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	<title>Hilfen für Kinder und Jugendliche Archive - Psychologische Coronahilfe</title>
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	<description>Eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und des Verbunds universitärer Ausbildungsgänge für Psychotherapie (unith)</description>
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		<title>Tipps gegen den Lagerkoller für Jugendliche</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-gegen-den-lagerkoller-fuer-jugendliche-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 08:50:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-gegen-den-lagerkoller-fuer-jugendliche-2/">Tipps gegen den Lagerkoller für Jugendliche</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Mal Hand auf`s Herz: mit der Familie, vor allem mit den Eltern, naja eigentlich mit den meisten sogenannten Erwachsenen, ist es schon in normalen Zeiten nicht immer ganz einfach. Und wegen dieses ganzen Corona-Dings soll man jetzt mit denen auch noch 24/7 abhängen. Hierbei droht schnell der Lagerkoller. Mit Lagerkoller meint man „[…] umgangssprachlich einen vorübergehenden psychischen Erregungszustand bei zwangsweiser Lagerunterbringung, wie er […] bei anhaltend belastenden und unabsehbar lange andauernden Bedingungen vorkommt.“ (Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Hier gibt es 11 Tipps für Dich, damit Du neben der Corona-Krise nicht noch selbst eine Vollkrise bekommst:</p>
<h4>Raus aus den Federn</h4>
<p>Trotz Corona solltest Du schauen, Deinen normalen Tagesrhythmus beizubehalten. Okay, viele von Euch müssen vielleicht nicht ganz so früh wie zu Schulzeiten aufstehen. Es empfiehlt sich dennoch, feste Aufstehzeiten am Morgen und regelmäßige Zubettgehzeiten am Abend anzupeilen. So schaffst Du tagsüber mehr, bist nicht so müde und die Stimmung bleibt stabil. Außerdem: viele Schulen haben die letzten Monate genutzt und Konzepte für die aktuelle Distanzbeschulung entwickelt. Du kannst die Stundenpläne, Videokonferenzen und Hausaufgabenpläne nutzen, um Deinen Tag zu strukturieren.</p>
<h4>Dress up</h4>
<p>Auch in Schulzeiten gehst Du nur in deiner Lieblingsjogginghose raus, warum solltest Du das jetzt ändern nur weil Ihr vielleicht die Videofunktion beim online Unterricht nicht nutzt? Allein um Dich besser zu fühlen, ist es sinnvoll, sich direkt morgens zu duschen und etwas anderes, Frisches anzuziehen, als im Schlafanzug zu bleiben. Außerdem kannst Du so auch schon gleich mit einer festen Struktur in den Tag starten.</p>
<h4>Beweg Dich und bleib in Form</h4>
<p>Bewegung ist wichtig für die körperliche und seelische Gesundheit. Vor allem hilft sie, nicht total durchzudrehen. Und gerade beim Online-Unterricht ist es wichtig, auch Pausen zu machen. Versuch ca. 20 Minuten tägliche Bewegung in Deinen Tag einzubauen, und auch zwischen den Unterrichtseinheiten. Hierfür findest Du im Moment tausende Angebote von Sportprogrammen auf YouTube, die Du easy zuhause machen kannst. Oder wie wäre es mal mit einer neuen Sportart, wie zum Beispiel Hula Hoop? Ideal ist es natürlich, diese Indoor-Trainings mit kleineren Outdoor-Einheiten, wie z.B. Jogging oder Radfahren, zu ergänzen.</p>
<h4>Ernähr´ Dich smart und bleib fit</h4>
<p>Normal nerven die Eltern doch immer rum, man soll sich besser ernähren. Belehr` Deine Eltern, Lehrer und den ganzen Rest doch mal eines Besseren und such` Dir Rezepte im Internet zum Selbstkochen raus. Die Zeit hast Du ja… Das ist gesund, Du hast was zu tun, kannst gleich für die anderen mitkochen und kommst zum Einkaufen raus. Frag doch mal im Klassenchat, was die anderen so kochen. Vielleicht bekommst Du interessante Tipps und entdeckst neue Dinge.</p>
<h4>Sag „Nein“ zu Drogen</h4>
<p>Auch in entspannteren Zeiten sind Alkohol und Drogen nicht die besten Berater. Aber gerade jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu behalten. Alkohol und Drogen machen Gefühle, vor allem die negativen, nur noch stärker &#8211; und das kannst Du gerade überhaupt nicht gebrauchen.</p>
<h4>Suche virtuelle Begegnungen</h4>
<p>Zugegeben, es ist grad nicht die beste Zeit zum Party machen. Und Corona-Parties gehen schon mal gar nicht! Versuch` trotzdem mit Deinen Freund:innen in Kontakt zu bleiben. Dazu fällt Dir ziemlich sicher etwas ein – dafür bist Du ja schon im Frühling und nun seit Dezember wieder Expertin oder Experte geworden. Vielleicht geht Ihr aber mal über das Posten auf Instagram und WhatsApp hinaus und verabredet Euch zu einer Online-Session. Auch wenn Ihr dann nicht in Eurem Lieblingscafé sitzt, könnt ihr trotzdem `n Tässchen Kaffee zusammen trinken. Oder Ihr trefft Euch draußen zum Spazierengehen, Joggen, Workout… Wichtig: haltet Euch dabei an die geltenden Corona-Regelungen, die je nach Ort unterschiedlich ausfallen können.</p>
<h4>Begrenze schlechte Nachrichten</h4>
<p>Keine Frage, die aktuelle Lage ist ziemlich erschöpfend, manchmal auch beängstigend. Und was machen die Menschen, wenn sie Angst haben? Sie versuchen alles mitzukriegen und möglichst viele Informationen zu sammeln. Das ist auch ok, Du solltest Dir aber Grenzen setzen. Such Dir vorher ein bis zwei seriöse Informationsquellen raus (z.B. das Onlineangebot der großen Tageszeitungen) und verbring` am Tag nicht länger als eine Stunde mit den Nachrichten. Alles andere bringt Dich nur schlecht drauf. Das Problem wird nicht kleiner mit der Anzahl der Stunden oder der Informationsquellen! Vor allem am Abend solltest Du früh genug die Nachrichten abschalten, damit Du Dich nicht direkt vor dem Einschlafen damit belastest.</p>
<h4>Leave me alone</h4>
<p>Klar, Du brauchst Deine Ruhe und Deine Zeit für Dich. Das war auch schon vor Corona so. Warum sollte das jetzt anders sein. Im Moment machen sich vor allem die Erwachsenen Sorgen. Sei es um die Gesundheit ihrer Familienangehörigen, um die eigene Gesundheit, um den Arbeitsplatz und was auch immer. Vor allem machen sich aber Eltern immer Sorgen um ihre Kinder. Und ja, trotz deines Alters bist Du immer noch das Kind Deiner Eltern. Wunder` Dich also nicht, wenn Dich Deine Eltern gerade vielleicht nochmal mehr belagern als sonst. Wahrscheinlich wollen die auch dauernd wissen, wie der Fernunterricht aktuell läuft und vielleicht haben sie auch Angst, dass das alles zu viel ist oder zu wenig. Probiers` doch mal mit einer Art Elternberuhigungstrick: vereinbart eine feste Zeit am Tag, an der Ihr auf jeden Fall mal ein Stündchen gemeinsame Zeit verbringt (z.B. Abendessen). Erzähl Deinen Eltern ruhig auch mal von Dir aus, wie es Dir mit dem Ganzen geht.</p>
<h4>Nimm Dir Zeit, um Dir selbst etwas Gutes zu tun</h4>
<p>Neben den ganzen Schulaufgaben und dieser besonderen Situation zuhause ist es wichtig, auch den Ausgleich dazu zu suchen. Was tut Dir – abgesehen davon, Deine Freund:innen zu treffen – sonst noch gut? Vielleicht gibt es bestimmte Musik, die Dich in Gute Laune versetzt, oder Du liest gerne. Hast Du ein bestimmtes Lieblings-Getränk oder einen Lieblings-Snack? Versuch doch mal, Dir in den Tagesplan für jeden Tag eine Zeit einzuplanen, in der Du etwas, was Du gerne magst, genießen kannst. Wenn Dir auf Anhieb nichts einfällt, kannst Du auch mal was Neues ausprobieren, vielleicht können Dir Deine Freund:innen ja ein paar Tipps geben.</p>
<h4>Support your local neighbour</h4>
<p>Anderen zu helfen ist immer eine sinnstiftende Tätigkeit. Überleg` Dir, wer in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis Deine Hilfe braucht. Frag die 80-jährige Oma von nebenan, was Du ihr vom Einkaufen mitbringen kannst. Manchmal muss man aber auch gar nicht soweit denken. Auch Deine Mitbewohner freuen sich bestimmt, wenn Du mal den Müll rausbringst, die Spülmaschine ausräumst oder das Bad putzt.</p>
<h4>Sag STOPP wenn es nicht mehr geht</h4>
<p>Wenn gar nichts mehr geht und Du den Eindruck hast, dass der Stress mit den Schulaufgaben zu groß wird, trau Dich STOPP zu sagen! Sprich´ mit Deinen Eltern darüber, was Dich stresst, und auch mit Deinen Mitschüler:innen. Vielleicht geht es nicht nur Dir so, und Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie Ihr etwas an der Situation verändern könnt. Je nach Schule ist die Aufgabenmasse und die Anleitung durch die Lehrkräfte total unterschiedlich, und wahrscheinlich gibt es so viele Lösungen, wie es Schulen und Klassen gibt. Aber Ihr habt ein Recht darauf, dass Euch Eure Eltern und Eure Lehrer:innen zuhören und in dieser Zeit unterstützen. Vielleicht gibt es an Eurer Schule eine Schulstation. Auch über die Sozialarbeiter:innen kann der Druck, den Ihr empfindet, an die Lehrkräfte weitergegeben werden.<br />
Wenn Ihr mit Euren Eltern und Mitschüler:innen nicht gut reden könnt, oder wenn Ihr so verzweifelt seid, dass Ihr so nicht weiter wisst, kann es manchmal besser sein, mit jemandem außerhalb der Familie zu sprechen. Dafür gibt es Telefonhotlines, Erziehungsberatungsstellen, psychotherapeutische Ambulanzen, kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtungen sowie das örtliche Jugendamt, sie alle bieten Sprechzeiten an. Kontakte findest Du auch hier auf der Seite.</p>
<p>Autor des Beitrags: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Lorenz Weber, Marburg</a></p>
</div></section><br />

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<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-gegen-den-lagerkoller-fuer-jugendliche-2/">Tipps gegen den Lagerkoller für Jugendliche</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Medienkonsum – die Mischung macht’s</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/medienkonsum-die-mischung-machts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Zreik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 10:09:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/medienkonsum-die-mischung-machts/">Medienkonsum – die Mischung macht’s</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-8c5422a01022e4d99c58b8593c6cb45b '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Immer diese Langeweile – fast alle Freizeitaktivitäten, die früher Spaß gemacht haben, sind viel komplizierter geworden. Seit 2 Jahren sind die Schulen immer wieder für längere Zeit geschlossen, du kennst vielleicht kaum die anderen Kinder oder Jugendlichen in deiner Klasse, es finden kaum mehr AGs in der Schule statt. Ständig schließen die Sportvereine und Musikschulen, sogar das Treffen mit Freundinnen und Freunden ist manchmal umständlich, Eltern oder neue Coronaregeln verbieten Übernachtungspartys, und Geburtstage werden nur klein gefeiert. Selbst Kino, Schwimmbad oder Schlittschuhlaufen müssen mühsam geplant werden. Feiern finden fast gar keine mehr statt, ausgehen und tanzen gibt’s nicht mehr.</p>
<p>Aber es gibt ja noch das Handy, Tablet, Fernsehen und die Konsole. Kein Wunder, dass seit der Pandemie die Zeiten, die Kinder und Jugendliche täglich mit digitalen Medien verbringen, deutlich zugenommen haben. Zocken macht einfach richtig viel Spaß und ist völlig unkompliziert und jederzeit verfügbar, über soziale Medien bekommst du etwas von anderen Menschen und aus der Welt mit, und durch das Streaming von Serien und Filmen lässt sich ziemlich gut Zeit totschlagen und Langeweile bekämpfen.</p>
<p>Aber wann wird’s denn eigentlich zu viel? Wenn du deinen Medienkonsum nicht mehr kontrollieren kannst, wenn er wichtiger wird als alles andere im Leben und wenn du nicht mehr aufhören kannst, obwohl du merkst, dass er dir nicht guttut, spricht man von einer <em>Sucht</em>.</p>
<p>Auf diese Anzeichen kannst du achten:</p>
<h5>Sind Videospiele oder soziale Medien für dich wichtiger geworden als andere Aktivitäten?</h5>
