülerinnen und Schüler verbringen typischerweise einen großen Teil ihres Tages in der Schule. Sie treffen dort ihre engsten Freunde und Bezugspersonen außerhalb der Familie. Da Schülerinnen und Schüler aber aktuell nur teilweise oder gar nicht in die Schule dürfen, vermissen sie diesen Kontakt zu ihrem Freundeskreis. Trotz vieler Kontaktmöglichkeiten innerhalb der Familie können sie sich häufig einsam und alleine fühlen, wenn das tägliche Miteinander und der Austausch im Freundeskreis fehlt bzw. eingeschränkt ist.</p>
<p>Diese Gefühle können dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler weniger direkten Austausch und Spaß an den Schulaufgaben haben und diese folglich weniger motiviert erledigen. Es ist somit wichtig, dass sie sich trotz Distanz eingebunden fühlen.</p>
<p>Die Forschung zeigt, dass das Gefühl, sozial eingebunden zu sein &#8230;</p>
<ul>
<li>eine positive Stimmung erzeugt. Schülerinnen und Schüler, die Freundinnen und Freunde haben und von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern akzeptiert und wertgeschätzt werden, sind insgesamt zufriedener mit ihrem Leben.</li>
<li>die Gesundheit steigert. Gute Freundinnen und Freunde zu haben kann davor bewahren, oft krank zu werden. Auch depressive Gefühle können auf wenig soziale Eingebundenheit zurückgeführt werden.</li>
<li>die Motivation steigert. Gerade wenn Schülerinnen und Schüler stark in der Klasse oder Schule eingebunden sind, sind sie auch motiviert, wollen gute Leistung zeigen.</li>
</ul>
<h4>Was kann ich als Lehrkraft tun, um meine Schülerinnen und Schüler sozial einzubinden?</h4>
<p><strong>Tipp 1: Gruppenaufgaben gestalten</strong></p>
<p>Verteilen Sie wenn möglich lieber Gruppenaufgaben (statt Einzelaufgaben) an Ihre Klasse. Dies fördert den Austausch untereinander und verstärkt das Gemeinschaftsgefühl. Hier können folgende vier Phasen umgesetzt werden (auch Jigsaw-Methode oder Gruppenpuzzle genannt):</p>
<ol>
<li>Sie als Lehrperson führen in die Thematik ein und teilen den Lernstoff in Teilgebiete ein. Für jedes Teilgebiet gibt es eine Expertengruppe (eine Teilgruppe Ihrer Klasse).</li>
<li>Die Expertengruppen erarbeiten sich selbständig das Themengebiet (z.B. anhand vorgegebener oder selbstgesuchter Materialien).</li>
<li>Anschließend reorganisieren sich die Expertengruppen in Lerngruppen. In diesen Lerngruppen ist für jedes Themengebiet ein Experte vorhanden. Diese vermitteln dann ihr Wissen an die gesamte Lerngruppe.</li>
<li>Zuletzt wird das gesammelte Wissen in den Lerngruppen aufbereitet. Beispielsweise kann jede Lerngruppe ein Poster gestalten oder einen Aufsatz verfassen, das die verschiedenen Teilgebiete integriert.</li>
</ol>
<p>Der Austausch zwischen den Gruppen kann virtuell über Gruppenchats oder Videounterricht mit Skype (oder ein anderes Programm, z.B. Schoolfox https://schoolfox.com/de/Handbuch_Video.pdf) organisiert werden. Wichtig ist hier natürlich, dass alle Gruppenmitglieder technisch auf dem gleichen Stand sind (und das gleiche Programm nutzen; konkrete Vorschläge finden Sie hier: https://www.bitkom.org/Themen/Bildung-Arbeit/Anwendungen-digitaler-Unterricht). Dies sollte man im Vorfeld erfragen und ggf. nach Alternativen Ausschau halten.</p>
<p><strong>Tipp 2: Lerngruppen vorschlagen</strong></p>
<p>Gerade wenn eine Prüfung bevorsteht, können Lerngruppen hilfreich sein. Um die Bildung von Lerngruppen zu unterstützen, können Sie als Lehrperson entweder Lerngruppen vorschlagen oder eine Liste verwalten, auf die sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig eintragen und so zu Lerngruppen selbst zusammenfinden können.</p>
<p><strong>Tipp 3: Peer-Tutoring initiieren und begleiten</strong></p>
<p>Schülerinnen und Schüler können sich untereinander beim Erarbeiten von Aufgaben oder beim Vorbereiten auf eine Prüfung unterstützen und somit als Tutor oder Turoiin tätig werden. Sie als Lehrperson können diese Methode des Peer-Tutoring unterstützen, indem Sie gezielt potenzielle Tutoren und Tutorinnen ansprechen und den Kontakt zu Schüler und Schülerinnen aufbauen, die gut Unterstützung gebrauchen können. Sie können sich als Ansprechperson bei Fragen oder Problemen zur Verfügung stellen.</p>
<p><strong>Tipp 4: Regelmäßig Kontakt suchen und um Kontakt bitten</strong></p>
<p>Vermutlich haben Sie diesen Tipp bereits von vielen Seiten gehört: Halten Sie z.B. regelmäßig Videokonferenzen mit Ihrer Klasse ab. Dies ist eine gute Möglichkeit, um die gesamte Klassengemeinschaft zusammenkommen zu lassen.</p>
<p>Wenn Sie in einer Videokonferenz Lernstoff besprechen möchten, eignet sich die Methode des Flipped Classrooms besonders: Hierfür bitten Sie die Schülerinnen und Schüler, vorab den zu besprechenden Lernstoff selbständig zu erarbeiten (z.B. Lesen eines Textes oder einer Materialsammlung) und sich Fragen zu notieren. Anschließend wird der Lernstoff in der Videokonferenz besprochen und vertieft. Sie können Ihre Schülerinnen und Schüler zudem im Vorfeld bitten, Ihnen drei Fragen zukommen zu lassen. In einer Lernplattform (wie Moodle) können die Fragen online in einem Forum gepostet werden und als Leitlinie für die Videokonferenz dienen.</p>
<p>Diese Vorschläge stellen gewisse technische Voraussetzungen: Alle Schülerinnen und Schüler müssen teilnehmen können. Andernfalls können Sie den Kontakt zu Ihren Schülerinnen und Schüler auch über Telefonate suchen. Die Bundesregierung hat im Zuge eines neuen Sofortprogramms für Schulen mehrere hundert Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um mobile Endgeräte für Schülerinnen und Schüler beschaffen zu können (<a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/digitalpakt-schule-1753308">https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/digitalpakt-schule-1753308</a>).</p>
<p>Oftmals reicht es auch schon, wenn Sie als Lehrperson Ihre Schülerinnen und Schüler explizit bitten, sich bei Ihnen zu melden. Allein das Signal, dass Sie bei Fragen und Problemen bereitstehen, kann ein Gefühl der Eingebundenheit erzeugen.</p>
<p><strong>Tipp 5: Erfahrungsberichte sammeln und verteilen </strong></p>
<p>“Was tust du, um mit anderen in Kontakt zu bleiben?” Diese Frage können Sie Ihren Schülerinnen und Schüler stellen und sie um einen kurzen Erfahrungsbericht bitten. Wichtig ist, dass die Erfahrungsberichte anschließend an die anderen Klassenmitglieder verteilt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten beim Verfassen des Erfahrungsberichts darüber informiert werden, dass dieser an alle weitergegeben wird.</p>
<p>Beim Schreiben wird den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass sie die soziale Isolation überwinden können bzw. teilweise schon überwunden haben.</p>
<p>Beim Lesen der anderen Erfahrungsberichte kann man erkennen, dass auch andere Gefühle der Einsamkeit erleben und wie andere damit umgehen. Ein Gemeinschaftsgefühl kann entstehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Hinweis: Bestimmte Schülergruppen sollten besonders eingebunden werden</strong></p>
<p>Einigen Schülerinnen und Schülern gelingt es mit Sicherheit auch während der geforderten sozialen Distanzierung mit ihren Freundinnen und Freunde oder Klassenkameraden in Kontakt zu bleiben. So können sie z.B. täglich mit ihren Freundinnen und Freunden über soziale Medien miteinander reden und sich untereinander über z.B. Schulaufgaben austauschen.</p>