<p>Gehen deine Freundinnen und Freunde wieder zum Fußballtraining, seitdem es endlich wieder stattfindet, und du kannst dich seit Wochen nicht aufraffen, weil das Zocken auf dem Sofa doch viel bequemer ist und du dich schon so daran gewöhnt hast?</p>
<p>Schaltest du nach der Schule die Konsole schon ganz automatisch an und kommst vielleicht gar nicht mehr auf die Idee, etwas anderes zu planen?</p>
<p>Verbringst du den ganzen Nachmittag lieber auf sozialen Netzwerken, während deine Freundinnen und Freunde sich draußen treffen und etwas unternehmen? Fragen sie dich mittlerweile vielleicht auch seltener, ob du mitkommen möchtest?</p>
<p>Vergisst du deine Hausaufgaben, räumst dein Zimmer nicht auf oder verpasst das Abendessen, weil du immer noch eine Runde weiterspielen willst und den Absprung nicht schaffst?</p>
<p>Meckern deine Eltern ständig, dass du zu viel Zeit am Handy, Tablet oder an der Konsole verbringst?</p>
<h5>Hast du die Kontrolle darüber verloren, wie viel Zeit du mit digitalen Medien verbringst?</h5>
<p>Hast du dir beispielsweise vorgenommen, nur noch eine Runde zu zocken, und plötzlich merkst du, dass es schon zwei Stunden später ist? Oder merkst du, dass du in unangemessenen Situationen am Handy spielst (z.B. bei gemeinsamen Mahlzeiten oder beim Treffen mit Freunden)?</p>
<h5>Merkst du, dass der Medienkonsum dir nicht gut tut oder schadet, und schaffst es trotzdem nicht, weniger online zu sein?</h5>
<p>Fühlst du dich eigentlich oft schlecht, nachdem du auf Instagram oder anderen sozialen Netzwerken warst– und trotzdem kannst du es nicht lassen? Sind deine Schulleistungen stark gesunken seitdem du so viel zockst, oder bist du vielleicht sogar versetzungsgefährdet? Merkst du, dass dir die Zeit zum Lernen oder für andere wichtige Dinge fehlt, und trotzdem schaffst du es nicht, weniger online zu sein? Ist in deiner Familie der Internetkonsum ein häufiges Streitthema, und trotzdem schaffst du es nicht, dich an die Vereinbarungen zu halten, spielst heimlich und vertuschst dadurch entstandene Probleme?</p>
<h5>Tipp 1: Die Mischung macht‘s</h5>
<p>Es gibt viele Dinge im Alltag, die einen glücklich machen. Das kann Bewegung sein (z.B. Sport), das kann ein Projekt sein, mit dem du dich beschäftigt und das dich stolz macht (ein Kleid nähen, ein Theater- oder Musikstück einüben, einen Film drehen) oder es kann auch etwas Geselliges sein (Freunde treffen, Verwandte besuchen, ein Familienabend). Es macht uns auch glücklich, wenn wir uns um andere kümmern (z.B. jüngere Kinder, ältere Menschen, ein Haustier) oder wenn wir in der Natur sind. Auch digitale Medien gehören dazu und machen viel Spaß. Wichtig ist eine gute Mischung aus diese Stimmungsförderlichen Aktivitäten. Wenn die Konsole jedoch das einzige ist, das dir noch Spaß macht, und du nur noch zockst, vernachlässigst du andere wichtige Lebensbereiche. Dann passiert es, dass du tatsächlich auch das Interesse und die Freude an den anderen Dingen verlierst, die dir früher Spaß gemacht haben. Viele Kinde rund Jugendliche berichten, dass sie über die Zeit den Anschluss in der Schule, den Anschluss an den Freundeskreis oder an den Sportverein verloren haben. Wenn das Zocken das einzige ist, das dir noch Freude bereitet, passiert es schnell, dass du nicht mehr damit aufhören kannst – denn es ist ein menschliches Grundbedürfnis, Dinge zu erleben, die Spaß machen. Deshalb achte darauf, dass du dir deine Zeit im Internet so einteilst, dass auch noch genügend Zeit für andere Dinge bleibt, die dir Spaß machen.</p>
<h5>Tipp 2: Gewohnheiten vermeiden und Selbstkontrolle</h5>
<p>Ein weiterer Tipp ist auch, Gewohnheiten zu vermeiden. Anstatt jeden Tag nach der Schule eine halbe Stunde zu zocken (woraus ja meistens doch eine etwas längere Zeit wird) könntet du dir vornehmen, nur an einem oder zwei Tagen in der Woche zu zocken, dafür vielleicht etwas länger. Stell dir einen Wecker, weil man beim Spielen schnell die Zeit vergisst. Du kannst auch auf jedem technischen Gerät selbst ein Zeitlimit einstellen.</p>
<h5>Tipp 3: Unangenehme Dinge nicht aufschieben oder vermeiden</h5>
<p>Häufig nutzen Kinder und Jugendliche auch das Internet, um unangenehme Dinge (z.B. Hausaufgaben, Vokabeln lernen, Zimmer aufräumen) aufzuschieben. Das klappt natürlich immer nur für kurze Zeit gut, denn auch aufgeschobene Dinge müssen irgendwann erledigt werden. Unter Zeitdruck macht es meistens noch weniger Spaß, verursacht Stress und oft auch Ärger mit den Eltern. Deshalb achte darauf, dir deine Aufgaben in Häppchen einzuteilen, dir realistische Ziele zu setzen und Pausen einzuplanen. Hinterher kannst du dich auch dafür belohnen. Als Belohnung macht das Zocken meist noch viel mehr Spaß als mit einem schlechten Gewissen im Hinterkopf.</p>
<p>Autorin des Beitrags: Katajun Lindenberg, Frankfurt</p>
</div></section><br />

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<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/medienkonsum-die-mischung-machts/">Medienkonsum – die Mischung macht’s</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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		<title>Tipps gegen den Lagerkoller für Jugendliche</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-gegen-den-lagerkoller-fuer-jugendliche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DGPs Administrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 13:30:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-gegen-den-lagerkoller-fuer-jugendliche/">Tipps gegen den Lagerkoller für Jugendliche</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Mal Hand auf`s Herz: mit der Familie, vor allem mit den Eltern, naja eigentlich mit den meisten sogenannten Erwachsenen, ist es schon in normalen Zeiten nicht immer ganz einfach. Und wegen dieses ganzen Corona-Dings soll man jetzt mit denen auch noch 24/7 abhängen. Hierbei droht schnell der Lagerkoller. Mit Lagerkoller meint man „[…] umgangssprachlich einen vorübergehenden psychischen Erregungszustand bei zwangsweiser Lagerunterbringung, wie er […] bei anhaltend belastenden und unabsehbar lange andauernden Bedingungen vorkommt.“ (Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Hier gibt es 11 Tipps für Dich, damit Du neben der Corona-Krise nicht noch selbst eine Vollkrise bekommst:</p>
<h4>Raus aus den Federn</h4>
<p>Trotz Corona solltest Du schauen, Deinen normalen Tagesrhythmus beizubehalten. Okay, viele von Euch müssen vielleicht nicht ganz so früh wie zu Schulzeiten aufstehen. Es empfiehlt sich dennoch, feste Aufstehzeiten am Morgen und regelmäßige Zubettgehzeiten am Abend anzupeilen. So schaffst Du tagsüber mehr, bist nicht so müde und die Stimmung bleibt stabil. Außerdem: viele Schulen haben die letzten Monate genutzt und Konzepte für die aktuelle Distanzbeschulung entwickelt. Du kannst die Stundenpläne, Videokonferenzen und Hausaufgabenpläne nutzen, um Deinen Tag zu strukturieren.</p>
<h4>Dress up</h4>
<p>Auch in Schulzeiten gehst Du nur in deiner Lieblingsjogginghose raus, warum solltest Du das jetzt ändern nur weil Ihr vielleicht die Videofunktion beim online Unterricht nicht nutzt? Allein um Dich besser zu fühlen, ist es sinnvoll, sich direkt morgens zu duschen und etwas anderes, Frisches anzuziehen, als im Schlafanzug zu bleiben. Außerdem kannst Du so auch schon gleich mit einer festen Struktur in den Tag starten.</p>
<h4>Beweg Dich und bleib in Form</h4>
<p>Bewegung ist wichtig für die körperliche und seelische Gesundheit. Vor allem hilft sie, nicht total durchzudrehen. Und gerade beim Online-Unterricht ist es wichtig, auch Pausen zu machen. Versuch ca. 20 Minuten tägliche Bewegung in Deinen Tag einzubauen, und auch zwischen den Unterrichtseinheiten. Hierfür findest Du im Moment tausende Angebote von Sportprogrammen auf YouTube, die Du easy zuhause machen kannst. Oder wie wäre es mal mit einer neuen Sportart, wie zum Beispiel Hula Hoop? Ideal ist es natürlich, diese Indoor-Trainings mit kleineren Outdoor-Einheiten, wie z.B. Jogging oder Radfahren, zu ergänzen.</p>
<h4>Ernähr´ Dich smart und bleib fit</h4>
<p>Normal nerven die Eltern doch immer rum, man soll sich besser ernähren. Belehr` Deine Eltern, Lehrer und den ganzen Rest doch mal eines Besseren und such` Dir Rezepte im Internet zum Selbstkochen raus. Die Zeit hast Du ja… Das ist gesund, Du hast was zu tun, kannst gleich für die anderen mitkochen und kommst zum Einkaufen raus. Frag doch mal im Klassenchat, was die anderen so kochen. Vielleicht bekommst Du interessante Tipps und entdeckst neue Dinge.</p>
<h4>Sag „Nein“ zu Drogen</h4>
<p>Auch in entspannteren Zeiten sind Alkohol und Drogen nicht die besten Berater. Aber gerade jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu behalten. Alkohol und Drogen machen Gefühle, vor allem die negativen, nur noch stärker &#8211; und das kannst Du gerade überhaupt nicht gebrauchen.</p>
<h4>Suche virtuelle Begegnungen</h4>
<p>Zugegeben, es ist grad nicht die beste Zeit zum Party machen. Und Corona-Parties gehen schon mal gar nicht! Versuch` trotzdem mit Deinen Freund:innen in Kontakt zu bleiben. Dazu fällt Dir ziemlich sicher etwas ein – dafür bist Du ja schon im Frühling und nun seit Dezember wieder Expertin oder Experte geworden. Vielleicht geht Ihr aber mal über das Posten auf Instagram und WhatsApp hinaus und verabredet Euch zu einer Online-Session. Auch wenn Ihr dann nicht in Eurem Lieblingscafé sitzt, könnt ihr trotzdem `n Tässchen Kaffee zusammen trinken. Oder Ihr trefft Euch draußen zum Spazierengehen, Joggen, Workout… Wichtig: haltet Euch dabei an die geltenden Corona-Regelungen, die je nach Ort unterschiedlich ausfallen können.</p>
<h4>Begrenze schlechte Nachrichten</h4>
<p>Keine Frage, die aktuelle Lage ist ziemlich erschöpfend, manchmal auch beängstigend. Und was machen die Menschen, wenn sie Angst haben? Sie versuchen alles mitzukriegen und möglichst viele Informationen zu sammeln. Das ist auch ok, Du solltest Dir aber Grenzen setzen. Such Dir vorher ein bis zwei seriöse Informationsquellen raus (z.B. das Onlineangebot der großen Tageszeitungen) und verbring` am Tag nicht länger als eine Stunde mit den Nachrichten. Alles andere bringt Dich nur schlecht drauf. Das Problem wird nicht kleiner mit der Anzahl der Stunden oder der Informationsquellen! Vor allem am Abend solltest Du früh genug die Nachrichten abschalten, damit Du Dich nicht direkt vor dem Einschlafen damit belastest.</p>
<h4>Leave me alone</h4>
<p>Klar, Du brauchst Deine Ruhe und Deine Zeit für Dich. Das war auch schon vor Corona so. Warum sollte das jetzt anders sein. Im Moment machen sich vor allem die Erwachsenen Sorgen. Sei es um die Gesundheit ihrer Familienangehörigen, um die eigene Gesundheit, um den Arbeitsplatz und was auch immer. Vor allem machen sich aber Eltern immer Sorgen um ihre Kinder. Und ja, trotz deines Alters bist Du immer noch das Kind Deiner Eltern. Wunder` Dich also nicht, wenn Dich Deine Eltern gerade vielleicht nochmal mehr belagern als sonst. Wahrscheinlich wollen die auch dauernd wissen, wie der Fernunterricht aktuell läuft und vielleicht haben sie auch Angst, dass das alles zu viel ist oder zu wenig. Probiers` doch mal mit einer Art Elternberuhigungstrick: vereinbart eine feste Zeit am Tag, an der Ihr auf jeden Fall mal ein Stündchen gemeinsame Zeit verbringt (z.B. Abendessen). Erzähl Deinen Eltern ruhig auch mal von Dir aus, wie es Dir mit dem Ganzen geht.</p>
<h4>Nimm Dir Zeit, um Dir selbst etwas Gutes zu tun</h4>
<p>Neben den ganzen Schulaufgaben und dieser besonderen Situation zuhause ist es wichtig, auch den Ausgleich dazu zu suchen. Was tut Dir – abgesehen davon, Deine Freund:innen zu treffen – sonst noch gut? Vielleicht gibt es bestimmte Musik, die Dich in Gute Laune versetzt, oder Du liest gerne. Hast Du ein bestimmtes Lieblings-Getränk oder einen Lieblings-Snack? Versuch doch mal, Dir in den Tagesplan für jeden Tag eine Zeit einzuplanen, in der Du etwas, was Du gerne magst, genießen kannst. Wenn Dir auf Anhieb nichts einfällt, kannst Du auch mal was Neues ausprobieren, vielleicht können Dir Deine Freund:innen ja ein paar Tipps geben.</p>
<h4>Support your local neighbour</h4>
<p>Anderen zu helfen ist immer eine sinnstiftende Tätigkeit. Überleg` Dir, wer in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis Deine Hilfe braucht. Frag die 80-jährige Oma von nebenan, was Du ihr vom Einkaufen mitbringen kannst. Manchmal muss man aber auch gar nicht soweit denken. Auch Deine Mitbewohner freuen sich bestimmt, wenn Du mal den Müll rausbringst, die Spülmaschine ausräumst oder das Bad putzt.</p>
<h4>Sag STOPP wenn es nicht mehr geht</h4>
<p>Wenn gar nichts mehr geht und Du den Eindruck hast, dass der Stress mit den Schulaufgaben zu groß wird, trau Dich STOPP zu sagen! Sprich´ mit Deinen Eltern darüber, was Dich stresst, und auch mit Deinen Mitschüler:innen. Vielleicht geht es nicht nur Dir so, und Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie Ihr etwas an der Situation verändern könnt. Je nach Schule ist die Aufgabenmasse und die Anleitung durch die Lehrkräfte total unterschiedlich, und wahrscheinlich gibt es so viele Lösungen, wie es Schulen und Klassen gibt. Aber Ihr habt ein Recht darauf, dass Euch Eure Eltern und Eure Lehrer:innen zuhören und in dieser Zeit unterstützen. Vielleicht gibt es an Eurer Schule eine Schulstation. Auch über die Sozialarbeiter:innen kann der Druck, den Ihr empfindet, an die Lehrkräfte weitergegeben werden.<br />
Wenn Ihr mit Euren Eltern und Mitschüler:innen nicht gut reden könnt, oder wenn Ihr so verzweifelt seid, dass Ihr so nicht weiter wisst, kann es manchmal besser sein, mit jemandem außerhalb der Familie zu sprechen. Dafür gibt es Telefonhotlines, Erziehungsberatungsstellen, psychotherapeutische Ambulanzen, kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtungen sowie das örtliche Jugendamt, sie alle bieten Sprechzeiten an. Kontakte findest Du auch hier auf der Seite.</p>
<p>Autor des Beitrags: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Lorenz Weber, Marburg</a></p>
</div></section><br />

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<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-gegen-den-lagerkoller-fuer-jugendliche/">Tipps gegen den Lagerkoller für Jugendliche</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie motiviere ich mich beim Lernen zu Hause?</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/wie-motiviere-ich-mich-beim-lernen-zu-hause/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bianca Vaterrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 08:26:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/wie-motiviere-ich-mich-beim-lernen-zu-hause/">Wie motiviere ich mich beim Lernen zu Hause?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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<h5>Tipps für Schülerinnen und Schüler</h5>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8a2wq0k-a2052c991d037c4b3f907d2b0de43783 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Durch die Corona-Pandemie heißt es „Schule zu Hause“ für dich – je nachdem in welcher Jahrgangsstufe und in welchem Bundesland du zur Schule gehst, findet die Schule komplett oder zumindest zu einem großen Teil daheim statt. Home-Schooling war sicher eine große Umstellung für dich! Diese neue Situation ist aufregend und bringt viele Freiheiten beim Lernen mit sich. Das kann sehr viel Spaß bereiten!</p>
<p>Vielleicht hast du aber auch manchmal das Gefühl, dass es dir schwerfällt, dich aufzuraffen und zu motivieren. Vielleicht langweilst du dich von Zeit zu Zeit beim Lernen, weil es zu wenig Abwechslung gibt oder dir die anderen aus der Klasse fehlen. Vielleicht ärgerst du dich manchmal über die Aufgaben, die du von deinen Lehrkräften gestellt bekommst, bist frustriert oder fühlst dich unsicher, wenn du beim Lernen nicht so gut zurechtkommst.</p>
<p><strong>Kommt dir das bekannt vor?</strong></p>
<p>Psychologinnen und Psychologen haben einiges darüber herausgefunden, mit welchen Strategien sich Schülerinnen und Schüler selbst motivieren können. Diese Forschungsergebnisse kannst du nun im Home-Schooling gut nutzen, wenn du einmal Schwierigkeiten hast, dich zum Lernen aufzuraffen.</p>
<p>In diesem Beitrag haben wir einige wichtige Tipps für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen können, in solchen Situationen am Ball zu bleiben, einen kühlen Kopf zu bewahren und dich besser zu fühlen. Die Forschung hat gezeigt, dass sich diese Strategien gut dafür eignen.</p>
<p><strong>Probiere sie doch einfach einmal aus!</strong></p>
<h4>Tipp 1: Steigere dein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit beim Lernen!</h4>
<p><em>Wenn du das Gefühl hast, dass du Schwierigkeiten beim Lernen zu Hause hast, dir die Stoffmenge über den Kopf wächst, du bestimmte Aufgaben nicht verstehst oder daran zweifelst, gut voranzukommen, probiere folgende Strategien.  Hier geht es darum, dein Gefühl zu steigern, dass du die Dinge unter Kontrolle hast und dich beim Lernen sicherer fühlst:</em></p>
<ul>
<li>Versuche, die neue Lernsituation als positive und spannende Herausforderung zu sehen, die dir die Chance bietet, auszuprobieren, was dir beim Lernen Spaß macht.</li>
<li>Mach dir bewusst, was du schon alles geschafft hast, was du schon besser kannst als vor ein paar Tagen oder Wochen und wie du früher ähnliche Aufgaben gemeistert hast. Denke möglichst bildhaft daran und sage dir ganz bewusst, dass du das schaffen kannst! Es kann helfen, sich selbst Mut zu machen und sich gut zuzusprechen.</li>
<li>Bitte andere um Hilfe, wenn du das Gefühl hast, bei einer Aufgabe nicht weiter zu kommen – vielleicht geht es ja anderen aus deiner Klasse ganz genauso! Auch Eltern oder Geschwister können Unterstützung bieten oder dir helfen, Kontakt zu deinen Lehrkräften herzustellen!</li>
<li>Versuche, den Stoff in kleine Portionen einzuteilen und konzentriere dich immer auf den nächsten Schritt – das hilft dir, den Überblick zu behalten und deinen Fortschritt zu sehen! So wirst du öfter Erfolgserlebnisse verspüren und motivierter sein, weiterzumachen!</li>
<li>Wenn du mit einer Aufgabe nicht zurechtkommst, liegt das oft daran, dass du noch nicht richtig an die Sache heran gehst oder noch nicht genügend Anstrengung aufgewendet hast. Zu sagen, dass man ein Fach generell “nicht kann”, ist Unsinn! Wenn man die richtigen Strategien einsetzt, kann jeder neue Dinge lernen und sich verbessern!</li>
<li>Wenn du etwas falsch gemacht hast, ist das eine wichtige Info für dich. Es hilft dir zu erkennen, wo du andere Strategien ausprobieren kannst und mit welchen Aufgaben und Inhalten du dich nochmal genauer beschäftigen solltest, um dein Wissen zu verbessern.</li>
<li>Lass dich nicht von Schwierigkeiten aus der Bahn werfen – mache dir bewusst, dass du dein Vorgehen und deine Strategien ändern und zukünftige Aufgaben meistern kannst, auch wenn mal etwas nicht so klappt wie gewünscht!</li>
</ul>
<h4>Tipp 2: Mache dir bewusst, wofür die Aufgaben und Themen nützlich sind!</h4>
<p><em>Manchmal fragst du dich beim Lernen vielleicht “Wozu das alles?” und langweilst dich, weil dir der Stoff oder die Aufgaben sinnlos erscheinen. </em><em>Probiere</em><em> folgendes, um deine Motivation zu steigern:</em></p>
<ul>
<li>Denke darüber nach, wo dir die Inhalte in deinem Alltag begegnen.</li>
<li>Schreibe dir in ein paar Stichworten auf, für was die Inhalte nützlich sind.</li>
<li>Besprich mit anderen aus deiner Klasse, wofür es nützlich sein kann, bestimmte Dinge, die ihr behandelt, zu lernen. Vielleicht haben auch deine Eltern oder Geschwister Ideen dazu?</li>
<li>Mach dir bewusst, dass es wichtig ist, dranzubleiben und dass das Lernen zu Hause genauso wichtig ist wie sonst auch, auch wenn sich das Format geändert hat!</li>
</ul>
<h4>Tipp 3: Sorge selbst für Abwechslung und Spaß beim Lernen!</h4>
<p><em>Wenn du das Gefühl hast, dass sich die Aufgabenstellungen wiederholen, und du beginnst, dich deshalb zu langweilen, kannst du folgende Tipps ausprobieren und die Freiheiten, die du beim Lernen zu Hause hast, nutzen</em><em>,</em><em> um deinen Spaß am Lernen zu steigern.</em></p>
<ul>
<li>Betrachte deine Aufgaben doch mal als Spiel! Überlege dir z.B. ein Punktesystem oder schnapp dir eine Stoppuhr und setze dir ein Zeitlimit für bestimmte Aufgaben (ohne aber dabei schlampig zu werden ;-) ! )</li>
<li>Überlege dir Quizfragen zum Lernstoff, die ihr euch auch gegenseitig stellen könnt – so kommst du in den Austausch mit anderen und wiederholst gleichzeitig die Inhalte!</li>
<li>Suche dir selbst Lernmaterialien, die zum Thema passen – zum Beispiel eine Seite in einem Buch oder ein gutes Erklärvideo im Internet.</li>
<li>Erklärt euch Dinge gegenseitig (z.B. am Telefon) oder erstellt gemeinsam ein eigenes Erklärvideo zu einem Thema, das euch besonders interessiert oder besonders wichtig ist!</li>
<li>Arbeite mit Lernmaterial, dass dir Freude bereitet – lege dir z.B. deinen Lieblingsstift bereit oder nutze buntes Papier für Notizen.</li>
</ul>
<h4>Tipp 4: Belohne dich auch mal selbst!</h4>
<p><em>Nach getaner Arbeit ist es auch mal wichtig, sich selbst etwas Gutes zu tun – gerade, wenn man eine besonders knifflige oder weniger spannende Aufgabe erledigt hat! Hier ein paar Ideen:</em></p>
<ul>
<li>Überlege dir schöne Aktivitäten (z.B. nach draußen gehen, mit Freunden chatten, ein Spiel spielen oder in deinem Lieblingsbuch lesen), die dir Spaß machen – dabei kannst du auch gleich wieder ein bisschen erholen und auftanken!</li>
<li>Du kannst dir die Belohnung schon vor dem Lernen überlegen und dann einen Vertrag mit dir selbst machen (gedanklich oder schriftlich), nach welchem Ziel du sie erhältst.</li>
<li>Vielleicht kannst du deine Aufgaben auch so sortieren, dass du zunächst mit denen beginnst, die dir am wenigsten gefallen, und dann zu denen übergehst, die dir besonders gut gefallen.</li>
</ul>
<h4>Tipp 5: Tausche dich mit anderen aus und bleibe in Kontakt mit deinen Schulfreunden und Schulfreundinnen sowie deinen Lehrkräften!</h4>
<p><em>Manchmal kann das Lernen alleine zu Hause auch ganz einfach auf die Nerven gehen. Der Austausch mit anderen ist wichtig – nicht nur, weil ihr euch beim Lernen unterstützen und gemeinsam mit lustigen Übungen für Abwechslung beim Lernen sorgen könnt, sondern auch, weil ihr euch gegenseitig motivieren und aufmuntern könnt, wenn die Dinge mal nicht so laufen wie geplant.</em></p>
<ul>
<li>Deine Lehrerinnen und Lehrer freuen sich ganz bestimmt, wenn sie etwas von dir hören. Wenn du eine Frage oder eine Anregung hast, kontaktiere sie doch einfach!</li>
<li>Tausche dich mit anderen aus deiner Klasse aus und sprecht über eure Erfahrungen mit dem Lernen zu Hause. Was klappt bei anderen vielleicht besonders gut? Wie versuchen sich die anderen zu motivieren? Kannst du dir davon etwas abschauen?</li>
<li>Entwickelt gemeinsam Lernpläne und vereinbart, wie ihr euch gegenseitig an eure Aufgaben und Ziele erinnern könnt. Ihr könnt kleinere Lernteams bilden, die sich regelmäßig aus­tauschen und unterstützen, wenn es zu Unklarheiten oder Motivationsschwierigkeiten kommt!</li>
<li>Tauscht euch auch mal über Dinge aus, die nichts mit dem Lernen zu tun haben! Wie geht es anderen in dieser besonderen Zeit? Welche Aktivitäten unternehmen andere gerne, um auch mal Abstand vom Lernen zu bekommen?</li>
<li>Probiert auch mal, euch über Videochat zu verbinden, wenn ihr euch austauscht!</li>