<p>Bei jüngeren Kindern kann dies schwieriger sein. Gerade wenn sie kein eigenes Handy oder einen eigenen Computer haben, sind jüngere Kinder immer auf ihre Eltern angewiesen, wenn sie mit Freundinnen und Freunden sprechen möchten.</p>
<p>Auch bei Schülerinnen und Schülern, die zu Hause kein Internet oder keinen Computer haben, gestaltet sich das Kontakthalten mit Freundinnen und Freunde oder anderen aus der Klasse als schwierig. Hinzu kommt, dass diese Schülerinnen und Schüler nur schwer über digitale Kommunikationskanäle Aufgaben erhalten oder an virtuellem Unterricht teilnehmen können. Das kann sie im Lernstoff weit zurückwerfen und das Gefühl verstärken, alleine dazustehen.</p>
<p>Gerade bei Kindern und Jugendlichen, die es im bisherigen Schulalltag schwer hatten, Freundinnen und Freunde zu finden, können sich jetzt besonders ausgeschlossen und alleine fühlen. Für diese Kinder und Jugendlichen ist es besonders wichtig, dass Sie als Lehrperson trotz sozialer Distanzierung für sie da sind.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4>Weiterführende Literatur</h4>
<p>Schlote, E., Klug, D., &amp; Neumann-Braun, K. (2020). Mittendrin statt nur dabei. <em>MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, 17</em>, 507-529.</p>
<p>Wößmann, L. (2020). Folgekosten ausbleibenden Lernens: Was wir über die Corona-bedingten Schulschließungen aus der Forschung lernen können. <em>ifo Schnelldienst</em>, <em>73</em>(06), 38-44.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4>Literaturhinweis</h4>
<p>Hänze, M., &amp; Berger, R. (2007). Kooperatives Lernen im Gruppenpuzzle und im Lernzirkel. <em>Unterrichtswissenschaft</em>, <em>35</em>(3), 227-240.</p>
<p>Renkl, A. (1997). Lernen durch Lehren in kooperativen und tutoriellen Arrangements. In A. Renkl (Hrsg.), <em>Lernen durch Lehren</em> (S. 9-27). DUV: Psychologie. Wiesbaden: Deutscher Universitätsverlag.</p>
<p>Walton, G. M., &amp; Cohen, G. L. (2011). A brief social-belonging intervention improves academic and health outcomes of minority students. <em>Science</em>, <em>331</em>(6023), 1447-1451.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Autoren: Tamara Marksteiner &amp; Veit Kubik </strong></p>
</div></section></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_8'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-fuer-lehrerinnen-und-lehrer-aus-der-lehr-lern-psychologie/">Tipps für Lehrerinnen und Lehrer aus der Lehr-Lern-Psychologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeiten in Zeiten von Corona</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/arbeiten-in-zeiten-von-corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 08:30:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=1987</guid>

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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8a2wq0k-a2052c991d037c4b3f907d2b0de43783 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Die Corona-Pandemie hat unser Leben stark verändert, vor allem auch unsere berufliche Arbeit. Viele Tätigkeiten mussten sehr plötzlich umgestellt werden, um die Übertragung des Virus durch direkten Kontakt zwischen Menschen zu reduzieren. Durch „social distancing“ – oder besser „physical distancing“ – wurden Tätigkeiten beispielsweise oft ins Homeoffice verlegt, mit sowohl negativen als auch positiven Auswirkungen für die Berufstätigen. Darüber hinaus hat die Corona-Pandemie zahlreiche Wirtschaftsbereiche in große Schwierigkeiten gebracht, wodurch viele Berufstätige um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Neben