</ul>
<h5></h5>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>Kennst du schon die Tipps aus der Lernpsychologie dazu, wie du effektiv zu Hause lernen und Schulaufgaben erledigen kannst?</strong></p>
<p>Schau doch einfach mal rein:</p>
<p><a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/effektiv-zu-hause-lernen/" target="_blank" rel="noopener">https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/effektiv-zu-hause-lernen/</a></p>
<p><a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/schulaufgaben-erfolgreich-erledigen/" target="_blank" rel="noopener"><u> https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/schulaufgaben-erfolgreich-erledigen/</u></a></p>
<p><em>Literaturhinweise:</em></p>
<p>Götz, T. (2017). (Hrsg.). <em>Emotion, Motivation und selbstreguliertes Lernen</em> (2. Aufl.). Paderborn: Schöningh/UTB.</p>
<p>Wolters, C. A. (2003). Regulation of motivation: Evaluating an underemphasized aspect of self-regulated learning. <em>Educational Psychologist, 38, </em>189–205. https.//doi.org/10.1207/S15326985EP3804_1</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Autorinnen und Autoren des Webbeitrages: </em><a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/"><em>Kristina Loderer, Martin Daumiller &amp; Markus Dresel</em></a></p>
<p><em> </em></p>
</div></section><br />

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</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_4'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/wie-motiviere-ich-mich-beim-lernen-zu-hause/">Wie motiviere ich mich beim Lernen zu Hause?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schulaufgaben erfolgreich erledigen</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/schulaufgaben-erfolgreich-erledigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bianca Vaterrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 09:31:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/schulaufgaben-erfolgreich-erledigen/">Schulaufgaben erfolgreich erledigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_5'  class='avia-section av-4nb3-7757693ad5fbbdf89fc4955329731eba main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<h5>Tipps für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe</h5>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8a2wq0k-a2052c991d037c4b3f907d2b0de43783 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Corona-bedingt haben sich unsere Tage und Wochen geändert. Die Struktur eines Schultags – wie Mathematik in der ersten, Deutsch in der zweiten und Englisch in der dritten Stunde – fehlt. Damit fällt aber auch diese Strukturierung des Lernens durch den Schultag weg.</p>
<p>Sitzt man dann vor einem gefühlt riesigen Berg an Aufgaben, kann man schnell den Überblick verlieren: In Deutsch soll ein Buch gelesen, in Mathematik Rechenaufgaben sowie ein Arbeitsblatt mit „alten“ Übungsaufgaben gerechnet und in Englisch soll ein Aufsatz geschrieben werden. Dazu kommen noch weitere Fächer. Bei dieser Menge an Aufgaben passiert es leicht, dass man deutlich später anfängt, lustlos arbeitet, dabei wenig schafft und bald mutlos aufhört</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Was kann man tun, um diesen Aufgabenberg erfolgreich zu bewältigen?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Psychologische Forschung liefert hierfür hilfreiche Tipps:</strong></span></p>
<h5></h5>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8tyyy7k-c6da47205d2e983c48b060a92b48332e '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Überblick verschaffen:</h4>
<p>Bevor man mit einer konkreten Aufgabe wie der Grammatikaufgabe in Englisch anfängt, sollte man sich einen Überblick über alle Aufgaben zu erledigende Aufgaben verschaffen, damit man nicht z.B. einen Teil der Mathematikaufgaben übersieht und vergisst. Bei vielen Aufgaben kann man diese in eine Tabelle eintragen: Geordnet nach Schulfächern trägt man ein, was (welche Aufgaben) bis wann (Termin) zu erledigen ist und wie lange man für die Erledigung vermutlich brauchen wird (Abschätzung einer realistischen Arbeitsdauer). Eventuell notwendige und im Vorfeld zu besorgende Dinge sollte man nicht vergessen (wie das zu lesende Deutsch-Buch aus der Buchhandlung, der Zirkel für die Mathematikaufgabe).</p>
<h4>Planen:</h4>
<p>Mit welchen Aufgaben sollte begonnen werden und in welcher Reihenfolge sind die weiteren Aufgaben zu erledigen?</p>
<p>Viele Schülerinnen und Schüler haben gute Erfahrungen mit einer bestimmten Reihenfolge: So kann ein Einstieg z.B. mit strukturierten leichteren Aufgaben zu schaffen sein (z.B. Übungsaufgaben im Rechnen), daran schließen sich eine umfangreichere und komplexere Aufgabe (z.B. einen Aufsatz schreiben) und dann am Ende das Vokabellernen an. Andere Schülerinnen und Schüler fangen mit eher unangenehmen Aufgaben an und sparen sich die angenehmeren Aufgaben für danach auf. Manchmal hilft es, einfach auszuprobieren, mit welcher Reihenfolge man selbst am besten zurechtkommt.</p>
<p>Am besten notiert man sich dann pro Tag und pro Woche stichwortartig, was man wann und in welcher Reihenfolge tun möchte. Wichtig dabei ist, flexibel auf Ungeplantes reagieren zu können (wenn beispielsweise das Schreiben des Aufsatzes oder das Durcharbeiten der Grammatik-Übung deutlich länger als geplant dauern) und entsprechende Zeitpuffer einzuplanen.</p>
<h4>Vor Beginn der eigentlichen Aufgabenerledigung:</h4>
<p>Vielen Schülerinnen und Schülern fällt es schwer, mit der Erledigung der Aufgaben zu beginnen. Ein paar Tricks erleichtern den Einstieg:</p>
<ul>
<li>Rituale: Wenn man sich an jedem Tag zur gleichen Zeit an den Schreibtisch setzt, fällt das Anfangen häufig weniger schwer. Ein täglicher Ablauf könnte so aussehen: Direkt nach dem Aufstehen vom Frühstückstisch über das Bad an den Schreibtisch gehen und beispielsweise nicht vorher noch einmal ausführlich am Handy die sozialen Medien nutzen.</li>
<li>Arbeitsplatz nur zum Arbeiten für die Schule nutzen. Der Schreibtisch oder sonstige Arbeitsplatz sollte zur Erledigung der Schulaufgaben genutzt werden; andere Tätigkeiten sollten – wenn möglich – nicht am Schreibtisch erledigt werden. Die räumliche Trennung schulbezogener und sonstiger Tätigkeit erleichtert den Einstieg ins schulische Arbeiten, sobald man am Schreibtisch sitzt.</li>
<li>benötigtes Material bereit legen: Liegen alle benötigten Materialien bereit, gelingt der Einstieg ins Arbeiten leichter. Muss man vor Beginn der eigentlichen Aufgabenerledigung erst noch den Bleistift spitzen, den Zirkel aus dem Nebenzimmer holen usw., hat man viele Ablenkungsmöglichkeiten, die einen von der Arbeit abhalten können.</li>
<li>Unterbrechungen vermeiden: Man sollte Unterbrechungen zu vermeiden versuchen. So ist es hilfreich, die Toilette aufzusuchen, etwas zu trinken mitzunehmen, das Handy und den Computer (falls nicht für die Schulaufgaben benötigt) auszuschalten usw., bevor man sich an den Schreibtisch setzt.</li>
</ul>
<h4>Pausen einplanen:</h4>
<p>Man sollte ausreichend Pausen einplanen, beispielsweise 10 bis 15 Minuten im Anschluss an einer 45-minütige Arbeitseinheit. Diese Pausen sollten im Anschluss an die Erledigung jeweils eines Aufgabenteils gemacht werden, um sich nicht zu sehr aus dem Arbeitsfluss zu reißen. In den Pausen selbst sollte man angenehme Dinge tun (etwas trinken, eine Kleinigkeit essen, etwas aus dem Nebenzimmer holen). Es ist besser, eher kurze Aktivitäten für die Pausen einplanen, denn es fällt vielen Schülerinnen und Schülern schwer, beispielsweise in einer geplant 15minütigen Pause nach den ersten 15 Minuten einer 30-minütigen Fernsehsendung mit den Schulaufgaben weiterzumachen.</p>
<p>Außerdem ist es nicht ratsam, bei Schwierigkeiten direkt in die Pause zu gehen – also beispielsweise, wenn man mit einer Rechenaufgabe nicht sofort zurechtkommt. Dies hat insbesondere zwei Gründe: Erstens „belohnt“ man sich damit, bei Schwierigkeiten schnell aufzugeben. Zweitens ist es im Anschluss an die Pause viel schwieriger, wieder mit dieser Aufgabe weiterzumachen. Besser ist es, zunächst vor der Pause die schwierige Aufgabe ein Stück weit oder vollständig zu bearbeiten und sich dann mit der Pause zu belohnen.</p>
<h4>Sich loben:</h4>
<p>Wenn man etwas geschafft, sollte man sich das auch vor Augen führen. Streicht man die Aufgaben im Aufgabenheft deutlich durch oder hakt diese ab, sieht man, was man schon geschafft hat. Dadurch wird auch der Aufgabenberg kleiner. Man kann zu sich selbst sagen: „Das habe ich gut gemacht. Das habe ich alles schon geschafft“. Dann merkt man schnell, dass man umso motivierter dabei ist. Man macht zufriedener weiter, wenn man sich klar macht, dass man schon etwas geschafft hat.</p>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h5>Fazit</h5>
<p>Viele Studien sowie Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern zeigen: Mit ein paar Tricks lässt sich das Lernen etwas leichter erfolgreich erledigen. Probiert doch den einen oder anderen Trick einmal aus. Auch ein kleiner Anfang ist ein Anfang. Viel Erfolg dabei!</p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Autoren des Webbeitrages: </em><a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Jörn Sparfeldt &amp; Susanne Buch</a></p>
<p><em> </em></p>
</div></section><br />

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</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_5'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/schulaufgaben-erfolgreich-erledigen/">Schulaufgaben erfolgreich erledigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ADHS und Corona</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/adhs-im-kindesalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bianca Vaterrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 09:38:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=971</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/adhs-im-kindesalter/">ADHS und Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_6'  class='avia-section av-4nb3-7757693ad5fbbdf89fc4955329731eba main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8a2wq0k-a2052c991d037c4b3f907d2b0de43783 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Bist Du oft sehr unruhig und zappelig? Kannst Du Dich nur schwer konzentrieren, z. B. auf die Hausaufgaben? Und fällt es Dir schwer abzuwarten, z. B. bis Du bei einem Spiel an die Reihe kommst? Und ist das jetzt alles vielleicht wegen Corona noch viel schlimmer geworden, weil Du viel zu Hause bist? Wegen Corona sind die Vereine zu und die Schule findet zu Hause statt. Dadurch ist Dein normaler Tagesablauf wahrscheinlich ganz anders. Du musst nicht mehr morgens zur Schule aus dem Haus, Sport oder Musik oder Treffen mit Freundinnen und Freunden am Nachmittag fallen aus und Du musst Dich jetzt selber organisieren und die Aufgaben für die Schule machen. Das ist ganz schön schwer, auch wenn Deine Eltern vielleicht helfen können. Vielleicht klappt es auch nicht so gut mit Deinen Eltern – viele Kinder und Eltern streiten sich besonders bei den Schulaufgaben. Das kann jetzt in der Corona-Situation noch schlimmer werden, weil Ihr voneinander genervt seid. Es kann also zu vielen verschiedenen Problemen kommen:</p>
<h5></h5>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94iicbx-5e8caf297163439de9c06f6e9095824c '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Welche Probleme können auftreten?</h3>
<ul>
<li><strong>Gefühle:</strong> Du fühlst Dich vielleicht völlig überfordert und weißt gar nicht, wo Du anfangen sollst, was eigentlich alles zu tun ist. Deine Eltern nerven und die Geschwister auch, am liebsten würdest Du einfach rausgehen und endlich mal wieder eine Runde kicken oder Dich mit Deinen Freundinnen und Freunden treffen.</li>
<li><strong>Körper:</strong> Du merkst vielleicht, dass Du viel zappeliger und unruhiger bist als sonst oder vielleicht auch angespannt und nervös.</li>
<li><strong>Gedanken:</strong> Fällt es Dir schwer, Dich auf Dinge zu konzentrieren und denkst Du, dass Du deswegen ein Versager/eine Versagerin bist und überhaupt nichts hinbekommst?</li>
<li><strong>Verhalten:</strong> Vielleicht streitest Du Dich viel mit Deinen Eltern oder Geschwistern? Knallst Türen und pfefferst die Aufgaben aus der Schule in die Ecke, weil Du die ja eh nicht schaffst? Oder bist Du jetzt vielleicht den ganzen Tag online und zockst?</li>
</ul>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8ty8bp3-1efd2ed8a5ab9b72792607e56250413f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3><strong>Was kannst Du tun?</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Rede</strong> mit Deinen Eltern oder Freundinnen und Freunden, Oma, Opa wenn es Dir nicht gut geht. Bitte sie darum, einfach mal zuzuhören, wie es Dir geht. Wenn Du etwas über Corona wissen willst, gibt es hier z. B. ein gutes Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw</a></li>
<li><strong>Mach einen Plan: </strong>Schreib auf, wann Du aufstehst, zieh Dich normal an, wie für die Schule und frühstücke. Nimm Dir dann eine Zeit für die Schulaufgaben vor, z. B. 30 Minuten pro Fach. Dazwischen machst Du immer eine kurze Pause. Wenn Du alles gemacht hast, klopf Dir auf die Schulter und sag „Das hab‘ ich gut gemacht.“ Nach dem Mittagessen hast Du dann frei. Überlege, was Du am Nachmittag tun kannst (z. B. online Freunde treffen, lesen, zocken, eine Runde Fahrrad fahren….). Geh abends nicht zu spät ins Bett – denk dran, beim Schlafen gilt: Luft rein, Licht aus, Lärm raus!</li>
<li><strong>Beweg Dich:</strong> wenn Du Dich super zappelig fühlst, dann mach ein Sportprogramm zu Hause, z. B. Liegestütze, Kniebeugen, Handstand, Kerze, Fahrradfahren mit den Beinen in der Luft, Treppen rauf- und runterlaufen, ums Haus rennen ….</li>
<li><strong>Bei Wut:</strong> zieh Dich zurück in Dein Zimmer oder renn eine Runde um den Block oder schrei ganz laut in Dein Kissen oder hau mit der Schwimmnudel drauf. Vielleicht hast Du ja auch einen Wutball, den Du knautschen oder auf den Boden pfeffern kannst. Wenn Du keinen hast, bastele Dir einen. Dafür brauchst Du zwei Luftballons und Mehl oder Sand. Du füllst in den ersten Luftballon so viel Sand oder Mehl, wie reinpasst. Dann machst Du einen festen Knoten. Den zweiten Luftballon schneidest Du auf und ziehst ihn über den Knoten vom ersten.</li>
<li><strong>Tipp:</strong> wir haben das alles hier auch in einem Video zusammengefasst: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KfSQjA0wpVE">https://www.youtube.com/watch?v=KfSQjA0wpVE</a></li>
<li><strong>Wenn das alles nicht reicht:</strong> dann ruf an, z. B. bei der Nummer gegen Kummer: 116 111; mehr Informationen dazu findest Du hier: <a href="https://www.nummergegenkummer.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.nummergegenkummer.de</a></li>
</ul>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_6'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/adhs-im-kindesalter/">ADHS und Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hallo Oma, ich bin so traurig und allein</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/hallo-oma-ich-bin-so-traurig-und-allein-tipps-fuer-kinder-6-12-jahre-gegen-traurigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DGPs Administrator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 08:40:57 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_7'  class='avia-section av-4nb3-7757693ad5fbbdf89fc4955329731eba main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8a2wq0k-a2052c991d037c4b3f907d2b0de43783 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong><em>Ach ist das alles schwierig und traurig gerade. Ich hatte mich doch so auf den Frühling gefreut, auf das lange Draußen sein, das Spielen mit meinen Freunden, meinen Kindergeburtstag. Und jetzt geht das alles nicht wegen Corona. Mama ist zwar meist zuhause, aber hat viel zu tun und wirkt oft genervt. Zu Papa kann ich gerade nicht. Ich fühle mich so allein. Am liebsten würde ich zu Oma gehen, aber das darf ich auch nicht. Oft liege ich im Bett und bin traurig&#8230;</em></strong></p>
<p><strong>Zunächst einmal:</strong> Es geht zur Zeit nicht nur Dir so. Viele Kinder sind derzeit auch sehr traurig und fühlen sich allein. Wegen Corona darfst Du gerade viele Dinge nicht tun, die Dir Spaß machen. Das ist auch schwierig! Gut, dass Du diese Seite entdeckt hast und Dir Hilfe suchst!</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> Traurig darf ja auch jeder einmal sein. Kurz zu weinen tut ja oft auch gut – kennst Du das auch? Am besten ist es, wenn jemand dann bei Dir ist, der Dich in den Arm nimmt und tröstet. Wenn Du jedoch merkst, dass die Traurigkeit zu groß wird und Du lange weinst ohne dass Dich jemand tröstet, dann versuche etwas dagegen zu tun. Hier kommen 10 Tipps. Wahrscheinlich helfen Dir nicht alle. Suche Dir die heraus, die zu Dir passen!</p>
<h5></h5>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8ty8bp3-1efd2ed8a5ab9b72792607e56250413f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Hier sind 10 Vorschläge für Dich, um gegen Deine Traurigkeit etwas zu tun</h3>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8tyyy7k-c6da47205d2e983c48b060a92b48332e '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Bei den ersten drei Tipps geht es um <strong>Kontakte</strong> mit anderen Menschen</p>
<ol>
<li>Auch wenn es zur Zeit natürlich schwierig ist und Dir vielleicht auch gar nicht danach ist: Versuche mit Deinen <strong>besten Freunden</strong> in Kontakt zu kommen. Telefonieren, chatten oder skypen ist ja zum Glück möglich. Frage wie es Deinen Mädels oder Kumpels geht und erzähle ein wenig von Dir. Vielleicht fühlen sich die anderen auch gerade traurig? Dann hilft schon einmal: G<em>eteiltes Leid ist halbes Leid</em>. Zudem: Vielleicht findest Du das altmodisch, aber gerade Briefe und Karten von Dir können Deine Freunde oder Großeltern auch überraschen und erfreuen!</li>
<li>Auch mit anderen Menschen, die Du lieb hast oder die Dir wichtig sind, kannst Du ja telefonieren, chatten oder skypen. Deine Oma oder Dein Opa werden sich sicherlich riesig freuen, mit Dir zu sprechen oder Dich sogar per Video zu sehen!</li>
<li>Versuche auch Deiner Familie zuhause zu sagen, wie es Dir geht. Über die Traurigkeit zu sprechen, macht sie oft schon kleiner und besser aushaltbar.</li>
</ol>
<p>Nun kommen wir zu Aktivitäten. Denn gegen Traurigkeit helfen Hobbys: was hast Du vor Corona gern gemacht? Überlege dann, was davon Du auch jetzt tun kannst. Hier kommen Vorschläge, sicher ist da für Dich was dabei:</p>
<ol>
<li><strong>Sport:</strong> Gegen Traurigkeit hilft Bewegung. Das zeigt sogar die Forschung. Versuche Dich zu bewegen, gerne auch zu tanzen. Sport geht auch zuhause – wenn Dein Zuhause klein ist, laufe auf der Stelle, Liegestützen, Kniebeugen und Hampelmänner gehen immer; vielleicht findest Du jemand, der mitmacht und einen Wettbewerb mit Dir startet. Es gibt auch gute Apps, die Dich motivieren. Und ein Dauerlauf draußen in der Frühlingssonne ist ja weiter erlaubt!</li>
<li><strong>Lesen:</strong> Wenn Du schon lesen kannst, dann los: schnapp Dir Deine Lieblingsbücher. Mach es Dir gemütlich und lese sie alle noch einmal. Unsere Lieblingsbücher sind ja oft wie beste Freunde. Oder stehen da Bücher, die Du noch gar nicht gelesen hast? Frag sonst Deine Eltern: derzeit kann man Bücher auch einfach im Internet lesen.  Bestellen oder ausleihen geht natürlich auch – schau Mal, ob Deine Stadtbücherei vor Ort das anbietet! Wenn Lesen nicht so Dein Ding ist, dann sind es vielleicht Hörspiele oder Hörbücher?! Oder Du wirst direkt selbst ein Schriftsteller und schreibst Deine eigenen Geschichten oder Gedichte – das sind sicherlich eh die Besten!</li>
<li><strong>Malen:</strong> Malen oder Zeichnen sind doch auch sehr coole Möglichkeiten, kreativ und aktiv zu werden. Vielleicht hilft es ja, Deine Traurigkeit aber auch Deine Hoffnung zu malen, wie Merle (12 Jahre) das auf dem Bild nebenan für unsere Erde gemalt hat. Vielleicht kannst Du auch schon Häkeln oder Stricken? Dann strick doch der Oma eine Decke, Socken oder ähnliches. Oder bastelst Du gern? Vielleicht gibt es etwas vom Kunstunterricht in der Schule, was Dir Spaß gemacht hat und Du nun zuhause völlig stressfrei machen kannst.</li>
<li><strong>Musik:</strong> Weißt Du, dass Musik trösten kann? Probiere es aus: Höre Deine Lieblingsmusik, wenn Du traurig bist. Oder gehe nun auf die Suche nach neuen Songs, Bands, Sängern oder klassischer Musik. Zum Beispiel ermöglicht das Spotify. Super ist es natürlich auch, wenn Du selbst singst oder ein Instrument spielst. Nun hast Du mal Zeit, nicht nur müde nach Schule und Hausaufgaben zu üben, sondern vielleicht direkt nach dem Aufstehen?</li>
<li><strong>Filme, Serien und Zocken:</strong> Deine Lieblingsfilme und Serien im Fernsehen oder Internet anzuschauen mag auch helfen. Aber nicht übertreiben, denn das passive Zuschauen kann die Traurigkeit oft nicht so gut lange vertreiben. Genau das gilt auch fürs Zocken – wenn Du das auch vor Corona häufig gemacht hast, dann versuche jetzt weniger zu zocken und dies ganz bewusst nur für eine bestimmte Zeit zu tun.</li>
<li><strong>Spielen:</strong> Schau doch Dein Spielzeug durch (auch das im Keller oder auf dem Dachboden). Vielleicht entdeckst Du Spiele, mit denen Du lang nicht mehr gespielt hast? Vielleicht haben Deine Mutter, Dein Vater oder Geschwister ja auch Lust mit Dir zu spielen? Gemeinsam macht es oft noch mehr Spaß. Klassiker wie ‚Mensch ärgere Dich nicht‘ oder Kartenspiele wie Uno bieten sich für einen gemütlichen Abend an. Oder mögt Ihr alle ein neues Spiel lernen? Oder aber spiele wie Kinder früher ganz ohne Spielzeug: Buden bauen, Verstecken spielen, Stadt Land Fluss etc kann die Traurigkeit oft gut vertreiben. Dem kreativen Spiel sind keine Grenzen gesetzt!</li>
</ol>
<p>Und schließlich: Versuch Dir viel Gutes zu tun. Dazu gehört auch</p>
<ol>
<li><strong>Essen:</strong> Regelmäßig und gesund zu essen ist Gold wert! Versuche also, Dich nicht nur durch Chips, Schokolade und Fastfood durch den Tag zu bringen. Vielleicht kochst Du immer schon gern oder magst nun, Deiner Mutter oder Deinem Vater beim Kochen helfen? Überlegt Euch doch einen Speiseplan. Gemeinsam die Familien-Lieblingspizza zu backen kann allen richtig Spaß machen.</li>
<li><strong>Schlafen:</strong> Ein guter und regelmäßiger Schlaf hilft auch gegen die Traurigkeit. Weil Du nicht in die Schule musst, kannst Du jetzt vielleicht länger schlafen und gehst dann spät ins Bett. Vielleicht kannst Du dann wegen der Traurigkeit auch nicht gut einschlafen oder wachst nachts oder früh morgens auf? Versuche tagsüber Dich viel zu bewegen, damit Du abends müde bist.  Vor dem Einschlafen solltest Du etwas besonders Schönes und Beruhigendes machen (wie Dein Lieblingsbuch lesen oder Lieblingshörbuch hören) und dann zu derselben Zeit ins Bett gehen wie sonst auch.</li>
<li><strong>Schöne Zeit mit anderen Personen daheim:</strong> Auch wenn Deine Eltern oder die Personen, die mit Dir zusammenleben, gerade sehr gestresst sind, bitte sie, mit Dir mindestens ein Mal am Tag etwas Schönes zu machen, was Euch beiden gut tut. Seid dabei kreativ: Viele Ideen hast Du ja gerade gelesen!</li>
</ol>