den generellen Belastungen während der Corona-Pandemie führen diese Existenzsorgen zu zusätzlichem Stress für Berufstätige und ihre Familien. Gleichzeitig fordert die Pandemie besonderes Engagement, Flexibilität und Kreativität, um mit den neuen Herausforderungen umzugehen. So müssen viele Selbstständige, Handwerksbetriebe oder kleinere Startups ihr Geschäftsmodell an die neuen Bedingungen anpassen, beispielsweise an notwendige Versammlungs- und Kontakteinschränkungen (aktuell und möglicherweise auch erneut in der Zukunft).</p>
<p>Trotz dieser Schwierigkeiten und Herausforderungen hat die Corona-Pandemie aber auch Veränderungen ausgelöst, die langfristig positive Auswirkungen haben können. So wurde die oft mangelnde Wertschätzung vieler beruflicher Tätigkeiten, wie beispielsweise im Einzelhandel, in der Krankenpflege oder auch bei der Abfallentsorgung, durch die Notsituation korrigiert. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Effekt länger anhält. Aber auch ganz grundsätzlich hat die Corona-Pandemie zu einer größeren Nachdenklichkeit darüber geführt, was uns wirklich wichtig ist. Nachhaltigkeit, soziale Unterstützung bei der Arbeit und Sinnhaftigkeit von Tätigkeiten haben im Vergleich zu ökonomischen Werten deutlich an Relevanz gewonnen. Zudem werden Arbeitsbedingungen und der Umgang mit Leiharbeit, wie in der fleischverarbeitenden Industrie, verstärkt in den Blick genommen.</p>
<h4>Neue Arbeitsformen</h4>
<p>Auch sind wir gezwungen worden, neue Arbeitsformen auszuprobieren. Die Corona-Pandemie hat es geschafft, die Digitalisierung von Arbeitsprozessen viel stärker voranzubringen als alle Appelle und politische Programme in der jüngeren Vergangenheit. Gerade auch Berufsgruppen, die bislang eher wenig mit digitalen Technologien in Kontakt waren, haben mit neuen Arbeitsformen experimentiert und positive Aspekte festgestellt, wie eine effizientere und schnellere Datenverarbeitung, effektivere Teammeetings oder eine Reduzierung von Pendlerverkehr und Dienstreisen. Welche dieser neuen Lösungen tatsächlich langfristig beibehalten werden sollten muss sich noch zeigen und sorgfältig geprüft werden. Aber allein der Umstand, dass viele Berufsgruppen mit innovativen Ideen experimentieren und bisherige Arbeitsformen kritisch reflektieren, ist ein sehr positiver Impuls zur Verbesserung von Arbeitstätigkeiten insgesamt.</p>
<h3>Empfehlungen für das Arbeitsleben</h3>
<p>Ohne Zweifel stellt uns die aktuelle Pandemie beruflich vor große Herausforderungen. Dies kann zu einem Anstieg von Ängsten und Panikreaktionen bis hin zu Aberglauben und Fremdenhass führen. Wie Steven Taylor 2019 in seinem Buch „The Psychology of Pandemics” beschreibt, haben Menschen in Krisen immer auch einen Anstieg an Solidarität und gegenseitiger Unterstützung gezeigt. Dies gilt sicher auch für den Bereich der beruflichen Arbeit.</p>
<p>Damit die bisherigen Erfahrungen und positiven Potenziale nach dem Abklingen der Pandemie nicht in Vergessenheit geraten, sondern auch in Zukunft genutzt werden können, werden zurzeit eine Vielzahl von arbeits- und organisationspsychologischen Studien durchgeführt. Auf Basis erster Ergebnisse dieser Studien und arbeits- und organisationspsychologischer Forschung aus anderen Bereichen haben wir folgende Empfehlungen für den Umgang mit den beruflichen Herausforderungen in der aktuellen Corona-Pandemie zusammengestellt:</p>
<h4>Führung:</h4>
<p>Führung in Corona-Zeiten heißt, dass Führung stärker als bisher auf Distanz stattfindet („Remote Leadership“ oder E-Leadership“). Der direkte Kontakt zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitenden ist reduziert, wodurch nicht nur klassische Kontrollaufgaben für Führungskräfte erschwert werden, sondern auch das rechtzeitige Erkennen von Konflikten und Problemen im Arbeitsablauf sowie eine angemessene Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen. Führungskräfte auf Distanz müssen daher besonders aufmerksam im Umgang mit ihren Mitarbeitenden sein, und stärker proaktiv die Kommunikation gestalten, also aktiv und regelmäßig den Kontakt suchen, nachfragen und auf „Zwischentöne“ achten. Aufgrund des geringeren direkten Kontakts ist zudem die Entwicklung eines Vertrauensklimas sehr wichtig, in dem die Mitarbeitenden mehr Eigenständigkeit bekommen, ohne allein gelassen zu werden. Vorgesetzte übernehmen dabei stärker unterstützende „Coaching“- Aufgaben. Dazu gehören auch Vorbildfunktionen im Umgang mit neuen Kommunikationsformen und im Gesundheitsschutz. Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass Vorgesetzte nicht arbeiten, wenn sie sich krank fühlen. Diese Veränderungen der Führung sind nicht immer einfach umzusetzen, und sie sind nicht zuletzt mit Anpassungen der Organisationsstruktur und der allgemeinen Arbeitsabläufe verbunden. Angesichts zunehmend unstabiler Wirtschaftsbedingungen sind diese Veränderungen jedoch insgesamt sinnvoll.</p>
<h3>Personalmanagement</h3>
<p>Neben den Führungskräften spielen die Personalabteilungen in Organisationen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der aktuellen Pandemie. Hier werden viele der Interventionen und Maßnahmen koordiniert oder initiiert, wie etwa die Flexibilisierung von Arbeitszeiten. Darüber hinaus können Personalabteilungen innovative Lösungen erarbeiten, um Entlassungen aufgrund einer wirtschaftlichen Schieflage zu vermeiden. Gerade in Krisenzeiten kann es für Arbeitgeber sehr wichtig sein (und auch ökonomisch sinnvoll), ihre Mitarbeitenden sichtbar zu unterstützen um sie langfristig loyal an die Organisation zu binden und ein gutes Arbeitsklima aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus kann es auch sehr sinnvoll sein, etwaigen Leerlauf während der Pandemie für Trainings und Weiterbildungen der Mitarbeitenden zu nutzen, für die ansonsten keine Zeit wäre. Dabei sind natürlich auch digitale Formen der beruflichen Weiterbildung sehr sinnvoll und können noch weiterentwickelt werden.</p>
<h4>Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz:</h4>
<p>Vor allem Berufstätige mit häufigem Kontakt zu Kundinnen oder Klienten mussten in der Pandemie die Arbeitsprozesse massiv umstellen um das Infektionsrisiko zu minimieren. Besonders schwierig war und ist dies bei sogenannten „systemrelevanten“ Tätigkeiten, auf die nicht verzichtet werden kann. Neben technischen Lösungen, beispielsweise übertragen aus Bereichen des Katastrophenschutzes, ist vor allem das tägliche Einhalten von Sicherheitsbestimmunen eine große Herausforderung. Psychologische Maßnahmen können hier unterstützend wirken, wie zum Beispiel Trainings und eine konsequente und sichtbare Implementierung von Sicherheitsnormen. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, Berufstätige, die durch ein täglich hohes Infektionsrisiko unter besonderen Belastungen stehen, durch Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu unterstützen. Nicht zuletzt wird dadurch ihr täglicher Einsatz gewürdigt und wertgeschätzt.</p>
<h4>Balance zwischen Arbeit und Freizeit/Familie im Homeoffice:</h4>