<p>Schließlich sollst Du wissen: Eines Tages wirst Du wieder Deine Freunde und Deine Oma / Deinen Opa sehen können! Stell Dir genau vor, wie das sein wird: Wo wird das sein? Was werdet Ihr machen? Wird die Sonne scheinen? Wie wird es Dir dann gehen? Na, musst Du dabei lächeln? Auch diese Gedanken helfen gegen Deine Traurigkeit!</p>
<p>Wenn Du bemerkst, dass das alles Dir nicht hilft und Du immer nur noch trauriger wirst und auch keine Lust mehr hast zu leben, dann such Dir mehr Hilfe. Es gibt Menschen, die sich beruflich um die Sorgen und Nöte der Kinder kümmern. Hierfür gibt es hilfreiche Telefonnummern, die Du auch hier auf dieser Internetseite findest.</p>

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<div  class='hr av-7ki4b-b0dd84e6993cee9be6c2ebcac19f60ea hr-invisible  avia-builder-el-8  avia-builder-el-no-sibling '><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div>
<h3>Youth-Life-Line</h3>
<p>Hier helfen Jugendliche Jugendlichen… Persönlich und anonym!</p>
<p>Zur Homepage: <a href="https://www.youth-life-line.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.youth-life-line.de</a></p>
<h3>Jugend-Notmail</h3>
<p>Du bist nicht älter als 19, hast ein Problem und niemanden, mit dem du darüber reden kannst? Dann bist du hier richtig, denn wir hören dir zu.</p>
<p>Zur Homepage: <a href="https://www.jugendnotmail.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.jugendnotmail.de</a></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Autorin des Webbeitrages: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/" target="_blank" rel="noopener">Eva-Lotta Brakemeier</a><br />
</em></p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_7'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/hallo-oma-ich-bin-so-traurig-und-allein-tipps-fuer-kinder-6-12-jahre-gegen-traurigkeit/">Hallo Oma, ich bin so traurig und allein</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tipps für Jugendliche gegen Depri-Stimmung</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-fuer-jugendliche-gegen-verstimmungen-depri-stimmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bianca Vaterrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 11:29:41 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=724</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-fuer-jugendliche-gegen-verstimmungen-depri-stimmung/">Tipps für Jugendliche gegen Depri-Stimmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_8'  class='avia-section av-4nb3-7757693ad5fbbdf89fc4955329731eba main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<h3>Tipps für Jugendliche gegen <em>Depri-Stimmung</em></h3>
<p>Hey, schön, dass Du Dir diese Seite anschaust. Im Moment haben wir es ja durch die Corona-Pandemie mit einer Ausnahmesituation zu tun, die jeden von uns betrifft. Auch Dich. Manche Menschen kommen besser damit klar, manche zieht das alles sehr runter, was eine typische menschliche Reaktion auf die Krise sein kann.</p>
<p>Gerade Du als Jugendliche oder Jugendlicher, kannst derzeit viele Sachen nicht machen, die zu Deinem Leben vorher bestimmt dazu gehört haben: Freunde treffen, Sport machen, Hobbys nachgehen, in die Schule gehen, draußen abhängen und – wenn Du älter bist –Partys feiern, ins Kino oder tanzen gehen, etc.</p>
<p>Du bist nun sicherlich überwiegend zuhause, vielleicht mit Deiner Mutter, Deinem Vater, Deinen Geschwistern. Das kann ganz schön eng und nervig werden, oder? Gibt es bei Euch auch mehr Streitereien? (s. auch hier <u>Lagerkoller</u>) Oder bist Du schon ausgezogen und lebst allein oder in einer WG bzw. in einem (Studenten-)Heim?</p>
<h3>Du bist traurig?</h3>
<p>Wenn Du Dich derzeit traurig oder einsam fühlst, keinen Bock auf Dinge hast, die Dir bisher Spaß gemacht haben oder Dich schwer aufraffen kannst, etwas zu tun, dann leidest Du wahrscheinlich unter leichten depressiven Verstimmungen, nennen wir diese <strong><em>Depri-Stimmung</em></strong>. Vielleicht kennst Du die auch schon von der Zeit vor Corona? Das wäre gar nicht so überraschend, da depressive Verstimmungen bei Jugendlichen recht verbreitet sind.</p>
<p>Die gute Nachricht dabei ist: <strong>Gegen diese <em>Depri-Stimmung</em> kannst Du selbst etwas machen! </strong></p>
</div></section><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8u2xurt-197f7c867d686364900593f59e89a532 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3></h3>
<h2>9 Tipps gegen Depri-Stimmungen</h2>
<p>Wahrscheinlich helfen Dir nicht alle. Suche Dir die heraus, die zu Dir passen!</p>
</div></section><br />
<div  class='togglecontainer av-k8u1bp9q-00243c2919d78a1afb952f76b533b94a  avia-builder-el-7  el_after_av_textblock  el_before_av_hr  toggle_close_all' >
<section class='av_toggle_section av-qcuqk-bafa7faf680f05ee6e190cf21f41dbc2'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-1' data-fake-id='#toggle-id-1' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-1' data-slide-speed="200" data-title="1. Lasse Deine Trauer zu! " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: 1. Lasse Deine Trauer zu! " data-aria_expanded="Click to collapse: 1. Lasse Deine Trauer zu! ">1. Lasse Deine Trauer zu! <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-1' aria-labelledby='toggle-toggle-id-1' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Zunächst einmal: Traurig darf jeder mal sein. Trauer ist ein Gefühl, was zum menschlichen Leben dazu gehört, insbesondere in solchen Krisenzeiten. Zu weinen und den ganzen Kummer raus zu lassen, tut oft auch gut – kennst Du das auch? Am besten ist es, wenn jemand dann bei Dir ist, Dich tröstet und Dir zuhört. Wenn Du jedoch merkst, dass die Traurigkeit zu groß wird, Du lange weinst und Dich nichts und niemand wirklich trösten kann, dann probiere die folgenden Empfehlungen aus.</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-lvi3g-e1c8a958279bc30fb525eed1ea6a5d43'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-2' data-fake-id='#toggle-id-2' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-2' data-slide-speed="200" data-title="2. Stelle emotionale Nähe trotz sozialer Distanz her! " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: 2. Stelle emotionale Nähe trotz sozialer Distanz her! " data-aria_expanded="Click to collapse: 2. Stelle emotionale Nähe trotz sozialer Distanz her! ">2. Stelle emotionale Nähe trotz sozialer Distanz her! <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-2' aria-labelledby='toggle-toggle-id-2' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Klingt das für Dich wie ein Widerspruch? Vermutlich nicht, denn Du warst wahrscheinlich schon vor der Corona-Krise mit Deinen Freunden viel über Dein Smartphone in Kontakt, oder?</p>
<ul>
<li>Versuche, auf jeden Fall, trotz des Kontaktverbots mit Deinen Freunden und Deiner Partnerin oder Deinem Partner (wenn es die oder den Glückliche(n) gibt J) per Chat, Telefon oder Skype in Kontakt zu bleiben. Frage, wie es den anderen geht und erzähle ein wenig von Dir. Vielleicht fühlen sich Deine Freunde auch gerade etwas depri und alleine? Dann hilft schon einmal: G<em>eteiltes Leid ist halbes Leid</em>. Zudem: Es mag Dir zwar altmodisch vorkommen, aber vielleicht werden jetzt ja auch wieder Briefe und Karten cool. Wer hat schon einen richtigen Liebesbrief per Post aus Deiner Peer-Group erhalten?</li>
<li>Auch mit anderen Menschen, die Dir nah stehen und Dir wichtig sind, kannst Du ja telefonieren, chatten oder skypen. Deine Oma oder Dein Opa werden sich sicherlich riesig freuen, mit Dir zu sprechen oder Dich per Video zu sehen!</li>
<li>Versuche auch Deiner Familie zu sagen, wie es Dir geht. Über die Traurigkeit zu sprechen, macht sie oft schon kleiner und besser aushaltbar. Auch wenn daheim alle gestresst sind, sollte Ihr dennoch gemeinsame Quality Time verbringen. Weißt  Du was das heisst: quality time? Genau: lieber wenig schöne Zeit als viel gestresste Zeit miteinander erleben.</li>
</ul>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-118rj8-0d8a51d4a567b43c95bafe36ee0080fb'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-3' data-fake-id='#toggle-id-3' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-3' data-slide-speed="200" data-title="Sei vielfältig aktiv in der häuslichen Isolation!" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Sei vielfältig aktiv in der häuslichen Isolation!" data-aria_expanded="Click to collapse: Sei vielfältig aktiv in der häuslichen Isolation!">Sei vielfältig aktiv in der häuslichen Isolation!<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-3' aria-labelledby='toggle-toggle-id-3' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Werde aktiv &#8211; denn gegen die Depri- Stimmung helfen Aktivitäten wie Deine Hobbys: was hast Du vor Corona gern gemacht? Überlege dann, was davon Du auch jetzt tun kannst. Hier kommen Vorschläge, sicher ist da für Dich was dabei:</p>
<p><strong>Sport</strong>: &#8222;Raus aus den Puschen&#8220; &#8211; bewege Dich! Gegen Traurigkeit hilft Sport! Das zeigt sogar die Forschung. Versuche Dich zu bewegen. Sport geht auch zuhause – wenn Dein Zuhause klein ist, laufe auf der Stelle, Liegestützen, Kniebeugen und Situps gehen immer; vielleicht findest Du jemand, der mitmacht und einen Challenge mit Dir startet. Es gibt auch gute Apps, die Dich motivieren. Vielleicht hast du auch eine Wii, dann geht das Sport treiben auch mit Familienmitgliedern. Und das Joggen oder Spazierengehen sowie das Radfahren draußen in der Frühlingssonne sind ja weiterhin erlaubt!</p>
<p><strong>Lesen: </strong>Wenn Du gerne liest, dann los: schnapp Dir Deine Lieblingsbücher. Mach es Dir gemütlich und lese sie alle noch einmal. Unsere Lieblingsbücher sind ja oft wie beste Freunde. Oder stehen da Bücher, die Du noch gar nicht gelesen hast? Derzeit kann man Bücher auch einfach im Internet lesen, bestellen oder ausleihen geht natürlich auch – schau Mal, ob Deine Stadtbücherei vor Ort das anbietet! Wenn Lesen nicht so Dein Ding ist, dann sind es vielleicht Hörspiele oder Hörbücher?! Oder Du wirst noch aktiver und schreibst einfach selbst am Tag alles auf, was Dich belastet – wie ein Tagebuch: das kann auch schon helfen! Oder werde kreativ und denke Dir Geschichten oder Gedichte aus. Vielleicht schlummert in Dir ja ein Schriftsteller!<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Malen</strong>: Malen oder Zeichnen sind doch auch sehr coole Möglichkeiten, kreativ und aktiv zu werden. Vielleicht hilft es ja, Deine Traurigkeit aber auch Deine Hoffnung zu malen. Vielleicht erinnerst du dich an etwas vom Kunstunterricht in der Schule, was Dir Spaß gemacht hat und Du nun zuhause völlig stressfrei basteln oder gestalten kannst. Wenn Du nähen kannst oder es lernen möchtest, dann hast Du jetzt ja das perfekte Ziel: nähe doch Deine eigenen Mundschutz-Masken aus Deinen Lieblingsstoffen passend zu Deinem Outfit. Anleitungen für Masken gibt es überall im Internet!</p>
<p><strong>Musik</strong>: Weißt Du, dass Musik trösten kann? Probiere es aus: Höre Deine Lieblingsmusik, wenn Du traurig bist. Oder gehe nun auf die Suche nach neuen Songs, Bands, Sängern oder klassischer Musik. Zum Beispiel ermöglicht das Spotify. Super ist es natürlich auch, wenn Du selbst singst oder ein Instrument spielst. Nun hast Du mal Zeit, nicht nur müde nach Schule und Hausaufgaben zu üben, sondern vielleicht direkt nach dem Aufstehen? Falls Du vorher in einer Band gespielt oder in einem Chor gesungen hast: das geht auch weiter, zum Beispiel über Zoom. Vielleicht gibt es bei Dir in der Stadt oder dem Dorf auch die Balkonkonzerte: sing oder spiele doch dort mit. Das Gefühl der Verbundenheit ist ein starker Gegner der Traurigkeit! Du kannst deine Stimmunge auch in Deiner Musik ausdrücken. Trauer, Hoffnung, Frust, Glück &#8211; all das kann Musik ausdrücken. Vielleicht magst du ein Musikstück oder einen Song komponieren?!</p>