<p>Der plötzliche Anstieg von Homeoffice-Lösungen in der Corona-Pandemie hat die Balance und die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben für viele Berufstätige verschoben. Während sich Einige über höhere Flexibilität und das Wegfallen von täglichem Pendlerverkehr freuen, haben Andere mit der Einrichtung eines Arbeitsplatzes zuhause sehr zu kämpfen. Insbesondere Familien mit kleinen Kindern, die während der Corona-Pandemie nicht in die Kita oder Schule gehen, stehen vor besonderen Herausforderungen aufgrund der Mehrfachbelastung. Hier können und sollten Arbeitgeber unterstützen, zum Beispiel durch die Bereitstellung ausreichender Arbeitsgeräte (Computerausstattung, etc.) und Beratung zu technischen Prozessen (Zugang zu digitalen Daten, Einrichtung eines Arbeitsplatzes zuhause, etc.) und prozeduralen Abläufen (Zeitmanagement, Kontakte zum Kollegenkreis und Vorgesetzen, Unterstützungsangebote bei Problemen, etc.). Zudem sollten Arbeits- und Urlaubszeiten soweit möglich flexibilisiert werden, um den verschiedenen Aufgaben der Berufstätigen gerecht zu werden. Manchmal kann es sogar sinnvoll sein, einzelnen Berufstätigen, die in der Pandemie aufgrund familiärer Verpflichtungen nicht produktiv sein können, durch Reduzierung der Arbeitszeit oder Sonderurlaubsregelungen entgegen zu kommen.</p>
<h4>Video-Konferenzen:</h4>
<p>Internetbasierte Videokonferenzen bieten sehr gute Möglichkeiten, auch unter „Physical Distancing“ &#8211; Bedingungen mit den Kollegen und mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Wichtig ist dabei neben einer klaren Agenda solcher Online-Meetings (transparent für alle Teilnehmenden) eine gute Vor- und Nachbereitung der Besprechungen, inklusive ausreichend Zeit dafür. Werden Online-Meetings zu eng aneinander geplant oder werden zu viele Online-Meetings am Tag durchgeführt, sinkt die Effizienz deutlich ab. Zudem kann es sinnvoll sein, in Online-Meetings explizit zusätzliche Zeit für den informellen Austausch zu reservieren, denn diese wichtige Funktion von Besprechungen kommt in Online-Meetings oft zu kurz. Grundsätzlich eignen sich Video-Konferenzen vor allem für berufliche Besprechungen, bei denen sich die Teilnehmenden schon etwas kennen beziehungsweise persönlich getroffen haben. Die Akquise von Neukunden oder die Einarbeitung neuer Kollegen via Online-Meeting ist dagegen deutlich schwieriger.</p>
<h4>Besondere Gruppen:</h4>
<p>Die bisherigen Analysen der arbeitsbezogenen Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen, dass Berufstätige sehr unterschiedlich betroffen sein können. Während einzelne Gruppen von der verstärkten Flexibilisierung und Digitalisierung ihrer Arbeit profitieren, sind andere Gruppen vor zusätzliche Anforderungen gestellt. So brauchen ältere Berufstätige oder Personen mit Sprachbarrieren möglicherweise zusätzliche Unterstützung (Trainings, Buddy-Programme, etc.), um effizient mit digitalen Arbeitsmitteln umzugehen. Zudem ist die familiäre Situation (bspw. ob alleinerziehend) ein wichtiger Aspekt, der in einer Pandemie eine besondere Rolle spielt und durch individuell angepasste Lösungen berücksichtigt werden muss. Außerdem kann der kulturelle Hintergrund von Berufstätigen, beispielsweise die Bedeutung direkter Interaktion bei geschäftlichen Verhandlungen, den Umgang mit der aktuellen Pandemie beeinflussen.</p>
<h5>Weitere Literatur zum Thema u.a.:</h5>
<p>Rudolph, C. W., Allan, B., Clark, M., Hertel, G., Hirschi, A., Kunze, F., Shockley, K., Shoss, M., Sonnentag, S., &amp; Zacher, H. (2020). Pandemics: Implications for Research and Practice in Industrial and Organizational Psychology. <strong><em>Industrial and Organizational Psychology: Perspectives on Science and Practice</em></strong>. <a href="https://psyarxiv.com/k8us2">https://psyarxiv.com/k8us2</a></p>
<p><strong>Autor des Web-Beitrags: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Guido Hertel</a></strong></p>
</div></section></p></div>
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		<title>Ältere Menschen: Es ist gesund, negativen Altersstereotypen in der Corona-Zeit entgegenzuwirken!</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/aeltere-menschen-es-ist-gesund-negativen-altersstereotypen-in-der-corona-zeit-entgegenzuwirken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 07:03:28 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_10'  class='avia-section av-4nb3-7757693ad5fbbdf89fc4955329731eba main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8a2wq0k-a2052c991d037c4b3f907d2b0de43783 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>&#8222;Ältere Menschen haben ein höheres Sterblichkeitsrisiko auch ohne Vorerkrankungen. Sie sind besonders schutzbedürftig. Ältere Menschen sind tapfer. Anstatt die gesamte Bevölkerung sollte man ältere Bevölkerungsgruppen isolieren. Altersgrenzen sollten bei Triageentscheidungen herangezogen werden. Altersgrenzen dürfen bei Triageentscheidungen nicht herangezogen werden.&#8220;</p>
<p>Dies waren klassische und sich ständig wiederholende Aussagen, vor allem in der Anfangsphase der öffentlichen Pandemiekommunikation. Sollten ältere Menschen heute sagen: „Forget it“ oder „Schwamm drüber“? Die Psychologische Forschung zur Bedeutung von Altersstereotypen und Altersdiskriminierung sagt: Nein!</p>
<h3>Negative Altersstereotype sind schnell ausgelöst – und haben bedenkliche Langzeitfolgen</h3>
<p>Viele Studien zeigen mittlerweile: Ältere Menschen sind sehr empfänglich für negative Alterszuschreibungen und negative Altersstereotype. Vor allem, wenn dies durch „Experten“ und Personen mit hohem Status wie Politikerinnen und Politiker geschieht. Positive Sichtweisen auf das Alter werden demgegenüber leider nur sehr wenig in der gesellschaftlichen Diskussion besprochen, so dass negative Bilder für ältere Menschen schnell zu sogenannten „negativen Identitätsstiftern“ werden können.</p>
<p>Leider wissen wir heute vor allem durch Längsschnittstudien nur allzu gut, dass gesellschaftliche Negativzuschreibungen in Bezug auf das Alter eine Reihe von unguten Wirkungen nach sich ziehen. Sie können zu erhöhten Krankheitsrisiken führen, zu weniger körperlicher Aktivität und einer reduzierten Motivation, eigentlich noch Mögliches und Erwünschtes auch tatsächlich zu tun.</p>
<p>Diese Erkenntnisse lassen sich durchaus auf die Corona-Krise und ihre Folgen in der öffentlichen Kommunikation anwenden. Demnach könnte sich die Infektionsempfindlichkeit älterer Menschen auch dadurch erhöhen, dass diese für sich selbst die negativen Altersstereotypen annehmen. Experimentelle und Langzeitstudien haben zudem gezeigt, dass negative Alterssichtweisen auch mit einer höheren Produktion von C-reaktivem Protein einhergehen, das wiederum entzündliche Prozesse befördern kann. Diese wiederum gehen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie mit geistigen Einschränkungen einher.</p>
<h3>Ja, aber ich gehöre doch als alter Mensch zur Risikogruppe?</h3>
<p>Natürlich würde die psychologische Stereotypforschung in Bezug auf ältere Menschen nicht sagen, dass es keinen Risikoanstieg hinsichtlich der Ansteckung und schwerwiegender gesundheitlicher Folgen gibt. Aber:</p>
<p>Ältere Menschen sind erstens gleichzeitig die heterogenste Altersgruppe in unserer Gesellschaft. Viele haben, soweit wir dies heute wissen, kein erhöhtes Risiko gegenüber zum Beispiel mittelalten Menschen zwischen 40 bis 65 Jahren. Gleichzeitig ist das Risiko auch für schwere Verläufe bei Jüngeren deutlich unterschätzt worden, wie wir jetzt sehen.</p>