<p><strong>Filme und Serien</strong>: Es ist jetzt natürlich verlockend, Filme und Serien durch Streamingdienste im Fernsehen oder Internet sich anzuschauen. Aber bitte nicht übertreiben, denn das passive Zuschauen kann die Traurigkeit oft nicht lange vertreiben.</p>
<p><strong>Spielen und Zocken</strong>: Spielen mit Spielzeig ist nur was für Kleinkinder, magst Du denken? Das stimmt nicht ganz. Vielleicht habt Ihr cooles Spielzeug (auch im Keller oder auf dem Dachboden), was Dir auch heute noch Spaß macht. Gemeinsam spielen mit der Familie oder – virtuell – mit Freunden ist natürlich ideal gegen die Traurigkeit: Klassiker wie Monopoly, die Siedler von Catan oder Kartenspiele wie Skat oder Doppelkopf bieten sich beispielsweise an. Dem kreativen Spiel sind auch im Jugendalter keine Grenzen gesetzt! Zocken am Computer hingegen solltest Du auch zeitlich beschränken. Das macht nicht wirklich glücklich und hilft auch nicht gegen die Depri-Stimmung – zumindest nicht langfristig!</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-wgw18-3f70bd61d2b0e2cea7ebef9fed057080'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-4' data-fake-id='#toggle-id-4' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-4' data-slide-speed="200" data-title="Schaffe Dir eine Tagesstruktur trotz schulfrei!" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Schaffe Dir eine Tagesstruktur trotz schulfrei!" data-aria_expanded="Click to collapse: Schaffe Dir eine Tagesstruktur trotz schulfrei!">Schaffe Dir eine Tagesstruktur trotz schulfrei!<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-4' aria-labelledby='toggle-toggle-id-4' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Vermutlich verleiten diese ‚Zwangsferien‘ Dich dazu, morgens lange im Bett zu bleiben. Das passt ja auch zu dem depressiven Loch, in dem Du Dich ggf. befindest. Im Bett bleiben ohne Tagesstruktur bringt dich aber nicht weiter! Also versuche nicht im Schlaf- oder Trainingsanzug zu bleiben, stehe morgens auf, ziehe Dich an und mache Dir eine Tagesplan. Versuche, dass sich jeden Tag lästige Pflichten (wie z.B. Schulaufgaben, Mithilfe im Haushalt) mit schönen Aktivitäten abwechseln. Vielen hilft es, mindestens ein Highlight pro Tag einzuplanen. Was auch Dir <strong>und</strong> anderen helfen kann sind Projekte wie Nachbarschaftshilfe etc. Bringe Dich ein und helfe anderen. Solch sinnvolle Aktivitäten führen meist auch für Dich zu einer schönen Zufriedenheit! Und dabei nicht vergessen: <strong>Man ist was man isst! </strong>Regelmäßig und gesund zu essen ist Gold wert! Versuche also nicht nur Dich durch Chips, Süßigkeiten und Fastfood durch den Tag zu bringen. Vielleicht kochst Du immer schon gern oder magst nun, anderen beim Kochen zu helfen. Gemeinsam macht das direkt mehr Spaß. Erstellt zum Beispiel einen Speiseplan für die Woche, in dem die Lieblings-Familienpizza nicht fehlen sollte, oder?</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-dje30-e2661a031d5fbfbe17db61087bb395e1'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-5' data-fake-id='#toggle-id-5' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-5' data-slide-speed="200" data-title="Schlafhygiene ist nun besonders wichtig!" data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Schlafhygiene ist nun besonders wichtig!" data-aria_expanded="Click to collapse: Schlafhygiene ist nun besonders wichtig!">Schlafhygiene ist nun besonders wichtig!<span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-5' aria-labelledby='toggle-toggle-id-5' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Ein guter und regelmäßiger Schlaf hilft uns und unserem Körper, sich zu erholen – und verringert auch die Depri-Stimmung. Vielleicht kannst Du gerade wegen Deiner momentanen Sorgen, ggf. auch Ängsten nicht gut einschlafen, wachst nachts auf oder sehr früh am Morgen? Vielleicht merkst Du, dass Du wirre Träume hast oder gar Albträume? Das kann auch Teil einer depressiven Verstimmung sein. Daher ganz wichtig: Versuche tagsüber Dich viel zu bewegen, damit Du abends müde bist. Vor dem Einschlafen solltest Du etwas besonders Schönes und Beruhigendes machen (z.B. ein gutes Buch lesen, oder ein schönes Hörbuch hören) und dann zu derselben Zeit ins Bett gehen wie sonst auch. Durch die App Moodpath kannst Du kostenlos Schlafhilfen Dir anhören oder Dich über Schlaf und hilfreiche Entspannungstechniken informieren (<a href="https://mymoodpath.com/de/" target="_blank" rel="noopener">https://mymoodpath.com/de/</a>)</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-iiej0-38f37e889b708ca15b4a1b5c44984f8f'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-6' data-fake-id='#toggle-id-6' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-6' data-slide-speed="200" data-title="Übe Entspannung und Achtsamkeit! " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Übe Entspannung und Achtsamkeit! " data-aria_expanded="Click to collapse: Übe Entspannung und Achtsamkeit! ">Übe Entspannung und Achtsamkeit! <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-6' aria-labelledby='toggle-toggle-id-6' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Entspannung hilft gegen Stress. Achtsamkeit ist nötig, um Deine innere Ruhe zu finden. Beides ist nachweislich wirksam gegen Traurigkeit und Sorgen. Was Entspannung ist, kannst Du Dir sicher denken. Aber was meinen wir mit Achtsamkeit? Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bewusst den jetzigen Augenblick erleben, ohne über die Vergangenheit nachzudenken oder uns Sorgen um die Zukunft zu machen. Das hilft gegen die Depri-Stimmung und das Gute ist: Du kannst es trainieren! Hier findest Du eine lustige Achtsamkeitsübung mit einem Ei (<u>link</u> einfügen) und bei der App Moodpath weitere Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen (<a href="https://mymoodpath.com/de/">https://mymoodpath.com/de/</a>)</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-6mpx8-8ca3f43d50b58c596509a7479caeeaba'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-7' data-fake-id='#toggle-id-7' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-7' data-slide-speed="200" data-title="Grübel möglichst nur noch auf dem Grübelstuhl! " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Grübel möglichst nur noch auf dem Grübelstuhl! " data-aria_expanded="Click to collapse: Grübel möglichst nur noch auf dem Grübelstuhl! ">Grübel möglichst nur noch auf dem Grübelstuhl! <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-7' aria-labelledby='toggle-toggle-id-7' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Wenn Du merkst, dass Du Dir viel Sorgen machst und immer wieder über dieselben Probleme nachdenken musst, ohne dabei irgendwie weiter zu kommen, dann nennen wir das Grübeln. Dieses Grübeln kostet Dich und Deinem Körper viel Anstrengung und bringt meist gar nichts. Daher bestimme einen Stuhl als Deinen Grübelstuhl, setze Dich maximal 5 Minuten pro Tag darauf und grübelst. Wenn Dein vorher gestellter Wecker klingelt, stehe auf und mache etwas Schönes. Du wirst vermutlich bemerken, dass Dein Grübeln mit der Zeit abnimmt. Bei der App Moodpath findest Du weitere Übungen, um Dein Grübeln zu unterbrechen (<a href="https://mymoodpath.com/de/" target="_blank" rel="noopener">https://mymoodpath.com/de/</a>)</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-15lh0-50b4125cd4a1614f60eb869bc17a099f'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-8' data-fake-id='#toggle-id-8' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-8' data-slide-speed="200" data-title="Finde Dein Verwöhn-Programm für Dein Wohlbefinden! " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Finde Dein Verwöhn-Programm für Dein Wohlbefinden! " data-aria_expanded="Click to collapse: Finde Dein Verwöhn-Programm für Dein Wohlbefinden! ">Finde Dein Verwöhn-Programm für Dein Wohlbefinden! <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-8' aria-labelledby='toggle-toggle-id-8' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Finde raus, wie Du Dich am besten verwöhnen kannst oder von anderen verwöhnen lassen kannst. Manche Jugendliche lieben zum Beispiel ein warmes Bad oder eine heiße Dusche, die Wärmflasche abends an den Füßen und einen heissen Tee oder Kakao. Schau, was Dir ganz persönlich gut tut!</p>
</div></div></div></section>
<section class='av_toggle_section av-am3yk-12c92cbb9c5bc28ad87f3a50166297f6'  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div role="tablist" class="single_toggle" data-tags="{Alle} "  ><p id='toggle-toggle-id-9' data-fake-id='#toggle-id-9' class='toggler  av-title-above '  itemprop="headline"  role='tab' tabindex='0' aria-controls='toggle-id-9' data-slide-speed="200" data-title="Versuche, in der Krise auch eine Chance für Dich zu sehen! " data-title-open="" data-aria_collapsed="Click to expand: Versuche, in der Krise auch eine Chance für Dich zu sehen! " data-aria_expanded="Click to collapse: Versuche, in der Krise auch eine Chance für Dich zu sehen! ">Versuche, in der Krise auch eine Chance für Dich zu sehen! <span class="toggle_icon"><span class="vert_icon"></span><span class="hor_icon"></span></span></p><div id='toggle-id-9' aria-labelledby='toggle-toggle-id-9' role='region' class='toggle_wrap  av-title-above'  ><div class='toggle_content invers-color '  itemprop="text" ><p>Möglicherweise mag Dir dieser letzte Tipp besonders helfen: Denkst Du, dass Du bald wieder einmal so viel Zeit für Dich haben wirst wie in diesen Tagen? Wenn die Krise vorbei ist, wirst Du wieder in die Schule gehen, lernen müssen, zum Sport etc gehen, Deine Freunde treffen, Dich verlieben, Deine Freiheit genießen und abends hoffentlich erschöpft und oft glücklich ins Bett fallen. Da hast Du dann weniger Zeit für Dich und Deine Projekte, die Du jetzt ja vielleicht neu entdeckst&#8230; Vielleicht auch weniger Zeit für Deine Freunde, Deine Familie und all die lieben Menschen, mit denen Du digital im Kontakt bist. Hilft Dir dieses Gedankenexperiment?</p>
</div></div></div></section>
</div><br />

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<section  class='av_textblock_section av-k8a4e21o-ec016da99d989cb0253953812bc5b0fd '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h3>Medien-Tipps:</h3>
<p><strong>Youth-Life-Line</strong></p>
<p>Hier helfen Jugendliche Jugendlichen… Persönlich und anonym! Zur Homepage: <a href="https://www.youth-life-line.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.youth-life-line.de</a></p>
<p><strong>Jugend-Notmail</strong></p>
<p>Du bist nicht älter als 19, hast ein Problem und niemanden, mit dem du darüber reden kannst? Dann bist du hier richtig, denn wir hören dir zu. Zur Homepage: <a href="https://www.jugendnotmail.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.jugendnotmail.de</a></p>
<p>Wenn es Dich interessiert, kannst Du mehr über Depression z.B. durch die kostenfreie App Moodpath erfahren (<a href="https://mymoodpath.com/de/" target="_blank" rel="noopener">https://mymoodpath.com/de/</a>). Hier kannst Du übrigens auch über 2 Wochen Deine Stimmung durch ein Stimmungstagebuch ‚tracken‘ – d.h. verfolgen, um besser herauszufinden, ob Deine Verstimmung behandlungsbedürftig ist oder nicht.</p>
</div></section></p></div>
</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_8'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<section  class='av_textblock_section av-k94irdxg-81fe1944130b1f30514215b83647ad84 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><em>Autorin des Webbeitrages: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Eva-Lotta Brakemeier</a><br />