<p>Zweitens haben nicht alle Älteren bedeutsame Vorerkrankungen, sondern nur Untergruppen. Selbst bei den über 90-Jährigen sind dies wahrscheinlich weniger als 50%, bei den über 65-Jährigen etwa 20%. Gleichzeitig sind die Gruppen mit relevanten Vorerkrankungen bei den 40-65-Jährigen keineswegs unerheblich, wenn wir zum Beispiel auch die psychisch Kranken mit ins Bild nehmen.</p>
<h3>Habe ich als alter Mensch ein Recht, auch in der Corona-Krise ernstgenommen zu werden?</h3>
<p>Auf jeden Fall. In Deutschland leben 17,5 Mio. über 65-Jährige, von denen sich sehr viele ehrenamtlich in unserer Gesellschaft engagieren und die millionenfach zur Enkelbetreuung beitragen. Das darf keinen Moment in der öffentlichen Diskussion verloren gehen. Wir Psychologinnen und Psychologen machen uns dafür stark, dass man sich in der öffentlichen Kommunikation anstrengt und differenziert bleibt, wenn es um ältere Menschen geht, von denen nur etwa 4% in Heimen leben.</p>
<p>In Extremsituationen – die wir dankenswerter Weise in Deutschland bislang wohl kaum hatten – kann es schnell dahin kommen, dass lange gegen kurze Leben abgewogen werden nach dem Motto: „Der alte Mensch hat doch sein Leben schon gelebt.“ Eine solche Sichtweise widerspricht einem Konzept lebenslanger Entwicklung, das heute in der Psychologie favorisiert wird. Danach gibt es keine mehr oder weniger wertvolle Lebensphase, sondern die Gesamtheit aller Lebensphasen muss immer im Mittelpunkt stehen, wenn wir Menschen gegenübertreten und ihr Leben verstehen wollen.</p>
<h3>Kann ich selbst als älterer Mensch etwas tun oder rollen die Altersstereotype über mich hinweg wie ein Tsunami?</h3>
<p>Ja, Sie können etwas tun:</p>
<ul>
<li>Lassen Sie pauschale Sichtweisen zum Älterwerden für Ihr Leben nicht zu.</li>
<li>Halten Sie sich gerade in dieser Corona-Zeit die positiven Aspekte Ihres späten Lebens sehr deutlich vor Augen. Schreiben Sie diese auch gerne auf. Das macht die Dinge manchmal deutlicher.</li>
<li>Wehren Sie sich, wenn jemand Sie als „Risikogruppe“ anspricht, statt als ganz normalen Menschen.</li>
<li>Schreiben Sie einen Leserbrief, wenn Sie Ähnliches in den Medien finden.</li>
<li>Informieren Sie sich über Stellungnahme zu Covid-19 der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, die intensiv zu Corona und Alter Stellung bezogen hat: <a href="https://www.bagso.de/">https://www.bagso.de/</a></li>
<li>Schauen Sie auch einmal auf die Homepage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, falls Sie Angehörige mit Demenz haben: <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/">https://www.deutsche-alzheimer.de/</a></li>
<li>Factsheets zu Covid und Alter von hoher Qualität finden sich auch auf der Homepage des Deutschen Zentrums für Altersfragen: <a href="https://www.dza.de/index.html">https://www.dza.de/index.html</a></li>
<li>Auch hält die Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie viele wichtige Infos bereit: <a href="https://www.dza.de/index.html">https://www.dza.de/index.html</a></li>
</ul>
<p>Autor des Webbeitrags:<a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/"> Hans-Werner Wahl</a></p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_10'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2468'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/aeltere-menschen-es-ist-gesund-negativen-altersstereotypen-in-der-corona-zeit-entgegenzuwirken/">Ältere Menschen: Es ist gesund, negativen Altersstereotypen in der Corona-Zeit entgegenzuwirken!</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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