</em></p>
</div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/tipps-fuer-jugendliche-gegen-verstimmungen-depri-stimmung/">Tipps für Jugendliche gegen Depri-Stimmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aber alle sagen doch, ich soll mir die Hände waschen: Ab wann ist das ein Zwang?</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/aber-alle-sagen-doch-ich-soll-mir-die-haende-waschen-ab-wann-ist-das-ein-zwang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 06:02:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/aber-alle-sagen-doch-ich-soll-mir-die-haende-waschen-ab-wann-ist-das-ein-zwang/">Aber alle sagen doch, ich soll mir die Hände waschen: Ab wann ist das ein Zwang?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_9'  class='avia-section av-yt7v7-9992322e8b46d537f48b4fccfe5b5186 main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Politiker, Wissenschaftler, Experten in den Medien: alle sagen uns immer wieder, wie riskant in der Coronakrise direkter Kontakt mit anderen Menschen ist. Wir sollen einander nicht die Hand geben und einen großen Bogen um unsere Mitmenschen machen. Außerdem sollen wir uns oft und lange die Hände waschen.</p>
<p>Diese neuen Verhaltensregeln sind vor allem für Kinder und Erwachsene schwierig, die unter einer <strong>Zwangsstörung</strong> leiden. Eine Zwangsstörung ist eine Krankheit, bei der man ständig Dinge denken oder machen muss, obwohl man das eigentlich gar nicht möchte: beim <strong>Waschzwang</strong> sind das zum Beispiel ständiges Händewaschen, Duschen oder die eigenen Anziehsachen zu reinigen. Typische <strong>Zwangsgedanken</strong> dabei sind zum Beispiel: „Ich bin verseucht“, „Ich bin schmutzig“ oder „Ich könnte andere krankmachen, wenn ich sie berühre“. Obwohl man weiß, dass das Unsinn ist, macht oder denkt man es trotzdem.</p>
<p>Wenn Ihr selbst einen Waschzwang habt, dann kommt Euch das hier bestimmt bekannt vor. Kinder mit einem Waschzwang vermeiden den Kontakt zu Dingen, die von anderen Menschen angefasst wurden:</p>
<ul>
<li>Sie geben anderen nicht die Hand</li>
<li>Sie bemühen sich, keine Türklinke mit der Hand anzufassen. Haben sie dann doch eine Türklinke angefasst, ist sofort wieder der Zwangsgedanke da: „Ich bin verseucht.“</li>
</ul>
<p>Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf den <strong>Waschzwang</strong>. Viele Kinder und Erwachsene fühlen sich Durch die neuen Verhaltensregeln darin bestätigt, sich über Sauberkeit Sorgen zu machen und die Zwangshandlungen weiter auszuführen. Die Warnhinweise der Experten können die Befürchtungen, andere krank zu machen, und das übertriebene Händewaschen sogar noch verstärken.</p>
<p>Welche Möglichkeiten Ihr und Eure Eltern habt, in dieser schwierigen Zeit mit Zwangshandlungen und Zwangsgedanken umzugehen, haben wir hier für Euch zusammengestellt:</p>
<h3><strong>Wenn der Sorgen-Computer Durchdreht – Tipps für Kinder mit einem Waschzwang</strong></h3>
<h4><strong>Der Sorgen-Computer</strong></h4>
<p>Wenn Du übertriebene Sorgen hast, heißt das, der „Sorgen-Computer“ in Deinem Gehirn dreht gerade durch. Es ist schon okay, wenn man sich Sorgen macht, aber wenn der Sorgen-Computer Durchdreht, wirst Du unglücklich und unsicher.</p>
<h4><strong>Wie kannst Du den Sorgen-Computer kontrollieren?</strong></h4>
<p>Mache Dir klar, dass Du nur das tun musst, was allgemein empfohlen wird. Zum Beispiel wird immer wieder empfohlen, sich für 20 Sekunden die Hände zu waschen. Man kann beim Händewaschen zweimal „Happy Birthday“ singen, dann hat man ungefähr die 20 Sekunden.</p>
<h4><strong>Zeit messen</strong></h4>
<p>Wie lange wäschst Du Dir denn normalerweise die Hände? Kannst Du das mal messen? Brauchst Du länger als 20 Sekunden? Dann darfst Du jetzt Deine Waschzeit auf 20 Sekunden verkürzen.</p>
<h4><strong>Was passiert, wenn Du Deine Hände länger wäschst? </strong></h4>
<p>Sie werden nicht sauberer. Mit der Zeit wird die Haut rau und rissig. Damit ist Deine Haut schlechter geschützt vor krankmachenden Keimen und Viren.</p>
<h4><strong>Gedanken waschen?</strong></h4>
<p>Viele Menschen mit Waschzwang sagen: „Ja, aber nach 20 Sekunden Händewaschen habe ich immer noch die Gedanken und Sorgen, meine Hände könnten nicht sauber genug sein. Und ich fühle mich auch nicht sauber.“</p>
<p>Das heißt: Wenn Deine Hände nach 20 Sekunden sauber sind, versuchst Du danach eigentlich Deine Gedanken und Gefühle zu waschen, oder? Aber kann man Gedanken und Gefühle waschen? Nö. Es funktioniert einfach nicht. Die Sorgen und die Unsicherheit sind immer noch da. Und dann macht man immer weiter. Und der Sorgen-Computer glüht.</p>
<h4><strong>Tricks für den Umgang mit Gedanken und Sorgen</strong></h4>
<p>Wasche Dir für 20 Sekunden die Hände. Du bemerkst, wie die Gedanken und Sorgen auftauchen und versuchen, dich zu verunsichern. Aber Du lässt dich nicht länger reinlegen. Sage Dir: „Ich kümmere mich nicht weiter um die Gedanken. Ich mache das so, wie wenn mir jemand gegenübersitzt und Grimassen schneidet. Ich lasse ihn einfach machen, aber ich reagiere nicht. Sonst macht er doch immer weiter.“ Dann lernst Du, dass die Gedanken mit der Zeit weniger werden.</p>
<h4><strong>GZSZ</strong>: <strong>Ein weiterer Trick ist die Gedankenzeit / Sorgenzeit (GZSZ)</strong></h4>
<p>Du machst einen Termin mit Deinen Gedanken und Sorgen. Nimm Dir am Tag – solange es hell ist – 10 Minuten Zeit, in der Du dich aktiv mit diesen Gedanken beschäftigen darfst. Stoppe die Zeit. Wenn am Ende der 10 Minuten der Wecker klingelt, sagst Du Dir: „Das war’s für heute, morgen wieder um die gleiche Zeit. Tschüss bis morgen, liebe Sorgen!“</p>
</div></section><br />

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</div></div></main><!-- close content main element --></div></div><div id='after_section_9'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2377'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/aber-alle-sagen-doch-ich-soll-mir-die-haende-waschen-ab-wann-ist-das-ein-zwang/">Aber alle sagen doch, ich soll mir die Hände waschen: Ab wann ist das ein Zwang?</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Is das öde &#8211; Lagerkoller-Tipps für Kinder</title>
		<link>https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/is-das-oede-lagerkoller-tipps-fuer-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Klostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 11:25:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://psychologische-coronahilfe.de/?post_type=portfolio&#038;p=328</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/beitrag/is-das-oede-lagerkoller-tipps-fuer-kinder/">Is das öde &#8211; Lagerkoller-Tipps für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://psychologische-coronahilfe.de">Psychologische Coronahilfe</a>.</p>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-k8g03rbz-b02edcb7cb9844047095fc25116145af '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>Boah, ist das öde!</strong></p>
<p>Die ganze Zeit heißt es nur: Corona, Corona, Corona. Die Erwachsenen sind nur noch ernst und schlecht drauf. Mama, Papa, Bruder und Schwester alle sind da und trotzdem will keiner mit mir spielen. Da würd` ich lieber in die Schule gehen… da sind wenigstens meine Freunde.</p>
<p>Hier gibt es <strong>10 Tipps</strong> für Dich, damit Dir die Decke nicht auf den Kopf fällt:</p>
<ul>
<li>Auch wenn Verabredungen mit Freunden im Moment flachfallen, kannst Du immer noch mit Deinen Mädels oder Kumpels chatten, skypen oder telefonieren. Neben Online-Spielen könnt Ihr so auch all die anderen Sachen machen, die Ihr sonst zusammen macht. Sogar Sport. Vielleicht überlegt Ihr euch kleine Übungen (Liegestütze, Kniebeugen usw.) und macht einen Wettbewerb daraus.</li>
<li>Mama und Papa sind gerade sehr unter Stress, das ist nicht nur bei Dir so! Wenn Du merkst, dass Deine Eltern schlecht drauf sind, versuch erstmal dein Ding zu machen und mach Dich aus dem Staub. Die beruhigen sich auch wieder!</li>
<li>Vielleicht bist Du aber auch mal wütend, genervt oder im Stress. Mach Deinem Ärger Luft! Gib` nur acht, dass es keinem wehtut. Schnapp Dir dein Kissen und schrei` einmal ordentlich rein oder hau` drei, vier Mal kräftig in das Kissen oder Deine Bettdecke!</li>
<li>Auch Du hast im Moment viele Fragen rund um Corona. Geh` zu den Erwachsenen in Deiner Nähe und frag` alles, was Du wissen möchtest. Leider können auch die Großen nicht immer gute Antworten geben. Hier sind ein paar gute Info-Seiten für Kinder:</li>
<li><a href="https://www.wdrmaus.de/extras/mausthemen/corona/index.php5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.wdrmaus.de/extras/mausthemen/corona/index.php5</a></li>
<li><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2020-03/fragen-coronavirus-kinder-einfach-erklaert-viren-homeoffice-ansteckung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2020-03/fragen-coronavirus-kinder-einfach-erklaert-viren-homeoffice-ansteckung</a></li>
<li><a href="https://www.zdf.de/kinder/logo/wichtige-infos-zum-coronavirus-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.zdf.de/kinder/logo/wichtige-infos-zum-coronavirus-100.html</a></li>
<li>In stressigen Zeiten muss man sich entspannen. Dafür darfst Du sicherlich auch mal eine Folge Deiner Lieblingsserie mehr als sonst gucken. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten: lass Dir ein Bad von Mama oder Papa ein, lass Dir von Deinen Eltern oder Geschwistern den Rücken kraulen.</li>
<li>Klar, in Geschäfte darfst Du im Moment nicht gehen. Vielleicht braucht es aber auch gar nix Neues. Überleg` doch nochmal, ob nicht noch irgendwelches cooles Spielzeug in Eurem Keller oder auf dem Dachboden liegt, womit Du lange nicht mehr gespielt hast.</li>
<li>Das sind ganz besondere Zeiten. Vielleicht hast Du Lust, eine kleine Tages- oder Wochenzeitung mit den wichtigsten Dingen des Tages zu machen. Oder Du nimmst eine Radioberichterstattung mit einem Handy oder MP3-Player auf. Wenn Du älter bist, kannst Du Dir Deine Aufnahmen nochmal anhören und Dich wundern, wie toll Du diese Zeit gemeistert hast!</li>
<li>Du weißt absolut nicht, was Du tun kannst? Frag` Deine Eltern, ob Du mal mit ihnen ins Internet darfst. Da gibt es aktuell tolle Angebote für Kinder zum Anschauen und Mitmachen. Um die Knochen nicht einrosten zu lassen, könntest Du auch einen kleinen Hindernis-Parcour in eurer Wohnung aufbauen, wenn es für Deine Eltern ok ist. Versuche im Parcour nicht den Boden zu berühren!</li>
<li>Vielleicht macht Dir das Ganze Angst oder Du bist traurig. Versuch` doch erstmal mit einem Erwachsenen in Deiner Nähe zu sprechen. Es gibt aber auch Leute, die sich beruflich um die Sorgen und Nöte der Kinder kümmern. Hierfür gibt es hilfreiche Telefonnummern, die Du auch hier auf dieser Internetseite findest.</li>
<li>Klar, zurzeit ist es mit „einfach mal so rausgehen“ sehr schwierig. Wenn Du mal etwas Anderes sehen möchtest, kannst Du aber auch auf Entdeckungsreise in Euren eigenen vier Wänden gehen. Es gibt bestimmt eine Ecke, in die Du noch nicht reingeschaut hast. Vielleicht lässt sich dort ja ein tolles Versteck mit Bettdecken und Kissen bauen. Oder Du überlegst Dir ein paar Ideen, um dein Zimmer neu zu gestalten.</li>
</ul>
<p><strong>Hier noch ein Tipp:</strong> &#8222;Das können wir machen&#8220; <a href="http://www.fampsy.rub.de/mam/content/aktivita%CC%88tenposter_rub_rf_bunt_klein.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktivitäten</a> für Eltern und Kinder von Julian Busch</p>
<p>Autorin des Webbeitrags: <a href="https://psychologische-coronahilfe.de/ueber-diese-website/">Hanna Christiansen</a></p>
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